Berlin-Spandau

Fahrer flieht von Kontrolle: Polizist rettet sich mit Sprung

Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet.

Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet.

Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb). Bei seiner Flucht vor einer Verkehrskontrolle ist ein Autofahrer in Berlin-Spandau auf einen Polizisten zugerast. Dieser konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Gegen den 20-Jährigen werde wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Nach den Angaben lenkte der junge Mann in der Nacht zum Sonntag einen Wagen, in dem mehrere Menschen saßen. Weil er trotz Durchfahrtsverbot in die Rhenaniastraße fuhr, sollte er kontrolliert werden. Dafür ging der Polizist auf die Fahrbahn und forderte den Fahrer mit einem Anhaltestab auf, zu stoppen. Dieser beschleunigte das Auto jedoch und steuerte nach den Angaben direkt auf den Beamten zu.

Nach dem Vorfall verfolgten die Polizisten den Wagen, verloren ihn aber aus den Augen. Schließlich fanden sie den Mietwagen verlassen und mit Schäden sowie einem platten Reifen. Nach Zeugenaussagen sollen die Insassen in verschiedene Richtungen geflüchtet sein, hieß es von der Polizei. Spuren seien gesichert und ein Mobiltelefon beschlagnahmt worden. Weitere Ermittlungen hätten die Beamten schließlich zu dem 20-Jährigen geführt.