Blaulicht-Blog

Kind bei Feuer in Moabit verletzt

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Einsatzkräfte der Feuerwehr in Schutzkleidung.

Einsatzkräfte der Feuerwehr in Schutzkleidung.

Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Im Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 28. November 2022.

Moabit: Verletztes Kind bei Brand in Gemeinschaftsunterkunft

Bei einem Brand in einer Gemeinschaftsunterkunft der Berliner Stadtmission ist ein Kind verletzt worden. Das Feuer brach am Sonntagnachmittag in dem Haus in der Lehrter Straße in Moabit aus, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge war ein Müllbeutel im Treppenhaus in Brand geraten. Ein 37 Jahre alter Bewohner habe die Flammen mit einem Feuerlöscher löschen können. Die Feuerwehr war mit 60 Einsatzkräften vor Ort. Vier Menschen, unter ihnen der 37-Jährige und ein einjähriges Kind, kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Der Mann wurde stationär aufgenommen. Die Lehrter Straße war zwischenzeitlich gesperrt. Nun ermittelt die Polizei zum Brandgeschehen.

A113: Mann mit 172 km/h statt 80 km/h unterwegs

Ein Mann wurde von der Polizei auf der A113 mit 172 km/h geblitzt, wo 80 km/h erlaubt sind. Als Grund gab er an, dass seine Mutter vom Flughafen abgeholt werden wollte und ihn unter Zeitdruck gesetzt habe. Das Ergebnis: 800€ Euro Strafe, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.

Neukölln. Transporter brennt aus

In der Nacht zu Montag brannte an der Gradestraße in Neukölln an einer Brücke ein Ford-Transporter. Die Feuerwehr löschte das brennende Fahrzeug, konnte ein Ausbrennen aber nicht mehr verhindern. Die Gradestraße war für über eine Stunde ab der Autobahnabfahrt stadteinwärts gesperrt. Ein Brandkommissariat der Berliner Polizei ermittelt. Nach ersten Erkenntnissen wird von Brandstiftung ausgegangen. Eine Laterne wurde durch die starke Hitze beschädigt. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf einen Reisebus verhindert werden.

Reinickendorf: Bar beraubt

Zwei Unbekannte raubten in der Nacht zum Montag eine Bar an der Provinzstraße in Reinckendorf aus. Einer der beiden kam mit einer Faustfeuerwaffe zur Tür herein, ging hinter den Tresen und öffnete die Kasse. Daraus nahm er ein Portemonnaie und einen Münzbehälter. Das Duo floh mit der Beute. Verletzt wurde niemand.

Steglitz: Mann überschlägt sich mit Pkw

Am Sonntagabend geriet ein 29-Jähriger auf der Finckensteinallee in Lichterfelde mit seinem Auto in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit dem Auto einer 66-Jährigen zusammen. Der Pkw des Jüngeren überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Er stand nach ersten Erkenntnissen unter Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Nach dem unfall wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Die 66-Jährige klagte über Nackenschmerzen, wollte aber nicht ärztlich behandelt werden.

Neukölln: Transfrau beleidigt, bespuckt und geschlagen

Jugendliche beleidigten am Sonntagabend in einem Imbiss an der Karl-Marx-, Ecke Flughafenstraße in Neukölln eine Transfrau. Die Männer sollen ihr an den Armen gezogen haben, einer soll sie bespuckt und ein anderer ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Polizisten nahmen in der Nähe einen 16-Jährigen fest. Alle anderen waren geflohen. Die Betroffene wurde leicht verletzt.

Treptow: Mann wird auf Heimweg beraubt

In der Nacht zu Montag alarmierte ein Mann (32) die Polizei, weil ihn auf der Venusstraße in Altglienicke (Treptow) vier Männer angegriffen und beraubt hatten. Zunächst fragten sie ihn nach einer Zigarette, plätzlich schlugen und traten sie ihn. Als er am Boden lag, durchsuchten sie seine Taschen und stahlen Mobiltelefon, Geld und Umhängetasche. Polizisten griffen in der Nähe drei der vier Männer auf und nahmen sie fest. Die gestohlenen Gegenstände hatten sie nicht dabei. Prellungen und Schürfwunden des 32-Jährigen wurden im Krankenhaus ambulant behandelt.

Lichtenberg: Rettungswagen stößt mit Auto zusammen

Ein Rettungswagen wollte am Sonntagvormittag die Landsberger Allee in Lichtenberg überqueren, als von rechts ein VW-Fahrer kam. Der war bei Grün gefahren, der Rettungswagen hatte allerdings mit Blaulicht und Martinshorn auf sich aufmerksam gemacht. Der VW-Fahrer (86) kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Der Patient im Rettungswagen und der zweite Sanitäter blieben unverletzt.

Wittstock/Dosse: Zwei Männer sterben bei Unfall - Grund für Flucht vor Polizei unklar

Nach dem Tod zweier Männer bei einem Unfall auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle nahe Wittstock/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) gehen die Ermittlungen weiter. Wie eine Polizeisprecherin am Montag in Neuruppin sagte, wurde ein technischer Gutachter von der Staatsanwaltschaft eingesetzt. Nach bisherigen Ermittlungen war der Wagen des 42-jährigen Fahrers am Sonntagmorgen zwischen Wittstock und Biesen mit vermutlich sehr hoher Geschwindigkeit gegen einen Straßenbaum geprallt, so dass der vordere Teil des Fahrzeugs extrem zusammengestaucht wurde. Warum die Männer vor der Kontrolle flüchteten, ist unklar. Beide Autoinsassen aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin starben am Unfallort. Der 35 Jahre alte Beifahrer wurde Angaben der Ermittler zufolge aus dem Auto geschleudert, der Fahrer im Wrack eingeklemmt.

Berliner Polizei ermittelt nach Drohung vor Weihnachtsmarkt-Anschlag

Nach dem Drohanruf eines Mannes, mit einem Fahrzeug in den Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz rasen zu wollen, ermittelt die Polizei gegen unbekannt. „Der Hinweis hat sich nicht bestätigt“, teilte die Polizei am späten Sonntagabend mit. Ermittelt werde nun wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen. Alle Details zu der Anschlags-Drohung und dem Einsatz am Alexanderplatz lesen Sie hier.

( dpa )