Dahme-Spreewald

Schimmelstute «Cherry» nach Stunden aus Graben befreit

Ein Feuerwehrfahrzeug steht auf dem Hof eines Feuerwehrgerätehauses.

Ein Feuerwehrfahrzeug steht auf dem Hof eines Feuerwehrgerätehauses.

Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Krausnick-Groß Wasserburg (dpa/bb). Mit einer aufwendigen Rettungsaktion ist im Landkreis Dahme-Spreewald eine 17 Jahre alte Schimmelstute aus einem morastigen Graben befreit worden. Das Tier war am Montagabend ausgebüchst und auf dem sumpfigen Gelände eingesunken, wie die Pressestelle des Landkreises am Donnerstag mitteilte. Mehr als ein Dutzend Rettungskräfte kämpften demnach über Stunden um das Überleben des in Notlage geratenen Tieres. «Cherry» steckte laut Landkreis bereits beim Eintreffen der Helferinnen und Helfer bis zum Bauch im Morast und war nach einigen Selbstrettungsversuchen völlig entkräftet.

Mit Schaufeln und bloßen Händen versuchten die Einsatzkräfte in der Nacht auf Dienstag, das Tier zu befreien. «Cherry» bekam währenddessen Infusionen und Schmerzmittel. Mit einem Minibagger wurde die Grabenkante abgetragen. Mit Hilfe von mehreren Feuerwehrschläuchen konnte das Pferd schließlich aus dem Schlamm gezogen werden. «Zu diesem Zeitpunkt befand sich «Cherry» bereits in einem lebensbedrohlichen, sehr kritischen Zustand», hieß es. Nach einigen Minuten konnte das Tier aber bereits wieder stehen. «Cherry» wurde mit einem Pferdetransporter in die Pferdeklinik der Freien Universität Berlin gebracht. Am Mittwoch wurde dort Entwarnung hinsichtlich ihres Zustands gegeben.