Blaulicht-Blog

BVG-Kontrolleure mit Messer bedroht – Festnahme

| Lesedauer: 6 Minuten
Der Übergriff erfolgte am U-Bahnhof Wittenau in Berlin-Reninickendorf.

Der Übergriff erfolgte am U-Bahnhof Wittenau in Berlin-Reninickendorf.

Foto: Fabian Sommer / dpa

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 5. Oktober 2022.

Reinickendorf: BVG-Kontrolleure mit Messer bedroht – Festnahme

Einsatzkräfte der Polizei haben am Dienstag am U-Bahnhof Wittenau in Reinickendorf einen 21-Jährigen festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, soll der junge Mann gegen 13.45 Uhr in der U-Bahnlinie U8 durch zwei Mitarbeiter der BVG kontrolliert worden sein. Als der Zug in den Bahnhof Wittenau einfuhr, versuchte der Mann zu flüchten. Als einer der Sicherheitsmitarbeiter dies zu verhindern versuchte, habe er ein Messer gezogen und sein Gegenüber bedroht. Anschließend sei er in Richtung Göschenpark geflohen. Die Polizisten konnten ihn wenig später im Volkspark Wittenau festnehmen. Nach erfolgten erkennungsdienstlichen Maßnahmen konnte der Mann seinen Weg fortsetzen. Die Ermittlungen dauern an.

Neukölln: Rettungswagen der Berliner Feuerwehr mit Eiern beworfen

Unbekannte haben am Dienstagabend in Neukölln einen Rettungswagen der Berliner Feuerwehr mit Eiern beworfen. Die Eierwürfe erfolgten während einer Einsatzfahrt gegen 20.50 Uhr an der Kreuzung Hermann-/Silbersteinstraße, wie es vor Ort hieß. Die Besatzung des Einsatzfahrzeugs fuhr nach den Eierwürfen etwas weiter, um in Sicherheit aussteigen zu können. Dabei wurde auch die Berliner Polizei alarmiert. Ihren Einsatz mussten die Rettungskräfte abbrechen. Die Einsatzkräfte stellten dann fest, dass der Rettungswagen übersät mit Eierschalen und Eidotter war. Alle Details zu der Attacke auf die Berliner Feuerwehr lesen Sie hier.

Reinickendorf: Mitarbeitende des Ordnungsamtes angegriffen und beleidigt

Am Morgen attackierte und beleidigte ein Mann Mitarbeitende des Ordnungsamtes Reinickendorf. Gegen 9 Uhr stellten drei Mitarbeitende des Ordnungsamtes an der Kreuzung Mickestraße / Letteallee eine Verkehrsbehinderung fest, woraufhin sie einen Abschleppdienst riefen. Während der Umsetzung erschien der 34-jährige Halter des betroffenen Pkw und soll sofort damit begonnen haben, zwei der drei Mitarbeitenden zu beleidigen. Anschließend soll sich der Tatverdächtige zum dritten Mitarbeiter begeben und mit seinem Kopf gegen dessen Stirn gestoßen haben, bevor er vom Ort flüchtete. Während der Anzeigenaufnahme durch alarmierte Einsatzkräfte der Polizei kam der 34-Jährige zum Tatort zurück. Die Polizistinnen und Polizisten stellten die Identität des Halters fest, der den körperlichen Angriff leugnete. Der durch den Kopfstoß angegriffene Mitarbeiter verzichtete auf eine medizinische Versorgung. Gegen den Mann wurden Ermittlungen eingeleitet.

Wilmersdorf: Volksverhetzende Äußerung nahe einer Botschaft

Heute Vormittag soll sich ein Mann in Schmargendorf volksverhetzend geäußert haben. Nach bisherigem Kenntnisstand hielt ein Mann auf einem Fahrrad gegen 8.50 Uhr vor der Botschaft des Staates Israel in der Auguste-Viktoria-Straße in Wilmersdorf an und schaute auf sein Handy. Sicherheitskräfte des Zentralen Objektschutzes der Polizei Berlin sprachen ihn daraufhin an und forderten ihn zum Verlassen des dortigen Sicherheitsbereiches auf. Der Mann soll sich daraufhin erbost gezeigt und schließlich beim Davonfahren volksverhetzend geäußert haben. Er entkam. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Cottbus: Neun geschleuste Personen auf Parkplatz abgesetzt

Ein bisher unbekannter Schleuser hat am Dienstagmorgen neun Personen nach Deutschland eingeschleust. Anschließend hat er sie in der Nähe der A15 auf einem Parkplatz in Cottbus abgesetzt. Dort kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei des Landes Brandenburg die Personen. Da der Verdacht der unerlaubten Einreise bestand, übernahm die Bundespolizei den Sachverhalt vor Ort. Wie es in der Mitteilung der Ermittler heißt, wurden die Personen gegen 6.50 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes festgestellt. Die fünf syrischen Männer im Alter von 22 bis 43 Jahren, eine 36-jährige syrische Frau sowie drei Kinder im Alter von zehn, zwölf und 13 Jahren konnten keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorweisen. Nach ersten Erkenntnissen sind alle neun syrischen Staatsangehörigen in einem Fahrzeug von Polen nach Deutschland eingereist und durch eine unbekannte Person auf dem Parkplatz in Cottbus abgesetzt worden. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ein. Gegen alle syrischen Staatsangehörigen leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise bzw. des unerlaubten Aufenthaltes ein. Die sechs Erwachsenen wurden der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt übergeben. Die drei minderjährigen unbegleiteten Kinder gaben sie in die Obhut einer Jugendeinrichtung. Die Ermittlungen dauern an.

Friedrichshain: Verkehrsunfall mit schwer verletztem Kind

Mit schweren Verletzungen als Folge eines Verkehrsunfalls in Friedrichshain musste ein Kleinkind heute Morgen in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 32-Jährige gegen 9 Uhr mit dem Fahrrad und ihrem Kind als Sozius die Straße der Pariser Kommune in Richtung Rüdersdorfer Straße. Zeitgleich befuhr ein 53-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw ebenfalls die Straße der Pariser Kommune in gleicher Fahrtrichtung. Nach Angaben von Zeugen habe der Autofahrer im Kreuzungsbereich Straße der Pariser Kommune / An der Ostbahn nach rechts abbiegen wollen und die Radfahrerin dabei nicht gesehen, so dass es zum Verkehrsunfall kam. Alarmierte Rettungskräfte versorgten die Mutter und ihre 2-jährige Tochter zunächst am Unfallort und brachten beide später zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Während das Kind schwere Kopfverletzungen erlitt, wurde die Mutter nur leicht an einem Fuß verletzt.

Prenzlauer Berg: Motorroller in Flammen

In den frühen Morgenstunden alarmierte eine Zeugin Polizei und Feuerwehr zu einem brennenden Motorroller im Ortsteil Prenzlauer Berg. Die Anwohnerin der Schieritzstraße bemerkte gegen 4.50 Uhr Flammen und Rauch an einem auf dem Gehweg geparkten Motorroller sowie an dem Gepäckträger eines in unmittelbarer Nähe abgestellten Fahrrades. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten beide Brände löschen, wobei der Motorroller vollständig ausbrannte. Verletzt wurde niemand. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat übernommen.

( BM )