Blaulicht-Blog

Lkw-Fahrerin erfasst Radfahrerin beim Rechtsabbiegen

| Lesedauer: 7 Minuten
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens in Berlin.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens in Berlin.

Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom Dienstag, 13. September 2022.

Plänterwald: Lkw-Fahrerin erfasst Radfahrerin beim Rechtsabbiegen

Eine Radfahrerin ist am Montag bei einem Unfall in Plänterwald (Treptow-Köpenick) schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte eine 42 Jahre alte Lkw-Fahrerin beim Rechtsabbiegen von der Kiefholzstraße auf den Dammweg eine 58 Jahre alte Radfahrerin übersehen. Die Radfahrerin kam zwischen die Zugmaschine und den Anhänger und stürzte. Dabei geriet ihr rechter Arm unter einen Reifen und wurde überrollt. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Kiefholzstraße war während der Unfallaufnahme für etwa zwei Stunden bis 14 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

Polizist soll Frau fremdenfeindlich beleidigt haben - interne Ermittlungen

Eine Ermittlungsgruppe des Polizeilichen Staatsschutzes ermittelt gegen einen Berliner Polizisten. Er soll bei einem Einsatz eine Frau fremdenfeindlich beleidigt haben. Wie die Polizei mitteilte, war Auslöser des Vorfalls eine Gefährderansprache, die Beamte am 9. September in der Wohnung einer 28-Jährigen durchführen wollten. Gegen ihren 30-jährigen Mann bestand zudem ein Haftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen. Im Zuge seiner Verhaftung soll er Widerstand geleistet haben, weshalb er zu Boden gebracht wurde. Ihm wurden Handfesseln angelegt.

Die 28-jährige Ehefrau des Verhafteten soll versucht haben, ihren Mann aus dem Gewahrsam zu befreien. Dies wurde von den Einsatzkräften unterbunden. Mit Beruhigung der Situation konnte die Gefährderansprache durchgeführt und der bestehende Haftbefehl durch Zahlung des offenen Geldbetrags in Höhe von 750 Euro erledigt werden. Die Einsatzkräfte verließen die Wohnung und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Widerstands, tätlichen Angriffs und versuchter Gefangenenbefreiung ein.

Im weiteren Verlauf des Tages erschienen die Eheleute bei einem Polizeiabschnitt und erstatteten eine Anzeige wegen Körperverletzung im Amt, da der Mann während der Festnahme leicht an einem Arm verletzt worden sei. Darüber hinaus gab er an, dass seine Frau während des Einsatzes von einem Polizisten fremdenfeindlich beleidigt wurde und zeigte ein Video der Situation. Die Anzeigen wurden – wie in solchen Fällen üblich – von einer nicht am Einsatz beteiligten Dienststelle aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Hellersdorf: Junge rennt auf Straße und wird von Auto angefahren

Ein Kind ist am Montag bei einem Unfall an der Etkar-André-Straße in Hellersdorf verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der fünfjährige Junge gegen 16 Uhr auf Straße gerannt. Ein 57 Jahre alter Autofahrer erfasste das Kind. Der Junge erlitt Verletzungen am Rumpf. Er wurde in Begleitung seiner Eltern in ein Krankenhaus gebracht. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die Ermittlungen zu dem Unfall übernommen.

Wilhelmstadt: Polizei nimmt zwei Autoeinbrecher fest

Zwei Männer sind in der vergangenen Nacht nach einem Einbruch in ein Auto in Wilhelmstadt (Spandau) festgenommen worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte ein Zeuge gegen 0.50 Uhr von seinem Balkon an der Krowelstraße aus beobachtet, wie sich zwei Männer an einem Auto zu schaffen machten. Nachdem sie den Wagen gewaltsam geöffnet hatten, habe sich einer der beiden Männer erfolglos an dem Navigationsgerät zu schaffen gemacht, während der andere die Tat augenscheinlich absicherte. Der Anwohner verständigte die Polizei. Einsatzkräfte konnten die Tatverdächtigen im Alter von 20 und 22 Jahren in der Nähe stellen. Sie wurden erkennungsdienstlich behandelt und der Kriminalpolizei überstellt. Die Ermittlungen übernimmt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West).

Friedrichshain: Biker nach Zusammenstoß mit Fahrrad schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist am Montag bei einem Unfall in Friedrichshain schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der Motorradfahrer auf der Warschauer Straße unterwegs, als zeitgleich ein Radfahrer auf Höhe der Boxhagener Straße die Straße überqueren wollte. Die Radfahrampel soll Rot gezeigt haben. Es kam zum Zusammenstoß. Beide Männer wurden von ihren Fahrzeugen geschleudert.

Der 30 Jahre alte Motorradfahrer erlitt Kopfverletzungen, Prellungen, Schürfwunden sowie eine Verletzung an der Hüfte und kam in ein Krankenhaus. Der gleichaltrige Radfahrer stand deutlich unter dem Eindruck des Geschehens und wurde in einem Rettungswagen am Unfallort behandelt und anschließend wieder entlassen. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) hat die Ermittlungen zu dem Unfall übernommen.

Mitte: Notarzt-Einsatz in S-Bahn bringt Verspätungen und Ausfälle

Ein medizinischer Notfall hat am Dienstagmorgen bei der S-Bahn zu Verspätungen und Ausfällen auf der Stadtbahn geführt. Ein Fahrgast wurde zunächst in einem Zug an der Jannowitzbrücke in Mitte behandelt, wie die S-Bahn mitteilte. Später konnte die Versorgung auf dem Bahnsteig fortgesetzt werden. Es kam in der Folge jedoch weiterhin zu Verspätungen und Ausfällen auf den Linien S3, S5, S7 und S9.

Tempelhof: Mann mit spitzem Gegenstand verletzt

Ein Mann ist in der vergangenen Nacht auf dem Metzplatz in Tempelhof von einem Unbekannten mit einem spitzen Gegenstand verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der 31-Jährige mit dem anderen Mann gegen 23.50 Uhr aus bisher ungeklärten Gründen in Streit geraten. Mehr darüber lesen Sie hier.

Mitte: Mann randaliert an Botschaft und beschädigt Auto

Ein Mann hat in der vergangenen Nacht ein Auto an der chinesischen Botschaft an der Brückenstraße in Mitte beschädigt. Informationen von vor Ort zufolge hatte der Mann vorher schon lautstark herumgepöbelt, bevor es zu der Sachbeschädigung kam. Die eingesetzten Beamten entzogen dem Randalierer vor Ort vorübergehend die Freiheit. Das Fahrzeug wurde im Heckbereich beschädigt. Die Polizei ermittelt.

Charlottenburg: Brand in Tankstelle

Im Verkaufsraum einer Tankstelle an der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr verhinderte durch ihr schnelles Eingreifen Schlimmeres. Rund 40 Einsatzkräfte waren vor Ort und hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Die Kaiser-Friedrich-Straße war für über eine Stunde in beide Richtungen gesperrt.

Eberswalde: Mörsergranate gefunden

In Eberswalde (Barnim) ist in einem Industriegebiet eine Mörsergranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Granate sei am Montag noch vor Ort von Entschärfern der Bundespolizei gesprengt worden, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Es sei demnach niemand verletzt worden und kein Sachschaden entstanden. Aus Sicherheitsgründen hatten die Beamten zuvor einen Sperrkreis von 400 Metern um den Fundort errichtet.

( BM/dpa )