Blaulicht-Blog

Leichtdrachen stürzt ab - Zwei Menschen tot

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 Zwei Menschen sind am Flugplatz Niedergörsdorf (Landkreis Teltow-Fläming) beim Absturz eines motorisierten Leichtdrachens gestorben.

Zwei Menschen sind am Flugplatz Niedergörsdorf (Landkreis Teltow-Fläming) beim Absturz eines motorisierten Leichtdrachens gestorben.

Foto: pa/dpa

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg vom Sonnabend, 13. August 2022.

Leichtdrachen stürzt ab - Zwei Menschen tot

Zwei Menschen sind am Flugplatz Niedergörsdorf (Landkreis Teltow-Fläming) beim Absturz eines motorisierten Leichtdrachens gestorben. „Der Drachen ist ungefähr gegen 15 Uhr aus unbekannten Gründen auf einen Acker gefallen“, sagte ein Sprecher des Polizeilichen Lagedienstes am Sonnabend. Es habe sich um ein Fluggerät mit Hilfsmotor gehandelt, auf dem einzelne Menschen mitfliegen können. Den Angaben zufolge waren beide Opfer mit dem Leichtdrachen geflogen. Feuerwehr und Polizei wurden alarmiert. Der genaue Hergang und die Identität der Toten waren noch unklar.

An dem Flugplatz Altes Lager bei Niedergörsdorf gab es bis Freitag einen deutschlandweiten Wettbewerb für Drachenflieger, am Montag sollte dort ein Wettkampf für Gleitschirmpiloten beginnen, wie ein Sprecher des Drachenflieger Clubs Berlin e.V. der dpa sagte. Ob der Absturz mit dem Wettbewerb in Zusammenhang steht, konnte der Sprecher des Lagedienstes zunächst nicht sagen.

Charlottenburg: Polizei vertreibt Fuchs vom Balkon

Ein Fuchs hat in Charlottenburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Bewohner einer Dachgeschosswohnung in der Danckelmannstraße entdeckten das Tier am Sonnabendmorgen, wie die Polizei mitteilte. Der Fuchs sei dann auf das Dach geflüchtet.

Polizisten drängten ihn zurück auf den Balkon. „Er ist dann durch die Wohnung und das Treppenhaus unversehrt auf die Straße gelaufen“, sagte eine Polizeisprecherin. Wie das Tier auf das Dach gekommen war und was es dort suchte, war zunächst unklar. Der Fuchs sei scheu gewesen und habe niemanden angegriffen, hieß es weiter.

Hakenkreuze in mehr als 80 Fahrzeuge geritzt

Unbekannte haben bei zahlreichen Autos im Südosten Berlins Hakenkreuze in den Lack geritzt. „Seit Donnerstag sind uns 81 Fälle gemeldet worden. Es können noch mehr werden, weil manche Besitzer die Schäden erst jetzt entdecken“, sagte eine Polizeisprecherin am Sonnabend. Ein Autofahrer hatte am Donnerstag gegen 11.30 Uhr ein eingekratztes Hakenkreuz auf der Motorhaube seines Wagens im Ortsteil Niederschöneweide bemerkt. Auch auf zwei weiteren Wagen in der Köllnischen Straße entdeckte der Mann demnach Hakenkreuze.

Am Donnerstagabend wurde den Beamten ein weiteres Auto in der Rudower Straße gemeldet, das gleiche Beschädigungen aufweist. Seitdem hätten sich unzählige weitere Autobesitzer gemeldet, sagte die Sprecherin. „Es sind immer eingeritzte Hakenkreuze. Andere Beschädigungen liegen nicht vor.“ Der Hintergrund und die Täter sind demnach unbekannt. „Die Ermittlungen laufen. Es geht um Sachbeschädigung und um das Verwenden von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen“, erklärte die Polizeisprecherin.

Grunewald: Berliner Feuerwehr bekämpft erneut Brand

Die Berliner Feuerwehr ist wieder zu einem Waldbrand im Grunewald ausgerückt. Das Feuer war in der Nacht zum Sonnabend an der Havelchaussee ausgebrochen, in der Nähe der Badestelle Großes Fenster. Die Feuerwehr war mit etwa 50 Kräften über mehrere Stunden vor Ort. Mehr über diesen Einsatz lesen Sie hier.

Grunewald: Polizei durchsucht Wohnung wegen Verdachts auf Sprengstoff

Ein Großaufgebot suchte am Freitagabend in einer Wohnung im Grunewald nach Sprengmitteln und biologischen Stoffen. Mehr über diesen Fall lesen Sie hier.

Schmargendorf: Angefahrene Fußgängerin stirbt im Krankenhaus

Die Rentnerin, die am Mittwoch in Schmargendorf von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden war, ist tot. Die 86-Jährige starb am Donnerstag in einem Krankenhaus, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Der Wagen einer 40-Jährigen hatte die Frau den Angaben zufolge erfasst, als sie den Hohenzollerndamm überquerte. Rettungskräfte brachten die Schwerverletzte zur Notoperation in eine Klinik. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Der Hohenzollerndamm musste zwischen der Eger Straße und der Teplitzer Straße für vier Stunden gesperrt werden.

Ferch: Auffahrunfall auf der A10 - Sechs Schwerverletzte

Auf der A10 in Höhe Ferch (Landkreis Potsdam-Mittelmark) sind bei einem Auffahrunfall sechs Menschen schwer verletzt worden - darunter drei Kinder. Wie die Polizei mitteilte, fuhr am Freitagabend ein Autofahrer mit seinem Wagen auf ein am Stauende stehendes Fahrzeug mit fünf Menschen auf. Drei Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren wurden dabei schwer verletzt. Alle Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Autobahn war zeitweise gesperrt.

( BM/dpa )