Blaulicht-Blog

Dach eines Seniorenheims brennt

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Foto: Pudwell

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Mittwoch, 28. September 2022.

Hohen Neuendorf: Brand in Seniorenheim

Großeinsatz für die Rettungskräfte in Hohen Neuendorf: Aus bislang unbekannter Ursache ist am Mittwoch in einem Seniorenheim ein Brand ausgebrochen. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr wurden 107 Bewohner in Sicherheit gebracht. Es gab keine Verletzten, wie der Sprecher sagte. Rund 150 Einsatzkräfte seien vor Ort. Die Bewohnerinnen und Bewohner würden in einer anderen Unterkunft, die vom Einsatzteam vor Ort eingerichtet worden sei, betreut und versorgt. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer wohl im Dachstuhl des Gebäudes ausgebrochen. Zunächst hatte die «Märkische Allgemeine Zeitung» von dem Brand berichtet.

Kreuzberg: Mutmaßlicher Drogenhändler festgenommen

Die Polizei hat in der Nacht zu Mittwoch in Kreuzberg einen mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen. Der Streife war gegen 23 Uhr auf der Urbanstraße ein Skoda-Fahre aufgefallen, der bei Rot von der Schönleinstraße in die Urbanstraße Richtung Gräfestraße abbog. Die Beamten folgten dem Kombi, der plötzlich anhielt. Drei Frauen seien dann, so die Polizei, ausgestiegen und Richtung Graefestraße davon gerannt.

Die Beamten stellten ihren Einsatzwagen quer vor den Skoda. Der 24-Jährige weigerte sich zunächst auszusteigen oder sich auszuweisen. Schließlich stieg er aus, schloss ab und warf den Schlüssel in eine Menge Schaulustiger, die sich inzwischen versammelt hatte.

Da der Schlüssel nicht mehr aufzufinden gewesen sei, wurde der Wagen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft gewaltsam geöffnet und durchsucht. Die Beamten fanden darin ein Päckchen, das wahrscheinlich mehr als ein Kilogramm Kokain enthielt. Der 24-Jährige wurde festgenommen, die mutmaßlichen Drogen, ein Handy und Bargeld wurden beschlagnahmt. In der Wohnung des Mannes wurde zudem eine kleine Menge Marihuana gefunden.

Autobahn 15: Sieben Männer in Brandenburg bei illegaler Einreise ertappt

Am Dienstagnachmittag deckten Einsatzkräfte auf der Autobahn A15 bei Bademeusel die Einschleusung von insgesamt sieben Personen auf. Bademeusel ist ein Ortsteil der Stadt Forst im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Zwei der Männer befanden sich im Kofferraum des polnischen Mietfahrzeugs. Weder der ukrainische Fahrer noch die sechs syrischen und ein algerischer Staatsangehöriger konnten Dokumente vorweisen, die ihren Aufenthalt legitimieren. Die Bundespolizisten nahmen den 28 Jahre alten Schleuser sowie die geschleusten Männer im Alter von 17 bis 38 Jahren vorläufig fest. Gegen den ukrainischen Schleuser wurde ein Strafverfahren wegen des Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdender, unmenschlicher und erniedrigender Behandlung und Gesundheitsgefährdung eingeleitet. Gegen die Geschleusten leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise bzw. des unerlaubten Aufenthaltes ein.

A100 und A113: Mega-Stau im Berufsverkehr

Weil Reparaturarbeiten vor dem Tunnel Innsbrucker Platz nicht rechtzeitig fertig geworden sind, kam es am Mittwochmorgen auf der A100 und A113 zu einem Mega-Stau. Während der Arbeiten mussten der linke und mittlere Fahrstreifen vor dem Tunnel Innsbrucker Platz gesperrt werden. Daher stand nur ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Wedding zur Verfügung. Durch die zu hohe Verkehrsbelastung mussten außerdem zeitweise der Tunnel Britz, die Zufahrten Buschkrugallee und Britzer Damm sowie der rechte Fahrstreifen im Dreieck Neukölln gesperrt werden.

Kurz vor 9 Uhr konnten die Bauarbeiten beendet werden. Nun stehen wieder alle drei Fahrstreifen zur Verfügung. Der Stau konnte sich schnell abbauen, meldet die Verkehrsinformationszentrale (VIZ). Zeitweise betrug die Fahrzeit am Morgen plus 90 Minuten. Es wurde geraten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

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Mitte: Mutmaßlicher Autodieb festgenommen

Am Dienstagnachmittag beobachtete ein 24-jähriger Zeuge gegen 14 Uhr in MItte, wie zwei Männer das Fenster eines Kleinwagens in der Linienstraße aufdrückten und die Fahrzeugtür öffneten. Als die Tatverdächtigen bemerkten, dass sie beobachtet wurden, ergriffen sie die Flucht. Alarmierte Einsatzkräfte konnten einen der Männer wenig später aufgreifen und festnehmen. Der 20-jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt. Die Ermittlungen dauern an.

Lichtenberg: Auto in Brand gesteckt

Bisher Unbekannte zündeten in der Nacht zu Mittwoch ein Auto in Fennpfuhl an. Nach bisherigem Kenntnisstand bemerkte ein Passant um kurz nach Mitternacht in der Paul-Zobel-Straße auf einem Parkplatz einen brennenden Pkw und alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Zwei neben dem Wagen abgestellte Autos wurden durch die Flammen ebenfalls beschädigt. Die Einsatzkräfte stellten an drei weiteren Fahrzeugen Spuren fest, die auf weitere Brandstiftungen hindeuten. Personen wurden nicht verletzt.

Neukölln: Überhitzter Kochtopf löst Wohnungsbrand aus

Ein vermutlich vergessener heißer Kochtopf auf einem Herd hat in einer Wohnung in Neukölln einen Brand ausgelöst. Ein Mensch wurde dabei am Mittwochnachmittag schwer verletzt und von der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher sagte. Ob es sich um eine Rauchvergiftung handelte, war zunächst unklar. Das Feuer in der Wohnung am Richardplatz wurde schnell gelöscht.

Spandau: Wachdienst-Azubi der Polizei soll rassistisch beleidigt haben

Ein Auszubildender des Wachdienstes der Berliner Polizei soll einen Mitschüler rassistisch beleidigt haben. Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch soll der 39-jährige Mann am 7. September in der Nähe der Polizeiakademie in Spandau diskriminierend über die Herkunft des anderen Mannes gesprochen haben. Wenige Tage später wurde der Vorfall gemeldet und angezeigt. Der 39-Jährige wurde von der Ausbildung freigestellt, ermittelt wird wegen des Verdachts der „fremdenfeindlichen Beleidigung“. Im Wachdienst der Polizei, dem sogenannten Zentralen Objektschutz, arbeiten Angestellte, die nur einige Monate lang ausgebildet wurden. Sie tragen zwar Uniform und bewachen Ministerien, Botschaften und Synagogen, sind aber keine Polizeibeamten.

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( BM/dpa )