Blaulicht-Blog

Spandau: Randalierer prügelt Polizist in Bus krankenhausreif

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Ein Rettungswagen mit eingeschaltetem Blauchlicht im Einsatz (Symbolbild).

Ein Rettungswagen mit eingeschaltetem Blauchlicht im Einsatz (Symbolbild).

Foto: Boris Roessler/dpa

Im Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 21. November 2022.

Steglitz: Frau von Auto angefahren - schwer verletzt

Eine Seniorin ist in Steglitz von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt worden. Die Frau überquerte am Sonntagabend beim Gassi gehen mit ihrem Hund die Bergstraße, wie eine Sprecherin der Polizei am Montagmorgen mitteilte. Die Fußgängerin wurde durch den Aufprall auf die Straße geschleudert und dabei schwer verletzt. Sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Auch der Hund wurde zur Versorgung in eine Tierambulanz gebracht, wie es hieß.

Spandau: Randalierer verletzt Polizist in BVG-Bus schwer

Ein 20 Jahre alter Mann hat in einem Bus in Berlin den Fahrer beleidigt und anschließend vier Polizisten verletzt, einen davon schwer. Einer der Beamten sei mit dem Verdacht einer Hirnblutung in eine Klinik gebracht worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die anderen drei Verletzten seien ambulant behandelt worden.

Demnach hatte der Busfahrer am Sonntagabend die Polizei zu einer Bushaltestelle in Spandau gerufen, weil der Fahrgast ihn beleidigt habe. Der 20-Jährige habe die eingetroffenen Polizisten dann mit Faustschlägen gegen die Köpfe attackiert. Er sei überwältigt und gefesselt worden, teilte die Polizei weiter mit. Dabei habe er Widerstand geleistet. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Beleidigung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Friedrichshain: Polizisten nehmen Randalierer fest

Einsatzkräfte der Polizei haben am Sonntag in Friedrichshain einen Mann festgenommen. Gegen 20 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zu einem Lokal an der Sonntagstraße. Dort teilten diese den eingetroffenen Einsatzkräften mit, dass zuvor ein Mann im Lokal randaliert und laut umhergeschrien haben soll. Als der Inhaber den Mann daraufhin aufgefordert haben soll, die Lokalität zu verlassen, soll der Mann diesen rassistisch beleidigt und dazu den sogenannten Hitlergruß gezeigt haben. Anschließend entfernte sich der Randalierer in Richtung des Bahnhofs Ostkreuz.

Auf einer Fußgängerbrücke konnten die Einsatzkräfte den 46-jährigen Mann jedoch stellen und festnehmen, wobei er sich gegen die Festnahme zur Wehr setzte und einen Polizisten angriff. Anschließend brachten sie den mutmaßlichen Rechtsbrecher in einen Polizeigewahrsam, in dem er erkennungsdienstlich behandelt wurde, eine Blutentnahme durchgeführt und schließlich ein Gewahrsam gegen den 46-Jährigen angeordnet wurde. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, des tätlichen Angriffes auf und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der Beleidigung und der Bedrohung führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Brandenburg: Viele witterungsbedingte Unfälle

Auf den Straßen Brandenburgs ist es aufgrund von Glätte in der Nacht zum Montag zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Allein in der Region um Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) kam es bis zum frühen Montagmorgen zu 14 witterungsbedingten Verkehrsunfällen, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand. Auch in der Gegend um Spremberg (Landkreis Spree-Neiße) gab es bei Schneefall eine Häufung von Unfällen. Ein Sprecher der Polizei appellierte: „Fahren Sie bitte vorsichtig! Vor allem wenn Sie noch Sommerreifen drauf haben.“

( BM/dpa )