Fahndung

Überfälle auf Tankstellen – Tatverdächtiger stellt sich

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.

Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Der 19-Jährige gab gegenüber den Ermittlern an, für sieben Überfälle auf Tankstellen in Marzahn verantwortlich zu sein.

Berlin. Nach einer Öffentlichkeitsfahndung hat sich ein 19-Jähriger am Mittwoch der Berliner Polizei gestellt. Er gab an, sieben Tankstellen in Marzahn überfallen zu haben. Anders als von den Ermittlern dargestellt sagte er aus, dass er allein für die Überfälle verantwortlich gewesen sein soll. Die Polizei war zunächst von zwei Tätern ausgegangen.

Wie die Polizei weiter mitteilte, führte die Durchsuchung seiner Wohnung, die auf Grundlage eines richterlich angeordneten Beschlusses erfolgte, zur Sicherstellung von Beweismitteln.

Der Heranwachsende wurde nach seiner Selbstanzeige erkennungsdienstlich behandelt und mit Abschluss der Maßnahmen den Ermittlerinnen und Ermittlern des zuständigen Raubdezernats der Polizeidirektion 3 (Ost) übergeben.

Er soll noch am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Unabhängig davon, dass sich der Tatverdächtige stellte, kam es zu weiteren Hinweisen aus der Bevölkerung, die den Tatverdächtigen namentlich benannten. Die Ermittlungen dauern an.

Bei einigen Raubtaten setzten der Tatverdächtige ein Messer oder Pfefferspray ein. Gestohlen wurde stets Geld aus den Kassen. Die Überfälle ereigneten sich überwiegend zur Nachtzeit und ausschließlich in Tankstellen entlang der Märkischen Allee und der Straße Alt-Mahlsdorf.

( BM )