Blaulicht-Blog

Brand in der Gigafactory von Tesla

| Lesedauer: 5 Minuten
Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpften einen Brand auf dem Areal der Tesla-Gigafactory in Grünheide. Ein Papphaufen war aus bisher ungeklärten Gründen in Flammen aufgegangen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpften einen Brand auf dem Areal der Tesla-Gigafactory in Grünheide. Ein Papphaufen war aus bisher ungeklärten Gründen in Flammen aufgegangen.

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Montag, 26. September 2022.

Oder-Spree: Brand bei der Gigafactory von Tesla - Papphaufen fängt Feuer

Auf dem Gelände der Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide (Landkreis Oder-Spree) ist in der Nacht zum Montag ein Feuer ausgebrochen. Wie die Leitstelle Oderland bekannt gab, fing ein Papphaufen von circa 800 Quadratmetern Feuer. Es werde geprüft, ob Schredderarbeiten den Brand ausgelöst hätten, teilte die Polizei mit. Die Flammen seien von der Werkfeuerwehr und mehreren freiwilligen Feuerwehren gelöscht worden. Niemand wurde verletzt. Die Feuerwehr wurde gegen 3.30 Uhr in der Nacht von der Werksfeuerwehr von Tesla benachrichtigt. Die Brandursache und die Schadenshöhe waren zunächst noch unbekannt.

Die Bürgerinitiative Grünheide und der Verein für Natur und Landschaft in Brandenburg bekräftigten ihre Forderung nach einem Stopp der Produktion in Grünheide. Sie sehen das Grundwasser gefährdet. Die bisher einzige Autofabrik von Tesla war im März eröffnet worden.

Friedrichshain: Zeugin vereitelt sexuelle Belästigung mit Tierabwehrspray

Die Bundespolizei nahm am Sonntagmorgen einen 37-Jährigen am S-Bahnhof Wildau vorläufig fest, weil er zuvor eine Frau in einer S-Bahn auf dem Weg von Friedrichshain stadtauswärts belästigt haben soll. Am frühen Morgen wurde eine 32-Jährige Opfer von sexueller Belästigung. Gegen 5.15 Uhr setzte sich der 37-jährige mutmaßliche Täter in der S-Bahn der Linie S46 in Richtung Wildau auf Höhe vom Bahnhof Ostkreuz gegenüber der Frau und begann nach Zeugenaussage sich selbst mit eindeutiger Absicht zu berühren. Eine Zeugin solidarisierte sich mit dem Opfer und setzte sich neben sie. Als der Mann versuchte sich weiter zu nähern, wehrte ihn die Zeugin mithilfe eines Tierabwehrsprays ab. Am Bahnhof Wildau nahmen ihn brandenburgische Polizisten fest und übergaben ihn später der Bundespolizei. Anschließend wurde er medizinisch versorgt. Ein Atemtest ergab einen Alkoholwert von 2,18 Promille. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung in die Wege geleitet.

Mitte: Überwältigt und verhaftet nach Angriff auf uniformierten Soldaten

Die Bundespolizei nahm am Sonntagmittag einen Mann am Berliner Hauptbahnhof (Mitte) fest, der einen Reisenden bedroht und angegriffen hatte. Kurz nach 12 Uhr beleidigte der Mann in der U-Bahn der Linie 5 auf der Fahrt zum Hauptbahnhof einen uniformierten Soldaten, drohte ihm und schlug ihm auf die Schulter. Zeugen wiesen alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei darauf hin, dass der Mann mit einem Messer bewaffnet sei. Die Beamten überwältigten den 33-jährigen auf dem U-Bahnsteig am Hauptbahnhof. Während der Verhaftung und dem Transport auf die Dienststelle versuchte er sich wiederholt gewaltsam zu befreien, ein Messer wurde jedoch nicht gefunden. Gegen den bereits einschlägig wegen Gewaltdelikten polizeibekannten Mann leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein und übergaben ihn der Berliner Polizei.

Köpenick: Motorradfahrerin schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall im Ortsteil Baumschulenweg in Treptow-Köpenick wurde gestern Abend eine 51-jährige Motorrradfahrerin schwer verletzt. Laut aktuellen Informationen der Polizei befuhr die Frau mit ihrer Suzuki gegen 20.45 Uhr die Baumschulenstraße, als ihr an der Kreuzung mit der Sonnenallee und Südostallee von einem Smart die Vorfahrt genommen wurde. Der 45-jährigen Fahrer, der unverletzt blieb, erfasst die Motorradfahrerin und verletzte sie schwer am Bein. Die Frau wurde umgehend ins Krankenhaus eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Lichtenberg: Festnahme nach nächtlichem Flüstern im Bad

In der vergangenen Nacht wurden Einsatzkräfte der Polizei wegen eines Einbruchs in die Magdalenenstraße nach Lichtenberg gerufen. Ein 30-jähriger Anwohner bemerkte gegen 3.30 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag Geräusche aus seinem Badezimmer. Er alarmierte umgehend die Polizei, nachdem er Geflüster hinter der geschlossenen Tür vernommen hatte. Die Tatverdächtigen, zwei polizeibekannte 17-Jährige, waren in der Zwischenzeit durch das Badezimmerfenster geflüchtet, konnten aber von den Einsatzkräften mitsamt erbeutetem Schmuck in der Nähe gestellt und festgenommen werden. Es wurden Ermittlungen gegen beide mutmaßlichen Einbrecher aufgenommen.

Marzahn-Hellersdorf: Jugendliche brechen in Supermarkt ein

In einem Supermarkt an der Neuen Grottkauer Straße in Marzahn-Hellersdorf ist am Sonntag eingebrochen worden. Mehrere Jugendliche hatten Chips-Tüten entwendet. Ersten Informationen von vor Ort zufolge hatten Zeugen gegen 20 Uhr bemerkt, wie sich Personen an der Tür zu schaffen machten. Daraufhin verständigten sie die Polizei.

Als die Beamten eintrafen, ergriffen die Verdächtigen die Flucht. Die Einsatzkräfte konnten jedoch drei von ihnen einholen und festnehmen. Im weiteren Verlauf konnte eine weitere Person gefasst werden. Drei Jugendliche wurden den Eltern übergeben. Der vierte junge Mann wurde für eine erkennungsdienstliche Behandlung auf einen Polizeiabschnitt gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Brand am Treptower Hafen

An der Uferpromenade in Treptow hat in der Nacht ein Großbrand für schwere Verwüstungen gesucht. Eine 30 Meter lange Ladenzeile brannte wurde zum Opfer der Flammen. Mehr lesen Sie hier: Brand am Treptower Hafen – Ursache bisher unbekannt

( BM/dpa )