Blaulicht-Blog

16-Jähriger bedroht Bahnmitarbeiter – Polizeigewahrsam

| Lesedauer: 3 Minuten
Ein Feuerwehrfahrzeug steht auf dem Hof eines Feuerwehrgerätehauses.

Ein Feuerwehrfahrzeug steht auf dem Hof eines Feuerwehrgerätehauses.

Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg vom Freitag, 19. August 2022.

Tempelhof-Schöneberg: 16-Jähriger bedroht Bahnmitarbeiter – Polizeigewahrsam

Ein 16-Jähriger bedrohte am Donnerstagabend zwei MItarbeiter der Deutschen Bahn am Bahnhof Südkreuz. Außerdem spuckte er in ihre Richtung. Bundespolizisten nahmen den Jugendlichen kurz danach am Gleis 2 vorläufig fest.

Donnerstagabend nahmen Bundespolizisten einen 16-jährigen Intensivtäter am Bahnhof Berlin Südkreuz fest, der zuvor zwei Bahnmitarbeiter bedrohte. Für den Jugendlichen endete der Abend im Zentralen Polizeigewahrsam. Bei der Durchsuchung fanden Polizisten ein Reizgas-Sprühgerät. Der 16-Jährige trug eine ballistische Schutzweste und hatte schwarze Handschuhe bei sich. Nun ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts der Bedrohung und Beleidigung sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Der Jugendliche ist als Intensivstraftäter bekannt. Er hält sich zudem unerlaubt in Deutschland auf. Am Abend wurde er in den Zentralen Polizeigewahrsam überstellt.

Stadtweit: Feuerwehr rückt zu 17 Unwetter-Einsätzen aus

Bei den Niederschlägen in der Nacht auf Freitag ist die Feuerwehr im Stadtgebiet zu insgesamt 17 «wetterbedingten Einsätzen» ausgerückt. Das sei bei Unwettern eine eher geringe Zahl, sagte ein Feuerwehrsprecher. Laut Deutschem Wetterdienst war mit 32 Litern je Quadratmeter in Berlin-Marzahn der meiste Regen niedergegangen. In Berlin-Ahrensfelde waren es 28 Liter und Berlin-Buch 20 Liter. Den wenigsten Regen bekamen Berlin-Tempelhof mit 13 Litern und Berlin-Dahlem mit 8 Litern ab.

Tegel: Mensch mit Rollator von Lkw angefahren

Eine Frau oder ein Mann mit Rollator ist bei einem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen in Berlin-Tegel getötet worden. Mehr darüber lesen Sie hier.

Tiergarten: Auto angezündet

In der vergangenen Nacht brannte in Tiergarten ein Auto vollständig aus. Gegen 3 Uhr hörte ein Anwohner der Straße Am Karlsbad laute Geräusche, sah Flammen an dem abgestellten Audi und bemerkte in der Nähe eine Person, die in Richtung Potsdamer Platz weglief. Feuerwehrleute löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Die weiteren Ermittlungen zu der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

Neukölln: Lieferwagen brennt - Mietshaus evakuiert

Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts hat in den frühen Morgenstunden die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung in Neukölln übernommen. Eine Anwohnerin der Friedelstraße bemerkte gegen 4.45 Uhr einen brennenden Lieferwagen im dortigen Hinterhof und alarmierte die Feuerwehr. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde das angrenzende Wohnhaus vorsorglich evakuiert. Eine halbe Stunde später, nach Beendigung der Löscharbeiten, durften alle Anwohnenden wieder in ihre Wohnungen. Das Fahrzeug brannte vollständig aus, verletzt wurde niemand.

Falkenberg/Mark: Zug erfasst Auto an Bahnübergang

Ein Unfall zwischen einem Zug und einem Auto an einem Bahnübergang in Falkenberg/Mark (Märkisch-Oderland) ist glimpflich ausgegangen: Bei dem Zusammenstoß am Freitagmorgen sei niemand verletzt worden, teilte die Polizeidirektion Ost auf Anfrage mit. Der 75-jährige Fahrer des Autos habe hinterher zugegeben, dass er versucht habe, die geschlossene Halbschranke des Bahnübergangs zu umfahren, sagte eine Polizeisprecherin. Dabei sei es zum Zusammenstoß mit dem Zug gekommen.

Ein Sprecher der Bundespolizei erklärte, das Auto sei von dem Zug auf der Beifahrerseite erfasst worden. Fünf Reisende in dem Regionalzug der Niederbarnimer Eisenbahn auf der Strecke Bad Freienwalde nach Eberswalde sowie das Zugpersonal seien unverletzt geblieben. Auch der Autofahrer habe keine Verletzungen erlitten. Die Zugstrecke war bis zum späten Vormittag gesperrt. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 75-Jährigen nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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( BM/dpa )