Alexanderplatz

Mädchen den Finger gebrochen - Frau identifiziert

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort.

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort.

Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Mit Fotos hatte die Bundespolizei nach einer Frau gesucht, die einem Mädchen den Finger gebrochen hatte. Nun stellte sie sich.

Berlin. Schneller Fahndungserfolg der Bundespolizei: Die Ermittler hatten am vergangenen Freitag das Foto einer Frau veröffentlicht, die am Alexanderplatz ein Mädchen verletzt haben soll. Nun stellte sich die 21-Jährige auf einer Wache der Berliner Polizei. Zuvor habe eine Bekannte sie über die Fahndung informiert. Auch ein gesuchter Zeuge sei nun namentlich bekannt, hieß es weiter.

Der Vorfall hatte sich am 14. April 2021 ereignet. Am Abend dieses Tages beleidigte die Tatverdächtige am Gleis 3/4 (S-Bahnsteig) des Bahnhofs Alexanderplatz zwei minderjährige Mädchen. Sie schubste mehrmals eins der Mädchen und drohte ihm, es umzubringen und ihm alle Knochen zu brechen. Danach griff sie den Zeigefinger des Mädchens und drückte ihn so weit nach hinten, dass er brach.

Später schubste die gesuchte Frau auch die zweite Minderjährige, die damals schwanger war. Dabei verletzte sie sie mit dem Ellenbogen am Rücken.

Die Frau war in Begleitung eines Mannes. Der soll versucht haben zu schlichten. Beide Personen fuhren nach der Auseinandersetzung mit einer S-Bahn weg.

Wann wird eigentlich öffentlich gefahndet?
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( BM )