Blaulicht-Blog

Moabit: Feuerwehr rettet Anwohner vor Brand in Treppenhaus

| Lesedauer: 7 Minuten
Rettungswagen der Feuerwehr sind vor Ort.

Rettungswagen der Feuerwehr sind vor Ort.

Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild

Im Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 4. November 2022.

Moabit: Brand in Wohnhaus – Feuerwehr bringt Bewohner in Sicherheit

Am frühen Freitagmorgen ereignete sich in einem Wohnhaus in Moabit ein Brand, vor dem die Feuerwehr mehrere Anwohner in Sicherheit bringen musste. Gegen 5.30 Uhr wurde die Feuerwehr in die Rostocker Straße gerufen, wo sie mittels Drehleiter Bewohner aus dem fünften Stock rettete, als es im Treppenhaus brannte. Nach ersten Erkenntnissen entstanden Schäden im Treppenhaus, eine Wohnungstür wurde zerstört. Die Brandbekämpfer konnten durch ihr rasches Eingreifen ein Übergreifen auf die Wohnungen verhindern. Die Feuerwehr war mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort. Ein Brandkommissariat der Berliner Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

Pankow: Mit mehreren Stichverletzungen ins Krankenhaus eingelifert

Zu einem schwer verletzten Mann wurden Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 13 gestern Nachmittag nach Pankow alarmiert. Der 47-Jährige war gegen 14.40 Uhr von Zeugen in einem Gebüsch in der Wollankstraße gefunden worden. Er gab an, von einem Unbekannten angegriffen worden zu sein. Der Verletzte wies mehrere, mutmaßlich mit einem Messer verursachte Stiche am Rücken und eine Schnittverletzung an einer Hand auf. Der 47-Jährige wurde in einem Krankenhaus operiert, Lebensgefahr soll nicht bestehen. Eine sofort eingeleitete Absuche nach dem Tatverdächtigen durch die Einsatzkräfte blieb erfolglos. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung führt die Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord).

Friedrichsfelde: Wohnungsbrand fordert ein Menschenleben

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Friedrichsfelde kam gestern Abend ein 40 Jahre alter Mann ums Leben. 13 weitere Personen wurden leicht verletzt. Acht von ihnen, darunter ein Baby, kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Besatzung eines Rettungswagens der Berliner Feuerwehr hatte den Brand in dem Haus in der Löwenberger Straße kurz vor 19 Uhr bemerkt und weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei hinzualarmiert. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand brach das Feuer in einer Wohnung im 3. Obergeschoss aus, in der sich zu dieser Zeit der 40-jährige Mieter der Wohnung und eine 32 Jahre alte Frau befanden. Der Mann starb, die Frau konnte sich retten und kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Von der nahezu vollständig ausgebrannten Wohnung breitete sich das Feuer über den Balkon in die darüber liegende Wohnung aus, die dadurch stark beschädigt wurde. Das vom Brand betroffene Wohnhaus musste evakuiert werden, da es derzeit nicht bewohnbar ist. Die andauernden Ermittlungen wegen des Verdachts einer fahrlässigen Brandstiftung hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

Moabit: Mordkommission ermittelt wegen Verdachts auf Totschlag

Wegen Verdachts des vollendeten Totschlags hat die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen. Ein 57-jähriger Mieter wurde leblos in seiner Wohnung in der Rostocker Straße aufgefunden. Die Umstände deuten auf ein Fremdverschulden hin. Die Ermittlungen dauern an.

Siemensstadt: Verkehrsunfall mit großen Sachschäden und Schwerverletztem

Gestern Nachmittag ereignete sich in Siemensstadt ein schwerer Verkehrsunfall. Gegen 16.45 Uhr kam ein 26-jähriger Autofahrer, der in der Nonnendammallee in Richtung Altstadt Spandau unterwegs war, aus bisher noch ungeklärter Ursache mit seinem Audi Q7 nach links von der Fahrbahn ab. Hier kollidierte der Audi mit einem auf dem Mittelstreifen geparkten Mini Cooper, der durch den Aufprall über die Gegenfahrbahn hinweg gegen einen VW Golf geschleudert wurde, der zeitgleich in einer Grundstückseinfahrt stand. Der 20-jährige Insasse des VW Golf blieb unverletzt. Der Audi schleuderte weiter auf dem Mittelstreifen, riss dabei mehrere Metallpoller um und landete schließlich an einem Straßenbaum. Umherfliegende Trümmerteile beschädigten einen entgegenkommenden Lastkraftwagen. Der Fahrer des Audi wurde leicht verletzt, sein 27-jähriger Beifahrer erlitt Wirbelsäulenverletzungen und wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus verbracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Die Nonnendammallee blieb für den Zeitraum der Unfallaufnahme von 17 Uhr bis 20.30 Uhr in Richtung Jakob-Kaiser-Platz gesperrt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernimmt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).

Lichtenrade: Autobrecher-Trio auf der Flucht erwischt

Die schnelle Reaktion eines aufmerksamen Zeugen half in der vergangenen Nacht bei der Festnahme dreier mutmaßlicher Diebe in Lichtenrade. Gegen 23.10 Uhr alarmierte der Zeuge die Polizei in den Töpchiner Weg, nachdem er zunächst die Alarmanlage eines Autos gehört und wenig später drei Männer an einem weiteren Fahrzeug bemerkt hatte. Einer der Männer hatte sich gerade über den Kofferraum Zugang zu dem Wagen verschafft. Als die Männer den Zeugen bemerkten, flüchteten sie. Aufgrund der Beschreibung des Zeugen gelang es Einsatzkräften der Polizei kurze Zeit später in der Potsdamer Straße Ecke Alt-Lichtenrade drei Tatverdächtige festzunehmen. Die drei 26, 27 und 31 Jahre alten Männer hatten das aus dem Dacia entwendete Navigationsgerät noch bei sich. Ermittlungen ergaben, dass die Tatverdächtigen offenbar vor dem Diebstahl aus dem Dacia vergeblich versucht hatten, einen in der Nähe geparkten Daimler Chrysler zu öffnen.

Die Festgenommenen wurden erkennungsdienstlich behandelt und ihnen wurde Blut abgenommen, da sie Betäubungsmittel bei sich führten und der Verdacht bestand, dass sie unter dem Einfluss dieser stehen könnten. Anschließend wurden die Männer wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen eines schweren Diebstahls aus Kfz sowie eines versuchten schweren Diebstahls dauern an.

Mariendorf: Fußgänger bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Mariendorf erlitt ein 61-jähriger Fußgänger gestern Nachmittag schwere Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann gegen 17 Uhr versucht haben, die Fahrbahn am Mariendorfer Damm Ecke Ankogelweg in Richtung Göllweg vom Mittelstreifen aus zu überqueren. Ein 39-Jähriger, der mit seinem Auto zeitgleich auf dem Mariendorfer Damm in Richtung Buckower Chaussee unterwegs war, erfasste den Fußgänger frontal. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt. Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Kaulsdorf: 87-jähriger Fahrradfahrer angefahren und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Kaulsdorf wurde gestern Morgen ein Radfahrer schwer verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte eine 59-jährige Autofahrerin gegen 8.15 Uhr an der Kreuzung Windthorststraße Ecke Mosbacher Straße den 87-jährigen Radfahrer, der aus der Mosbacher Straße in die Kreuzung einfuhr und vorfahrtberechtigt war, mit ihrem Wagen erfasst. Der Radfahrer stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Ein Passant und die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte des zuständigen Polizeiabschnitts leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Der Verletzte kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost).

Cottbus: Junger Mann bei Überfall durch Faustschlag verletzt

Bei einem Überfall in Cottbus ist ein junger Mann verletzt worden. Zwei unbekannte Täter forderten den 21 Jahre alten Mann am Donnerstagabend dazu auf, sein Portemonnaie herauszugeben – einer der Täter schlug ihm ins Gesicht und entwendete seinen Geldbeutel, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Polizei fahndet nach den beiden flüchtigen Verdächtigen.

( BM/dpa )