Blaulicht-Blog

Auto kollidiert frontal mit BVG-Bus

| Lesedauer: 9 Minuten
Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet in der Dunkelheit.

Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet in der Dunkelheit.

Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg vom Mittwoch, 10. August 2022.

Marienfelde: Auto kollidiert frontal mit BVG-Bus

In Marienfelde (Tempelhof-Schöneberg) hat es am Dienstag einen schweren Unfall gegeben. Ein 57 Jahre alter Autofahrer war auf der Malteserstraße gegen 13.20 Uhr aus bislang ungeklärten Gründen mit dem im Gegenverkehr fahrenden Linienbus frontal zusammengestoßen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Während der 48 Jahre alte Busfahrer unverletzt blieb, wurde der 57-Jährige durch die Wucht des Aufpralls schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den Mann mit dem Verdacht auf ein Polytrauma in ein Krankenhaus.

Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die Malteserstraße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen.

Niederschöneweide: Mopedauto prallt gegen Ampelmast - ein Toter und drei Verletzte

Der Fahrer eines Mopedautos ist in Niederschöneweide gegen einen Ampelmast geprallt und ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt, darunter eine Fußgängerin, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Mehr dazu lesen Sie hier.

Niederschöneweide: Betrunkener Radfahrer schwer verletzt

Ein Fahrradfahrer hat in der Nacht zu Mittwoch in Niederschöneweide bei einem Unfall schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann laut Zeugen und nach ersten Ermittlungen gegen 22.25 Uhr auf dem Gehweg der Schnellerstraße Richtung Oberspreestraße gefahren sein. Der 59-Jährige soll dann plötzlich vom Gehweg auf die Straße gefahren sein, wo er von einem Kleintransporter erfasst wurde, dessen 32 Jahre alter Fahrer in gleicher Richtung auf der Schnellerstraße unterwegs war. Der Radfahrer wurde bei dem Aufprall und dem Sturz schwer am Kopf verletzt. Er musste in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort wurde bei einem Atemalkoholtest ein Wert von 2,5 Promille festgestellt. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Prenzlauer Berg: Schlägerei unter Obdachlosen - Mann schwer verletzt

Bei einem Streit unter Obdachlosen ist am Dienstagabend in Prenzlauer Berg ein Mann schwer verletzt worden. Der Polizei zufolge hatte ein Zeuge gegen 20 Uhr die Polizei gerufen, weil ein 48-Jähriger in einer Grünanlage am Syringenplatz mit einem Metallrohr auf einen 59-Jährigen einschlug, der dabei schwer an Kopf und Rumpf verletzt wurde. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Mann in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, das Metallrohr sichergestellt. Der Mann pustete 2,5 Promille.

Friedrichshain-Kreuzberg: Graffiti-Touristen auf frischer Tat gestellt

Am Montag und Dienstag hat die Bundespolizei in Friedrichshain-Kreuzberg drei Männer vorläufig festgenommen, die zuvor beim Beschmieren von Bahnanlagen beobachtet worden sind. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, handelte es sich bei den Festgenommenen um Touristen. In beiden Fällen ermittelt die Bundespolizei aufgrund des Verdachts der Sachbeschädigung.

Zunächst hatten Bahnmitarbeiter am Montagmorgen einen 30-Jährigen beobachtet, der eine Wand einer Bahnanlage nahe dem Ostbahnhof auf rund 16 Quadratmetern besprühte. Als er sich entfernen wollte, stoppten die Mitarbeiter ihn. Er wurde der Bundespolizei übergeben. Eine Bereitschaftsstaatsanwältin ordnete die Erhebung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro zur Deckung zu erwartender Verfahrenskosten an.

Am Dienstag beobachteten Bahnmitarbeiter erneut, wie mehrere Personen eine Wand im Osttunnel des Ostbahnhofes mit einem Stift beschmierten. Als das Quartett die Mitarbeiter entdeckte, ergriff es die Flucht. Eine Streife der Bundespolizei hatten den Vorfall bemerkt und war den Verdächtigen gefolgt. Den Beamten gelang es, zwei der vier Männer unweit des Bahnhofes zu stoppen und vorläufig festzunehmen. Eine Videoauswertung bestätigte den Tatverdacht gegen die Männer im Alter von 19 und 21 Jahren. Der 21-Jährige entrichtete nach richterlicher Anordnung eine Sicherheitsleistung in Höhe von 200 Euro.

Lichtenberg: Homophobe Beleidigung und Körperverletzung

Ein 26-Jähriger soll am Dienstagabend in Lichtenberg laut Polizei eine 42-jährige Person homophob angepöbelt und mit einem Kopfstoß verletzt haben. Zwei Polizeikräfte außer Dienst waren gegen 21.40 Uhr auf den Vorfall vor einem Lebensmittelgeschäft an der Frankfurter Allee aufmerksam geworden. Die Beamten schritten ein und riefen weitere Einsatzkräfte zu Hilfe, die ebenfalls von dem 26-Jährigen beleidigt wurden. Der Mann wurde festgenommen, eine Atemalkoholkontrolle ergab bei ihm einen Wert von rund 2,5 Promille. Die angegriffene Person lehnte eine ärztliche Behandlung ab.

Mitte: Protest gegen LNG - Klimaaktivisten färben Brunnenwasser grün

Klimaaktivisten haben am frühen Mittwochmorgen in mehreren deutschen Städten das Wasser in öffentlichen Brunnen grün eingefärbt. Auf dem Boden vor den Fontänen stand jeweils in großen Buchstaben „L N G – Leider Nicht Grün“. Mit der Aktion wird die Nutzung von fossilen Energieträgern kritisiert, wie die für ihre Blockadeaktionen bekannte Gruppe „Extinction Rebellion“ mitteilte. Mehr über die Aktion von „Extinction Rebellion“ lesen Sie hier.

Charlottenburg: Auto brennt auf Innenhof

Ein Auto ist am Mittwoch in Charlottenburg ausgebrannt. Wie die Polizei am Mittag mitteilte, hatte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Treseburger Straße gegen 3 Uhr Flammen an dem Pkw, der unter einem Carport im Innenhof geparkt war, bemerkt. Die Feuerwehr löschte den Brand, konnte jedoch nicht verhindern, dass der Audi vollständig ausbrannte.

Das Carport wurde durch die Flammen stark beschädigt. Auch ein weiteres Fahrzeug wurde durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Es wurden keine Personen verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernommen.

Nassenheide: Regionalexpress überfährt Schottersteine auf Schienen

Ein Regionalexpress hat am Dienstagabend im Bereich des Bahnhofs Nassenheide (Oberhavel) Schottersteine überfahren. Laut Bundespolizei hatte der Triebfahrzeugführer gegen 23.15 Uhr einen lauten Knall gehört und eine Gefahrenbremsung eingleitet. Auf den Gleisen fand er Schottersteine, die er überfahren hatte. Auch auf dem Gegengleis waren auf einer Länge von 30 Metern Schottersteine auf den Schienen platziert worden. Er entfernte die Steine und setzte anschließend die Fahrt Richtung Rostock fort. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht nach Zeugen.

Hinweise nimmt die Bundespolizei rund um die Uhr unter der Rufnummer 030 / 206229360 sowie der kostenlosen Servicenummer 0800 / 6 888 000 entgegen. Darüber hinaus kann auch jede andere Polizeidienststelle kontaktiert werden.

Treptow-Köpenick: Zwei Verletzte nach Brand

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Treptow-Köpenick sind zwei Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Feuerwehr war in der Nacht zum Mittwoch im Erdgeschoss des Hauses eine Matratze in Flammen aufgegangen. Die Brandursache sowie die Höhe des Schadens standen zunächst nicht fest.

Alt-Treptow: Krad und Auto kollidieren

Bei einem Unfall in Alt-Treptow sind am Dienstag ein Kradfahrer schwer und seine Sozia leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war ein 26 Jahre alter Golf-Fahrer bei Grün geradeaus auf die Kreuzung Elsenstraße / Am Treptower Park gefahren, als ihm aus der Gegenrichtung ein Kradfahrer entgegenkam, der nach links abbog. Es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge.

Der 28 Jahre alte Kradfahrer erlitt einen Knochenbruch an einem Arm, seine 29 Jahre alte Sozia Hautabschürfungen. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw-Fahrer blieb den ersten Erkenntnissen nach unverletzt.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Kradfahrer ergab einen Wert von etwa 0,7 Promille. Er musste sich anschließend einer Blutentnahme unterziehen. Ein Alkoholtest bei dem Autofahrer fiel negativ aus. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost).

Wittstock/Dosse: Gasleitung bei Arbeiten beschädigt - Straßen gesperrt

Bei Bauarbeiten ist in der Stadt Wittstock/Dosse (Kreis Ostprignitz-Ruppin) am Mittwoch nach ersten Erkenntnissen eine Gasleitung angebohrt worden. Mehrere Straßen wurden wegen ausströmenden Gases abgesperrt, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord sagte. Die Feuerwehr-Leitstelle teilte mit, es sei ein Sperrkreis von 200 Metern eingerichtet worden. Dieses Gebiet sei für den Durchgangsverkehr gesperrt. Evakuierungen seien aber nicht eingeleitet worden. Laut einer Gefahreninformation kam es zur Geruchsbelästigung in Wittstock im Bereich Poststraße Ecke Ringstraße.

Grunewald: Löscharbeiten gehen weiter

Auch sechs Tage nach dem Ausbruch eines Brandes auf einem Sprengplatz im Grunewald bleibt die Lage angespannt. Am Dienstagabend waren einem Feuerwehrsprecher zufolge stundenlang zwei Hubschrauber der Bundespolizei im Einsatz, um den noch heißen Sprengplatz im Grunewald mit Wasser aus der Luft zu kühlen und glühende Stellen zu löschen. Die Autobahn A115 (Avus), die etwa 500 Meter vom Sprengplatz entfernt ist, blieb dennoch auch am Mittwoch zunächst gesperrt. Am Vormittag soll die Lage neu bewertet werden, wie es am Dienstagabend hieß. Aktuelle Entwicklungen zum Brand im Grunewald können Sie in diesem Liveblog verfolgen.

( dpa/BM )