Blaulicht-Blog

Unterricht in Grundschule nach Drohanruf vorzeitig beendet

| Lesedauer: 6 Minuten
Polizisten im Einsatz an der Grundschule an der Wuhle.

Polizisten im Einsatz an der Grundschule an der Wuhle.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Dienstag, 27. September 2022.

Hellersdorf: Unterricht in Grundschule nach Drohanruf vorzeitig beendet

Wegen eines anonymen Drohanrufs ist der Unterricht in der Grundschule an der Wuhle in Hellersdorf am Dienstag vorzeitig beendet worden. Laut einer Polizeisprecherin rief dort gegen zehn Uhr ein Mann an und drohte mit Gewalt, sofern er seinen Sohn nicht umgehend abholen könne. Das Schulsekretariat verständigte daraufhin die Polizei, die mit rund 70 Kräften anrückte.

Um welches Kind es sich handelt, habe der Anrufer offengelassen, so die Polizeisprecherin weiter. Auch die Identität des Mannes sei bislang nicht bekannt und solle im Rahmen der weiteren Ermittlungen geklärt werden. Was der genaue Inhalt der Drohung war, blieb zunächst offen. Zwar habe es zwischenzeitlich einen Verdächtigen gegeben, der Verdacht habe sich jedoch nicht erhärten lassen Die Schulleitung entschied am Mittag, den Unterricht vorzeitig zu beenden.

Hohenschönhausen: Mehrere Kellerverschläge gehen in Flammen auf

In mehreren Kellerverschlägen an der Falkenberger Chaussee in Hohenschönhausen (Lichtenberg) hat es in der vergangenen Nacht gebrannt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die genaue Brandstelle in den zahlreichen Fluren von Kellerräumen und Tiefgarage zu lokalisieren.

Nach ersten Informationen wurden keine Menschen verletzt. Die Anrainer konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen verbleiben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zuletzt kam es immer wieder zu Bränden in Treppenhäusern und Kellern in Lichtenberg. Es besteht der Verdacht der Brandstiftung.

Treptow: Polizei stoppt Hochzeitskorso - Fahrer durchbricht Sperre

Ein Hochzeitskorso ist in Treptow wegen Verkehrsverstößen und Straftaten von der Polizei gestoppt worden. Dabei fuhren Fahrer am Sonntagabend auf Polizisten zu, einer durchbrach eine Absperrung, Teilnehmer leisteten aggressiv Widerstand und wurden festgenommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Alt-Hohenschönhausen: Kind rennt trotz roter Ampel auf die Straße und wird angefahren

Ein Kind ist am Montag in Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) von einem Auto angefahren worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der Elfjährige trotz roter Ampel auf die Hansastraße in Richtung der Straßenbahnhaltestelle auf der Mittelinsel gelaufen und wurde von einem Autofahrer erfasst, der nach links auf die Darßer Straße abbiegen wollte. Der Junge erlitt schwere Verletzungen an den Beinen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 3 (Ost) übernommen.

Tempelhof: Fußgänger tritt auf Straße und wird von Auto erfasst

Ein Fußgänger ist am Montag bei einem Unfall in Tempelhof schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der 22-Jährige von einem 79 Jahre alten Autofahrer erfasst worden, als er auf die Arnulfstraße getreten war. In Folge des Aufpralls schlug der Fußgänger gegen die Windschutzscheibe. Rettungskräfte brachten den schwer am Kopf verletzten Mann in ein Krankenhaus. Der 79-Jährige und seine 82 Jahre alte Ehefrau wurden nicht verletzt. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die Arnulfstraßerund eine Stunde gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an und wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 4 (Süd) übernommen.

Uckermark: Laster mit Futtermitteln gerät auf Autobahn in Brand

Ein mit Futtermitteln beladener Laster ist auf der Autobahn 20 bei Prenzlau im Landkreis Uckermark in Brand geraten. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei in Frankfurt (Oder) am Dienstag mitteilte. Das Fahrzeug hatte am Morgen zwischen den Anschlüssen Prenzlau-Süd und Prenzlau-Nord in Richtung Rostock aus zunächst ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Es habe komplett in Flammen gestanden, hieß es. Dem Fahrer sei es jedoch gelungen, den Laster auf den Standstreifen zu steuern und das Fahrerhaus unverletzt zu verlassen. Der Verkehr wurde umgeleitet. Die Fahrbahn konnte am Vormittag zum Teil wieder freigegeben werden.

Mitte: Feuer in besetztem Haus

In der vergangenen Nacht ist in einem besetzten Haus an der Habersaathstraße in Mitte ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr war wegen einer Rauchentwicklung im Kellerbereich verständigt worden. Ersten Informationen von vor Ort zufolge waren mehrere Fetzen und alte Kleidung in Brand gesetzt worden.

Der Brandgeruch breitete sich im gesamten Haus aus, sodass die Einsatzkräfte mehrere Wohnungen kontrollieren mussten. Trotz der starken Rauchausbreitung konnten alle Personen in Sicherheit gebracht werden, niemand wurde verletzt.

Das Haus an der Habersaathstraße wird immer wieder von Personen aus der Linken-Szene besetzt. Das Gebäude stand jahrelang leer und beherbergt seit Ende 2021 ehemalige Wohnungs- und Obdachlose. Seit Jahren soll das Haus nach Plänen des Eigentümers Arcadia Estates GmbH abgerissen werden, um einem Neubau zu weichen. Der Bezirk wiederum forderte hingegen die Wiedervermietung und ging gegen den Abrissantrag des Immobilienunternehmens vor. Seitdem kam es auch immer wieder zu Protesten und Besetzungsaktionen in der Straße. Bis zwischen dem Bezirk und dem Eigentümer ein Kompromiss gefunden wurde, dürfen in dem Gebäude weiterhin Menschen wohnen.

Marienfelde: Polizei stoppt Graffiti-Sprayer

Die Bundespolizei hat am Dienstagmorgen zwei Graffitiy-Sprayer in Marienfelde festgenommen. Die beiden sollen zuvor am S-Bahnhof Marienfelde eine Schallschutzwand auf einer Fläche von rund 30 Quadratmetern besprüht haben.

Die Beamten in Zivil hatten die beiden gegen 2.10 Uhr bemerkt. Die Sprayer flüchteten zunächst über die Gleise, konnten aber wenig später auch dank der Unterstützung durch einen Polizeihubschrauber festgenommen werden. Vor Ort wurden diverse Sprayer-Utensilien gefunden. Der 29- und der 32-Jährige hatte nzudem Farbe an der Kleidung wie auch an den Händen.

( BM/dpa )