Blaulicht-Blog

Lkw fährt gegen Baum – Radfahrer im Rückstau getötet

| Lesedauer: 8 Minuten
Der Fahrer dieses Lkw fuhr in Wandlitz gegen einen Baum. Das Fahrzeug kippte um.

Der Fahrer dieses Lkw fuhr in Wandlitz gegen einen Baum. Das Fahrzeug kippte um.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg vom Mittwoch, 17. August 2022.

Wandlitz: Lkw fährt gegen Baum – Radfahrer im Rückstau getötet

Auf der L100 in Wandlitz im Landkreis Barnim kam es am Nachmittag zu einem schweren Unfall. Ein Lkw prallte gegen einen Baum und kippte um. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Nur wenige Minuten später kam es im Rückstau zu einem weiteren Unfall. Dabei erfasste der Fahrer eines Lkw eine Radfahrer. Dieser wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag.

Baumschulenweg: Mehrere Personen ausgeraubt - Festnahme

Eine räuberische Erpressung am Treptower Park endete in der Nacht zu Mittwoch offenbar fünf Kilometer entfernt an einer Bushaltestelle. Nach ersten Erkenntnissen sollen mindestens zwei Heranwachsende in der Nähe des S-Bahnhof Treptower Park mehrere Personen ausgeraubt haben. Nach kurzer Flucht wurden die zwei Tatverdächtigen an einer Bushaltestelle in der Baumschulenstraße im Ortsteil Baumschulenweg gestellt und festgenommen.

Kreuzberg: Wohnwagenbrand - Schwarze Rauchsäule über Görlitzer Park

Die Berliner Feuerwehr ist am Mittwochvormittag zu einem brennenden Wohnwagen am Görlitzer Park ausgerückt. Eine pechschwarze Rauchwolke stieg in der Wiener Straße/Ecke Glogauer Straße in Kreuzberg auf. Die Flammen waren mehrere Meter hoch und reichten bis zu den Bäumen. Die Feuerwehr sei mit zwei Löschwagen und 14 Kräften vor Ort im Einsatz gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Das Feuer wurde demnach schnell unter Kontrolle gebracht. Verletzt wurde niemand.

Neukölln: Rasante Fahrt mit Krad endet mit Festnahme

In Buckow nahmen Einsatzkräfte am Dienstagnachmittag einen 14-jährigen Kradfahrer vorübergehend fest, der sich zuvor einer Verkehrskontrolle entzogen hatte. Der Jugendliche war der Besatzung einer Zivilstreife gegen 17.15 Uhr im Wildhüterweg aufgefallen, weil er und sein 15-jähriger Sozius bei der Fahrt mit dem Krad keine Schutzhelme trugen. Der 14-Jährige missachtete in der Folge mehrere Anhaltesignale der Polizisten und flüchtete mit seinem Fahrzeug über den Gehweg des Landreiterwegs. Dabei gelang es dem Sozius, vom Krad abzuspringen und wegzurennen. Bei seiner rasanten Fahrt im Landreiterweg verursachte der Kradfahrer beinahe einen Unfall, als er beim Einbiegen vom Gehweg auf die Straße einen gegenüber abgestellten BMW nur knapp verfehlte. Anschließend verlor der 14-Jährige auf der Fahrbahn des Landreiterwegs das Gleichgewicht und stürzte, wobei das Krad weiterrutschte und dabei erst kurz vor einem auf dem Gehweg geparkten Hyundai liegen blieb. Die Beamten konnten den davonrennenden Kradfahrer kurz darauf festnehmen. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam übergaben sie ihn an seine Mutter. Eine ärztliche Behandlung lehnte er ab.

Erste Ermittlungen ergaben, dass das Krad nach einem Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben war. Eine erforderliche Fahrerlaubnis besitzt der Jugendliche nicht. Die Ermittlungen – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und einer Unfallflucht – dauern an. Der 15-jährige Sozius erschien kurze Zeit später bei der Polizei. Er gab an, dass er den 14-Jährigen mit dem Krad getroffen und dann ein bisschen mit ihm umhergefahren sei. Nachdem der Fahrer nicht habe anhalten wollen, sei er abgesprungen und davongerannt.

Neukölln: Zwei Schwerverletzte bei Unfall mit BVG-Bus

Bei einem Verkehrsunfall in Buckow wurden am Mittwochmorgen ein Mann und eine Frau schwer verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen missachtete gegen 3.10 Uhr ein 58-Jähriger, der mit seinem Mercedes Benz den Heideläuferweg Richtung Süden befuhr, an der Einmündung zur Ringslebenstraße die Vorfahrt eines BVG-Busses der Linie M44, der auf der Ringslebenstraße unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß. Durch die Kollision wurde der Mercedes Benz gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Opel Corsa geschoben. An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der Fahrer des Mercedes erlitt ebenso wie eine 24-jährige Mitfahrerin des Busses Verletzungen am Kopf, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Beide wurden stationär aufgenommen. Der 58 Jahre alte Busfahrer und drei weitere Fahrgäste blieben dem Augenschein nach unverletzt, meldet die Polizei Berlin.

Reinickendorf: Tödlicher Unfall mit Fahrrad

In Reinickendorf ist es am Mittwochvormittag zu einem tödlichen Unfall gekommen. Wie eine Sprecherin der Berliner Polizei auf Nachfrage der Morgenpost sagte, kam eine Person ums Leben, die auf einem Fahrrad unterwegs war. Nähere Details zur Identität der Person teilte die Sprecherin aus Rücksicht auf Angehörige zunächst nicht mit. Zu dem tödlichen Unfall kam es den Angaben zufolge um kurz nach 8 Uhr an der Gotthard-/Ecke Teichstraße. Dabei soll die Fahrradfahrerin oder der Fahrradfahrer mit einem Lkw zusammengestoßen sein. Die Person erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen. Weitere Informationen zum Unfallhergang lagen zunächst nicht vor. Tödlicher Unfall mit Fahrrad - Lesen Sie hier den kompletten Artikel.

Charlottenburg: Brandstiftung an Wahlkreisbüro von Bündnis 90/Die Grünen

In der Nacht zu Mittwoch wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in Charlottenburg alarmiert. Gegen 0.30 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter des Parteibüros von Bündnis 90/Die Grünen in der Windscheidstraße eine brennende Holzbank vor dem Büro. Die Flammen hatten bereits die hölzernen Fensterrahmen des Schaufensters angegriffen. Gemeinsam mit einem Passanten begann der Mitarbeiter mit einem Feuerlöscher den Brand zu löschen, bis die Brandbekämpfer eintrafen. Verletzt wurde niemand. Auf Baustellenabsicherungen in der Nähe des Wahlkreisbüros stellte der Parteimitarbeiter zudem Farbschmierereien fest. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung und der Sachbeschädigung dauern an und wurden vom Staatsschutz übernommen. Brandanschlag auf Wahlkreisbüro von Bündnis 90/Die Grünen - Hier geht es zum kompletten Artikel.

Pankow: Verkehrsunfall mit schwerverletzter Autofahrerin

Infolge eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagnachmittag in Prenzlauer Berg ereignete, wurde eine Autofahrerin schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr die 55-Jährige gegen 17 Uhr auf der Liselotte-Herrmann-Straße, als ihr eine aus der Bötzowstraße kommende 48-jährige Fahrzeugführerin die Vorfahrt genommen haben soll. Die Autos stießen zusammen. Während die 48-Jährige körperlich unverletzt blieb, wurde die Mittfünfzigerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Sie wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, in dem sie stationär verblieb.

Friedrichshain: Illegaler Shishatabak im Wert von mehr als 65.000 Euro gefunden

Großer Erfolg bei einem Verbundeinsatz: Illegalen Shisha-Tabak im Wert von mehr als 65.000 Euro haben über 30 Beamte vom Zoll, der Brennpunkteinheit der Berliner Polizei, der Steuerfahndung und dem LKA 44 am Dienstag aus dem Verkehr gezogen. In Friedrichshain wurden fünf Shisha-Bars überprüft. Dabei wurde in einem Lokal in der Simon-Dach-Straße 50 kg illegaler Shisha-Tabak gefunden. Weitere 50 kg entdeckten die Einsatzkräfte in einem geheimen Keller eines Lokals in der Petersburger Straße, zudem sechs Kilo Tabak, Waffen sowie eine vierstellige Summe Bargelds in einem zu dem Lokal gehörigen Fahrzeug. Der Tabak wurde vom Zoll beschlagnahmt und Strafverfahren eingeleitet. Darüber hinaus wurden mehrere Verstöße gegen gewerberechtliche Vorschriften wie zum Beispiel dem Nichtraucherschutzgesetz und dem Jugendschutzgesetz geahndet.

Prenzlau: Mann stirbt in Seebad – Todesursache unklar

In einem Seebad in Prenzlau (Uckermark) ist ein Mann gestorben. Nach Polizeiangaben entdeckten Zeugen den 33-Jährigen am Dienstag leblos im Wasser. Wiederbelebungsmaßnahmen vor Ort blieben erfolglos - ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft habe, wie in solchen Fällen üblich, ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, sagte Bürgermeister Hendrik Sommer. Weshalb der Mann starb, sollte noch untersucht werden. Die Stadt ist Träger des Seebades. Sommer zeigte sich bestürzt und sprach den Angehörigen des Mannes sein Beileid aus.

( BM/dpa )