Blaulicht-Blog

Tempelhof: Motorradfahrer bei Unfall verletzt

| Lesedauer: 8 Minuten
Das Motorrad wurde bei dem Unfall stark beschädigt.

Das Motorrad wurde bei dem Unfall stark beschädigt.

Foto: Pudwell

Im Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 7. November 2022.

Tempelhof: Motorradfahrer bei Unfall verletzt

In Tempelhof hat es am Sonntag einen schweren Unfall gegeben. Ein Motorradfahrer war gegen 18.50 Uhr an der Ecke Ullsteinstraße / Schätzelbergstraße mit einem Smart kollidiert. Ein zweiter Motorradfahrer konnte einen Zusammenstoß vermeiden.

Der verletzte Motorradfahrer wurde von Sanitätern erstversorgt und kam anschließend in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme kam es zu Sperrungen. Auch die Buslinie 170 war davon betroffen.

Kreuzberg: Mann bei Verkehrsunfall unter Doppeldecker eingeklemmt

Am Abend ist es auf der Glogauer Straße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. An der Ecke zur Reichenberger Straße in Kreuzberg wurde der Fußgänger von einem Doppelstockbus überfahren und verblieb anschließend unter der Vorderachse eingeklemmt.

Die Feuerwehr befreite den lebensbedrohlich verletzten Mann mit schwerem Gerät. Dabei musste der technische Dienst das Unfallfahrzeug mit einem Hebekran anheben. Außer dem schwer verletzten Unfallopfer musste auch der Busfahrer mit einer Verletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Kreuzberg: Duo versucht Wohnung in Brand zu setzen

Zwei Männer habe am späten Sonntagabend n in einem Mehrfamilienhaus an der Franz-Künstler-Straße in Kreuzberg eine Wohnungstür zum Teil zerstört und Benzin in die Wohnung gegossen – sagen sie zumindest. Das Benzin wurde allerdings nicht angezündet. Der Mieter der Wohnung war nicht zuhause. Dann riefen die beiden die Feuerwehr. Eine Anwohnerin hatte das auch bereits getan. Polizisten nahmen die beiden Männer fest.

Marzahn: Mutmaßlicher Drogenhändler festgenommen – Waffen sichergestellt

Gestern Abend vollstreckten Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft in Marzahn einen Durchsuchungsbeschluss wegen des Handels mit Betäubungsmitteln und nahmen gegen 18.20 Uhr einen 34-Jährigen an seiner Wohnanschrift in der Mehrower Allee fest. In seiner Wohnung wurden diverse, zum Teil selbst hergestellte pyrotechnische Gegenstände, verschiedene Betäubungsmittel (Cannabis, Amphetamin, MDMA, Kokain) in nicht geringer Menge sowie Arzneimittel sichergestellt. Griffbereit daneben wurden drei Reizstoffsprühgeräte, ein nicht zugelassener Elektroschocker, ein Teleskopschlagstock, ein Luftgewehr nebst Munition, Messer und weitere Waffen gefunden. Die Kriminaltechnik der Polizei Berlin war vor Ort, um die pyrotechnischen Gegenstände zu sichern und abzutransportieren.

Dem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprechend erließ das Amtsgericht Tiergarten heute Haftbefehl wegen bewaffneten unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gegen den Beschuldigten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Tempelhof: Mann bedroht BVG-Sicherheitsdienst mit Messer

Zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes der BVG weckten am Sonntagvormittag einen Mann im U-Bahnhof Paradestraße in Tempelhof. Weil er keinen gültigen Fahrschein hatte, brachten sie ihn aus dem Bahnhof. Oben angekommen, soll der Mann die beiden mit einem Messer bedroht haben. Die Männer flüchteten und wurden dabei von Polizisten beobachtet, denen sie das Geschehen schilderten. Sie nahmen den Messer-Mann fest, der sich inzwischen hinter einem Gebüsch versteckt hatte. Er leistete Widerstand, so dass weitere Einsatzkräfte ihn zu Boden brachten. Die wiederum wurden vom Nicht-mehr-Schläfer weiter beleidigt. Der Mann kam in einen Polizeigewahrsam, durfte Blut abgeben und wurde erkennungsdienstlich behandelt. Danach wurde er entlassen.

Friedrichshain: Taschendiebe wiedererkannt und festgenommen

Am Sonntagmorgen meldete sich ein Mann bei der Bundespolizei am Bahnhof Ostkreuz (Friedrichshain), weil ihm eine Bauchtasche und ein weiteres Gepäckstück gestohlen worden war, während er auf einer Sitzbank schlief. Auf Aufnahmen der Überwachungskameras waren denn auch drei Tatverdächtige zu sehen – zwei Frauen und ein Mann. Sie waren nach der Tat in eine S-Bahn eingestiegen. Eine Polizistin erkannte die drei gegen 6.30 Uhr am S-Bahnhof Warschauer Straße. Sie wurden dort festgenommen und hatten 700 Euro, mehrere Geldkarten und acht Mobiltelefone dabei. Auch die Bauchtasche und das andere fanden sich an. Kurz nach der Festnahme meldete sich auch noch ein 24-Jähriger bei der Bundespolizei, dem sein Handy abhandengekommen war. Er hatte es in der Polizei-Dienststelle geortet – es gehörte zur Beute.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts des Bandendiebstahls gegen die drei polizeibekannten Tatverdächtigen ein.

Radfahrer stirbt nach Unfall im Krankenhaus

Einige Tage nach einem Unfall in Lichtenrade (Tempelhof-Schöneberg) ist ein Radfahrer am Sonnabendmorgen im Krankenhaus verstorben. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Der 85 Jahre alte Radfahrer hatte am Mittwochnachmittag bei einem Unfall schwere Verletzungen erlitten. Ein 37 Jahre alter Autofahrer hatte beim Linksabbiegen von der Fehlingstraße auf den Lichtenrader Damm den entgegenkommenden Radfahrer erfasst. Der Senior stürzte und erlitt schwere Kopfverletzungen. Laut Polizei soll die Ampel auf der Kreuzung, auf der eine Baustelle ist, zum Zeitpunkt des Unfalls außer Betrieb gewesen sein.

Pankow und Wilmersdorf: Büros von Parteien beschädigt

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Pankow und Wilmersdorf zwei Partei-Büros beschädigt.

Kurz nach zwei Uhr hatte ein Anwohner der Berliner Straße Klirren von Glas gehört und die Polizei verständigt. Die Einsatzkräfte stellten an dem Parteibüro zwei kaputte Schaufensterscheiben und eine Beschädigung an der Tür sowie Aufkleber mit politischem Inhalt fest.

An der Landauer Straße hörte ebenfalls ein Anwohner gegen zwei Uhr laute Geräusche und bemerkte Farbanhaftungen an den Fenstern, der Tür und der Fassade eines Bürgerbüros. Unbekannte hatten mehrere Einweggläser, die mit Farbe gefüllt waren, gegen das Büro geworfen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Kellerbrand in Lankwitz: Polizei vermutet schwere Brandstiftung

Nach einem Kellerbrand in Lankwitz (Steglitz-Zehlendorf) geht die Polizei von Brandstiftung aus. Das teilte ein Sprecher am Montagmorgen mit. Am Sonntagabend hatte es im Keller eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses an der Eiswaldtstraße gebrannt. Ein 62-Jähriger wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Berliner Feuerwehr brachte acht weitere Menschen und zwei Katzen in Sicherheit. Rund hundert Einsatzkräfte waren vor Ort. Nun ermittelt das LKA wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Elbe-Elster: Zwei Verletzte bei Scheunenbrand

Bei einem Scheunenbrand im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster sind eine 83-Jährige und ihr Mann verletzt worden. Nach Angaben der Lausitzer Feuerwehr brannte es am Sonntagabend in einer Scheune in der Dorfstraße im Ortsteil Stechau. Rund 50 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen. Nach rund dreieinhalb Stunden waren die Flammen demnach gelöscht.

Den Angaben zufolge ist die Scheune vollständig ausgebrannt, die zwei Verletzten kamen mit Verdacht auf Rachgasvergiftungen in ein Krankenhaus. Noch in den frühen Morgenstunden war die Feuerwehr zur Überwachung der Stelle vor Ort, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Nun ermittelt die Polizei zur Brandursache.

Spree-Neiße-Kreis: Zwei Tote bei Frontalzusammenstoß

Bei dem Zusammenprall zweier Autos bei Guben sind zwei Menschen gestorben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stießen die beiden Fahrzeuge am Montag auf der Bundesstraße 112 zwischen Deulowitz und Bresinchen (Spree-Neiße-Kreis) aus bislang ungeklärter Ursache frontal zusammen. Eine 74-jährige Autofahrerin und ihre 79 Jahre alte Mitinsassin erlagen noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Der 82 Jahre alte Fahrer des anderen Autos wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei weiter mitteilte. Ein Sachverständiger wurde zur Untersuchung des Unfallhergangs hinzugezogen. Die Straße war für Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt.

Weitere Meldungen von Polizei und Feuerwehr:

( BM/dpa )