Blaulicht-Blog

Pankow: Schüsse vom Balkon - Mieter wird festgenommen

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Polizeiauto im Einsatz (Symbolbild).

Polizeiauto im Einsatz (Symbolbild).

Foto: Christophe Gateau/dpa

Im Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 12. November 2022.

Pankow: Mann schießt mehrfach vom Balkon - Festnahme

Berlin. Die Berliner Polizei hat einen Mann in Prenzlauer Berg festgenommen, der zuvor von einem Balkon geschossen haben soll. „Auf Personen soll er nicht gezielt haben, die Haltung ging eher in Richtung Gehweg und einer Hauswand“, sagte eine Sprecherin der Polizei am Sonnabend. Ein Zeuge hatte den Mann den Angaben nach beobachtet: Er soll vom vierten Stock einer Wohnung in der Cotheniusstraße aus mehrmals geschossen haben. Niemand wurde verletzt. Die alarmierte Polizei fand in der Wohnung des Mannes eine große Menge Schreckschussmunition sowie mehrere Messer und eine Zwille mit Stahlkugeln. Der mutmaßliche Schütze muss sich nach dem Vorfall am Freitagnachmittag wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten, hieß es weiter.

Baumschulenweg: 91-Jähriger vermisst - Polizei schließt Tötungsdelikt nicht aus

Bei einem vermissten 91-Jährigen aus dem Ortsteil Baumschulenweg schließt die Polizei ein Gewaltverbrechen nicht aus. Die Mordkommission habe deshalb die Ermittlungen übernommen, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Der Mann sei am Sonnabendvormittag vor einer Woche zuletzt von einem Nachbarn in der Nähe seiner Wohnanschrift in der Scheiblerstraße gesehen worden. Am Abend desselben Tages hätten die Angehörigen den Rentner als vermisst gemeldet. Die Behörden bitten die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Suche.

Schmargendorf: Mädchen bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Freitagabend erlitt ein Kind bei einem Verkehrsunfall in Schmargendorf schwere Verletzungen. Nach bisherigem Kenntnisstand fuhr ein 48-Jähriger um kurz nach 18 Uhr in einem Auto auf dem Hohenzollerndamm und bog nach links in die Cunostraße ein. Nach einigen Metern Fahrweg fuhr er eine Elfjährige an, die plötzlich auf die Fahrbahn getreten sein soll. Sie erlitt Kopfverletzungen und kam mit einem Rettungswagen zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.

Oranienburg: Schwer verletzter Mann in Auto stirbt - Mordkommission ermittelt

Eine Mordkommission der Polizei geht einem mutmaßlichen Gewaltverbrechen in Oranienburg nach. Wie die Polizeidirektion Nord am Sonnabend mitteilte, fuhr am Freitagabend ein 26 Jahre alter Berliner zu einer Tankstelle in der Berliner Straße in Oranienburg und erklärte, dass er einen verletzten 27-Jährigen in seinem Fahrzeug transportiere. Dieser benötige dringend Rettungskräfte. Der 27-jährige Berliner hatte der Polizei zufolge schwere Verletzungen und starb später im Krankenhaus.

Die Hintergründe des Falls scheinen noch unklar. Die Polizei untersucht nun, ob der 26 Jahre alte Autofahrer etwas mit dem Tod des Mannes zu tun hat. „Die Tatbeteiligung des 26-Jährigen ist Gegenstand weiterer Ermittlungen“, hieß es in der Mitteilung der Polizeidirektion. Die Mordkommission habe unter Leitung der Staatsanwaltschaft Neuruppin die Ermittlungen übernommen. Die Polizei machte auf Nachfrage zunächst keine weiteren Angaben zu dem Fall.

Hohenschönhausen: Auto gerät ins Gleisbett der Tram

Am Freitagabend ist ein Autofahrer mit seinem Pkw in der Zingster Straße in Hohenschönhausen ins Gleisbett der Straßenbahn geraten. Mit einem Spezialfahrzeug der BVG wurde der Wagen wieder aus den Schienen gezogen. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.

Friedrichshain: Feuer in leerstehendem Hotel

Ein Brand in einem ehemaligen Hotel hat für einen Feuerwehreinsatz in Friedrichshain gesorgt. Ein Fußgänger bemerkte am Freitagabend Rauch aus dem leerstehenden Gebäude in der Straße der Pariser Kommune, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Es brannte demnach ein Zimmer im obersten Stockwerk. Die „B.Z.“ (Online) berichtete zuerst.

Die alarmierte Feuerwehr löschte mit 25 Einsatzkräften die Flammen. „Nach einer halben Stunde war der Brand unter Kontrolle“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Eine verletzte Frau kam den Angaben zufolge in ein Krankenhaus. Zur Art der Verletzungen und ob diese mit dem Feuer in Verbindung standen, machte der Sprecher keine Angaben.

Die Brandursache war zunächst unklar. „In dem Haus halten sich hin und wieder Menschen ohne Obdach auf“, sagte eine Polizeisprecherin. Möglicherweise stehe das Feuer damit in Zusammenhang, hieß es weiter.

Eberswalde: Feuer in Wohnung ausgebrochen - Ein Todesopfer entdeckt

Beim Brand in einer Wohnung in Eberswalde (Kreis Barnim) ist am frühen Samstagmorgen ein Mensch tot entdeckt worden. Das Feuer brach aus bislang ungeklärten Gründen im vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus, wie der Lagedienst der Polizei mitteilte. Ein Rauchmelder habe ausgelöst. Das Mehrfamilienhaus in einem Wohngebiet sei geräumt worden. Ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordost in Eberswalde sagte, die Wohnung habe beim Eintreffen der Feuerwehr in Flammen gestanden.

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( BM )