Blaulicht-Blog

Mitte: Zahlreiche Polizisten am Alexanderplatz im Einsatz

| Lesedauer: 15 Minuten
Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.

Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Im Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 27. November 2022.

Mitte: Größerer Polizeieinsatz am Alexanderplatz

Am Sonntagabend hat es am Alexanderplatz in Mitte einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Hintergrund sei ein telefonischer Hinweis gewesen, wie die Polizei Berlin twitterte. Deshalb habe man die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Alexanderplatz vorübergehend erhöht. Das sei auch an Verkehrsmaßnahmen sichtbarer Präsenz von Einsatzkräften erkennbar gewesen. Nutzer bei Twitter berichteten von schwer bewaffneten Beamten rund um den Alexanderplatz und gesperrten Straßen.

Wie die Polizei kurz darauf mitteilte, habe sich der Hinweis nicht bestätigt. Man habe den Einsatz beendet und ermittle nun wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen.

Wie die "B.Z." berichtet, soll der Anrufer gedroht haben, mit einem Fahrzeug in den Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz zu rasen.

Prenzlauer Berg: Feuer in Hochhaus

In einem Hochhaus am Pieskower Weg in Prenzlauer Berg (Pankow) ist am Sonntagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte, brennt es in einem Müllraum. Informationen von vor Ort zufolge breiten sich die Flammen in den Müllschacht aus. Die Brandbekämpfung ist eingeleitet. Sechs Staffeln der Feuerwehr sind vor Ort. Ob es verletzte Personen gibt, ist bislang unklar.

Moabit: Feuer in Treppenraum – mehrere Verletzte

Die Feuerwehr ist am Sonntagnachmittag zu einem Einsatz nach Moabit (Mitte) ausgerückt. An der Lehrter Straße brannte es in einem Treppenraum. Es wurden vier Personen verletzt - darunter ein Kind, twitterte die Feuerwehr. Die Personen wurden vor Ort versorgt und dann in Krankenhäuser gebracht. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Es waren 60 Einsatzkräfte vor Ort.

Friedrichshain: Mann mit Messer schwer verletzt - Hund bei SEK-Einsatz erschossen

Ein Mann ist am Samstagmorgen in Friedrichshain schwer verletzt worden. Lebensgefahr soll bei dem 27-Jährigen, der bei dem Angriff mit mehreren Stichen im Bereich des Oberkörpers und Bauchs verletzt wurde, aktuell nicht bestehen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Charlottenburg: Mann nach Schlägerei auf Intensivstation

Ein Mann ist in der vergangenen Nacht vor einer Sportsbar an der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wird der 44-Jährige intensivmedizinisch behandelt.

Zuvor war es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen gekommen, weil der 44-Jährige vor dem Lokal uriniert haben soll. Die Vierer-Gruppe sagte gegenüber der Polizei aus, dass neun unbekannte Männer, die sich zuvor in der Bar aufgehalten haben sollen, sie mit Schlägen und Tritten angegriffen haben. Danach flüchteten sie.

Drei der angegriffenen Männer erlitten leichtere Verletzungen, die nicht behandelt werden mussten. Der 44-Jährige hingegen wurde schwer verletzt. "Aufgrund der Schwere der Kopfverletzung bei dem 44-Jährigen ist nicht auszuschließen, dass er mit einem Gegenstand angegriffen worden sein könnte", teilte die Polizei mit.

In der Sportsbar fanden die Einsatzkräfte neben mehreren Drogen-Tütchen auch eine Tasche mit Gegenständen, darunter ein Brecheisen, an dem Blut klebte. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Kreuzberg: Polizei stoppt Auto mit drei Reifen

Ein Auto, das nur noch drei Reifen hatte, ist in der vergangenen Nacht in Kreuzberg von der Polizei gestoppt worden. Zuvor hatte ein Zeuge die Beamten zur Mühlenstraße verständigt, weil ihm der kaputte Golf, der vorne links nur noch auf der Felge fuhr, aufgefallen war.

An der Straße Schlesisches Tor konnten die Einsatzkräfte den 42 Jahre alten Fahrer anhalten. Nicht nur ein Reifen fehlte - auch die Stoßstange sowie Motorhaube waren beschädigt. Zudem konnte der 42-Jährige keine Fahrerlaubnis vorzeigen. Da er dem Anschein nach Alkohol getrunken hatte und unter dem Einfluss berauschender Mittel stand, musste er in einem Polizeigewahrsam Blut abgeben und einen Urintest machen, der positiv ausfiel.

Auf die Fragen, wie und wo die Beschädigungen an dem Golf entstanden sind, gab der 42-Jährige keine Antworten. Eine Absuche der Gegend nach anderen beschädigten Fahrzeugen verlief ohne Erfolg. Die Ermittlungen, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel und unerlaubten Entfernens vom Unfallort, dauern an.

Lichtenberg: Rettungswagen kollidiert auf Kreuzung mit Auto

Ein Rettungswagen ist am Sonntag an der Kreuzung Landsberger Allee / Siegfriedstraße in Lichtenberg mit einem Auto kollidiert. Ersten Informationen von vor Ort zufolge war der Rettungswagen mit einer Patientin auf dem Weg ins Krankenhaus. Ob der Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn gefahren ist, ist derzeit nicht bekannt. Es sollen zwei Personen verletzt worden sein - darunter die Patientin des Rettungswagens. Aufgrund des Unfalls war der Kreuzungsbereich gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Marzahn-Hellersdorf: Mann liefert sich Verfolgungsfahrt mit Polizei - Drogen aus Fenster geworfen

Ein Autofahrer hat sich in der vergangenen Nacht eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Ersten Informationen zufolge wollten die Polizisten einen Renault-Fahrer auf der Landsberger Chaussee in Marzahn-Hellersdorf kontrollieren. Der Fahrer hielt aber nicht an, sondern gab Gas.

Während seiner Flucht missachtete er mehrere rote Ampeln. Die Fahrt verlief über die Alte Hellersdorfer Straße, Zossener Straße, Stendaler Straße und endete an der Kastanienallee auf dem Bürgersteig. Kurz bevor das Auto zum Stehen kam, schmiss der Fahrer noch Drogen aus dem Beifahrerfenster.

Der Fahrer, der offenbar unter Drogeneinfluss gefahren sein soll, besitzt keine Fahrerlaubnis. Im Renault fanden die Polizisten ein Messer. Die Drogen sowie das Messer wurden sichergestellt. Der Mann wurde für eine Blutentnahme sowie für eine erkennungsdienstliche Behandlung einer Gefangenensammelstelle zugeführt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei.

Ostprignitz-Ruppin: Auto fährt gegen Baum - Zwei Menschen sterben

Zwei Menschen sind bei einem Verkehrsunfall in Wittstock/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gestorben. Ihr Auto war am frühen Sonntagmorgen im Norden der Stadt mit überhöhter Geschwindigkeit von einer Straße abgekommen, wie der Polizeiliche Lagedienst mitteilte. Der Wagen prallte demnach gegen einen Baum.

„Der Fahrer und eine weitere Person aus dem Wagen waren beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits tot“, sagte ein Sprecher. Einer von beiden sei bei dem Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert worden, der andere Tote sei aus dem Wrack herausgeschnitten worden. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar. Weitere Angaben lagen noch nicht vor. Der Baum wurde so stark beschädigt, dass er gefällt wurde. Die Straße blieb während des Einsatzes in beide Richtungen gesperrt.

Prenzlauer Berg: Mann könnte nach Angriff auf einem Auge erblinden

Ein Mann ist am Samstag in einer Bar in Prenzlauer Berg (Pankow) schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, könnte er sogar auf dem rechten Auge erblinden.

Was war passiert? Nach bisherigen Erkenntnissen war es gegen 15.10 Uhr in der Bar an der Bernauer Straße zwischen einem betrunkenen 37-Jährigen und einem bisher unbekannten Mann zu einem Streit gekommen. Die Männer hatten zuvor gemeinsam Fußball geguckt. Der Unbekannte hatte so heftig auf den 37-Jährigen eingeschlagen, dass er Verletzungen im Gesicht und am Kopf erlitt. Von den anderen Gästen soll nach Polizeiangaben niemand eingegriffen haben. Der Verdächtige hatte die Bar anschließend verlassen.

Der schwerverletzte 37-Jährige, bei dem eine Atemalkoholmessung einen Wert von rund 3,2 Promille ergab, verlor beim Eintreffen der Rettungskräfte das Bewusstsein. Sein Augapfel war stark verletzt und das Auge blutete. Die Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen einer schweren Körperverletzung hat die Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord) übernommen, sie dauern an.

Steglitz: Betrunkener bricht Polizisten die Nase

Ein Mann hat am Samstagabend einem Polizisten in Steglitz die Nase gebrochen. Wie die Behörde am Sonntag mitteilte, waren Einsatzkräfte gegen 20 Uhr wegen lautstarker Streitigkeiten an die Siemensstraße verständigt worden.

Der 40 Jahre alte Verdächtige habe sofort sehr aggressiv auf die Beamten reagiert. Sie hätten ihn aufgefordert, sich auf den Boden zu legen. Die Polizisten legten ihm dann Handfessel an. Jedoch zeigte der Mann sich weiterhin aggressiv. Nachdem die Beamten den Mann aufgerichtet hatten, schlug er mit dem Kopf so heftig gegen das Gesicht eines Polizisten, dass dessen Nase brach. Zudem beleidigte und bedrohte er den verletzten Polizisten fortwährend.

In einem Polizeigewahrsam wurde dem 40-Jährigen Blut abgenommen. Auch seine Personalien wurden aufgenommen. Der verletzte Polizist musste in einem Krankenhaus behandelt werden und trat im Anschluss vom Dienst ab. Die Ermittlungen werden nun wegen Bedrohung, Körperverletzung und Tätlichen Angriffs geführt.

Reinickendorf: Betrunkener VW-Fahrer baut Unfall – fünf beschädigte Fahrzeuge

Ein betrunkener Autofahrer hat in der vergangenen Nacht in Reinickendorf einen Unfall gebaut. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der 33-Jährige gegen 0.15 Uhr mit seinem VW auf der Reginhardtstraße in Richtung Winterstraße unterwegs. In einer Kurve verlor er dann die Kontrolle über sein Auto, fuhr in den Gegenverkehr und prallte frontal gegen einen geparkten Wagen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden insgesamt vier hintereinander geparkte Fahrzeuge aufeinander geschoben und beschädigt.

Rettungskräfte brachten den Mann, der Verletzungen am Kopf und einem Arm erlitten hatte, in ein Krankenhaus. Eine Atemalkoholmessung ergab zwei Promille. Im Krankenhaus wurde ihm Blut abgenommen. Außerdem beschlagnahmte die Polizei seinen Führerschein.

Nikolassee: Betrunkene BMW-Fahrer liefern sich Rennen

Zwei Männer haben sich in der vergangenen Nacht in Nikolassee (Steglitz-Zehlendorf) ein Autorennen geliefert. Laut Zeugenaussagen rasten die beiden 23 und 24 Jahre alten Männer mit ihren BMWs gegen 2.10 Uhr auf der Lindenthaler Allee in Richtung Lloyd-G.-Wells-Straße und kamen in einer Kurve beide von der Straße ab. Sie beschädigten eine Warnbarke sowie einen Gartenzaun. Auf einer Grünfläche vor einem Haus kamen sie zum Stehen.

Eine freiwillige Atemalkoholmessung bei dem 23-Jährigen ergab einen Wert von rund 1,7 Promille. Auch in der Atemluft des 24-Jährigen, der nach dem Unfall über Schwindelgefühle klagte, war deutlicher Alkoholgeruch festzustellen, hieß es am Sonntag von der Polizei. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort. Beide Männer wurden anschließend für Blutentnahmen in einen Polizeigewahrsam gebracht und von dort wieder entlassen. Die Fahrzeuge sowie die Führerscheine der beiden wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

Prenzlauer Berg: Polizei nimmt Räuber fest - darunter ein Intensivtäter

Die Polizei hat in der vergangenen Nacht in Prenzlauer Berg (Pankow) drei jugendliche Räuber festgenommen. Das Trio hatte gegen 23 Uhr an der Neumannstraße zwei 15-Jährige mit einem Messer bedroht und deren Taschen durchwühlt. Sie flüchteten dann mit Bankkarten, einer Powerbank sowie Kopfhörern. Die beiden Opfer verständigten danach die Polizei. Der 15-Jährige, dem die Kopfhörer entwendet worden waren, konnte diese über sein Handy orten und den Polizisten den Aufenthaltsort der Verdächtigen sagen.

Die Einsatzkräfte nahmen einen 15-Jährigen, 16-Jährigen und 17-Jährigen fest. Die gestohlenen Sachen und das Messer wurden bei den jungen Männern gefunden. Die Verdächtigen, darunter ein bei der Polizei als Intensivtäter geführter Jugendlicher, wurden für die ermittlungsführende Kriminalpolizei eingeliefert. Die Ermittlungen wegen schweren Raubes dauern an.

Leegebruch: 86-jähriger Rollstuhlfahrer fährt Frau auf Parkplatz um

Ein 86 Jahre alter Rollstuhlfahrer hat während des Weihnachtsmarktes in Leegebruch eine Fußgängerin angefahren und schwer verletzt. Die Polizei in Landkreis Oberhavel ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Der Unfall habe sich am Sonnabend auf einem Parkplatz für den Weihnachtsmarkt ereignet, sagte ein Polizeisprecher. Die 68 Jahre alte Frau wurde in eine Klinik gebracht. Ob der Rollstuhlfahrer bereits vom Weihnachtsmarkt kam und möglicherweise Alkohol getrunken hatte, sei nicht bekannt.

Werder (Havel): Wachmann rettet nachts umherirrenden Hund

Ein kleiner Hund ist dank der Hilfe eines Wachmanns auf einer Tour mitten in der Nacht wieder in die Obhut seines Herrchens gekommen. Der kleine Hund mit rotem Halsband sei in der Nacht zum Sonntag in Petzow, einem Ortsteil von Werder (Havel), allein unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Der Mitarbeiter eines Wachdienstes habe ihn dort entdeckt. Der kleine Hund sei verängstigt gewesen. Der Wachmann rief die Polizei an, um dem Tier zu helfen. Die Beamten kamen zum Fundort, informierten den Halter des Hundes und brachten ihn wieder dorthin zurück. Warum der Hund allein unterwegs war, blieb zunächst offen.

Prignitz: Ein Dutzend Hakenkreuze auf Fahrzeuge und Stromkästen geschmiert

Unbekannte haben in Pritzwalk im Landkreis Prignitz zahlreiche Autos, Stromkästen und weitere Gegenstände mit Hakenkreuzen und Strichen beschmiert. In der Nacht von Freitag auf Samstag malten sie mit schwarzer Farbe in der Stadt rund ein Dutzend Hakenkreuze, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Dabei entstanden 18 Sachbeschädigungen, darunter Schmierereien auf 12 Fahrzeugen, diversen Strom- und Verteilerkästen sowie auf Plakaten und Haustüren. Der Schaden beläuft sich den Angaben zufolge auf mehrere tausend Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen der verbotenen Symbole und der Beschädigungen.

Oberhavel: Auto kracht in Einfamilienhaus

Ein Mann ist mit seinem Auto in Zehdenick im Landkreis Oberhavel in ein Einfamilienhaus gefahren. Der 37 Jahre alte Fahrer sei am Samstagabend im Ortsteil Vogelsang mit dem Wagen in einer Linkskurve aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Das Auto kollidierte mit dem Haus. Dabei sei ein erheblicher Schaden an der Hausfassade, an einem Vorbau, an Teilen des Daches und am Gartenzaun entstanden. Beim Auto liege Totalschaden vor. Die Polizei schätzt den Schaden auf insgesamt rund 35.000 Euro. Der Fahrer und seine beiden Mitfahrer wurden demnach nicht verletzt.

( dpa/BM )