Berlin-Mitte

Angriffe auf Passanten und Rettungsdienst: Festnahme

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs.

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs.

Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb). Nach Angriffen auf Passanten und einen Mitarbeiter des Rettungsdienstes ist ein 34-jähriger Mann in Berlin-Mitte festgenommen worden. Die Polizei sei am Samstagabend gegen 18.15 Uhr zu einem randalierenden Menschen gerufen worden, teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Vor Ort hätten die Beamten beobachtet, wie der Mann in Richtung des Rettungsdienst-Mitarbeiters geschlagen habe. Der 23-Jährige habe dem Randalierer helfen wollen, als dieser gestürzt sei. Der 34-Jährige habe den Helfer aber verfehlt. Zuvor soll der Mann nach Zeugenaussagen in einem Café randaliert und auf dem Weg dorthin Passanten angepöbelt und einen 25-Jährigen angegriffen haben.

Die Beamtinnen und Beamten nahmen den 34-Jährigen fest. Zeugen hätten geschildert, er habe sich aggressiv verhalten, hieß es von der Polizei. In dem Café soll der Mann Tische umgeschmissen haben. Der Polizei habe er gesagt, er habe Drogen genommen. Er habe einen verwirrten Eindruck gemacht. Wegen seines psychischen Zustandes sei er später in ein Krankenhaus gekommen.

Gegen den Mann ermittelt die Polizei nun wegen Körperverletzug und Sachbeschädigung. Weil er sich gegen seine Festnahme gewehrt haben soll und dadurch ein Polizist verletzt wurde, wird auch wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.