Berliner Feuerwehr

Tegel: 80 Feuerwehrleute kämpfen gegen Kellerbrand

In einem Einfamilienhaus in Tegel brennt es. Die Feuerwehr ist vor Ort.

In einem Einfamilienhaus in Tegel brennt es. Die Feuerwehr ist vor Ort.

Foto: Morris Pudwell

Ein Kellerbrand in einem Einfamilienhaus in Tegel hielt die Feuerwehr am Dienstag in Atem. Das Haus ist unbewohnbar.

Berlin. Am Dienstagabend haben 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr einen Kellerbrand in einem Einfamilienhaus an der Barnabasstraße in Tegel gelöscht. Die Löscharbeiten wurden durch massive Rauchentwicklungen erschwert. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten.

Auch zweieinhalb Stunden nach der ersten Alarmierung war der Brand noch nicht unter Kontrolle. "Die Brandbekämpfung gestaltet sich äußerst schwierig, da wir es noch immer mit einer massiven Rauchentwicklung zu tun haben", sagte ein Feuerwehrsprecher. Im Rahmen des Einsatzes drangen 28 Atemschutzgeräteträger in die völlig verqualmten Kellerräume vor, gegen das Feuer selbst wurde mit vier C-Rohren vorgegangen. "Wir arbeiten auch mit mehreren Drucklüftern und mehreren Wärmebildkameras", sagte der Sprecher. "Personen wurden nicht verletzt."

Erst nach 22 Uhr meldete die Feuerwehr, dass der Brand gelöscht sei. "Die großen Kellerräume sind komplett ausgebrannt. Sie waren vollgestellt mit viel Brandgut", erklärte der Sprecher. "Durch die massive Bauweise des Hauses und des Kellers aus Backsteinen war der Keller wie ein Backofen, in dem eine sehr große Hitze herrschte. Bei dieser enormen Hitze waren die Löscharbeiten sehr kräftezehrend,und die Feuerwehrleute mussten regelmäßig und in kurzen Abständen abgelöst werden. Das erklärt, warum wir mit 80 Leuten vor Ort waren."

Das Haus ist aktuell unbewohnbar. Die Einsatzleitung reduzierte nach und nach die Kräfte am Brandort. Am späten Abend waren noch 50 Feuerwehrleute mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

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