Blaulicht-Blog

Moabit: Mann schießt aus Wohnung

| Lesedauer: 10 Minuten
Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Straßenrand.

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Straßenrand.

Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg vom Dienstag, 9. August 2022.

Moabit: Mann schießt mit Schreckschusspistole aus Wohnung

Ein Mann hat am Montag in Moabit (Mitte) mit einer Schreckschusspistole geschossen und ist von der Polizei festgenommen worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte ein Passant die Polizei gegen 19 Uhr an die Beusselstraße verständigt, nachdem er zunächst einen lauten Knall und anschließend eine aufschlagende Patronenhülse auf dem Gehweg wahrnahm.

Die Einsatzkräfte konnten schließlich die Wohnung, aus der geschossen worden sein soll, lokalisieren. Ein 19-Jähriger wurde festgenommen. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten eine Schreckschusswaffe samt Munition sowie mutmaßliche Drogen. Der 19-Jährige wurde für eine erkennungsdienstliche Behandlung in einen Polizeigewahrsam gebracht. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Cottbus: Farbteppich auf der Spree sorgt für Feuerwehreinsatz

In Cottbus hat eine blau-gelbe Farbschicht auf der Spree einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Eine Einwohnerin hatte am Freitag die Leitstelle Lausitz über eine farbige Flüssigkeit auf dem Fluss nahe der Spreewehrmühle informiert, wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte. Insgesamt 30 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und freiwilligen Kräften waren vor Ort.

Um die Ausbreitung des Farbteppichs Richtung Peitz (Spree-Neiße) zu verhindern, wurden Ölabsorptionssperren errichtet. In dem Gebiet füllt sich aus der Spree über den Hammergraben das riesige Restloch des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord seit drei Jahren mit Unterbrechungen mit Wasser zum Cottbuser Ostsee.

Im weiteren Verlauf wurde nach Angaben der Stadt eine Farb-Tonerkartusche aus der Spree geborgen. Ob sie Ursache für die Verunreinigung des Wassers ist, sei noch völlig unklar, teilte die Polizei mit. Ungeklärt sei auch, um welche Stoffe es sich bei der Flüssigkeit handelt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Frankfurt (Oder): Großkontrolle von Arbeitsverhältnissen im Hotelgewerbe

Finanzkontrolleure des Hauptzollamts Frankfurt (Oder) haben das Hotelgewerbe im Osten Brandenburgs unter die Lupe genommen. 199 Menschen wurden am vergangenen Mittwoch zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt. Dabei stellten die Kontrolleure drei Verdachtsfälle des illegalen Aufenthalts sowie zwei fehlerhafte Anmeldungen von Arbeitnehmern fest, wie der Zoll am Dienstag mitteilte. In 16 weiteren Fällen wird der Vorwurf der Schwarzarbeit überprüft.

Bei den Kontrollen wurde unter anderem auch überprüft, ob der gesetzlich festgelegte Mindestlohn gezahlt wird. Dieser ist im Juli 2022 von 9,82 Euro auf 10,45 Euro gestiegen. Insgesamt wurden 26 Hotels, Pensionen und Gasthöfe mit Übernachtungsmöglichkeiten kontrolliert.

Staaken: Feuer in einem ehemaligen Kino

In einem früheren Kino im Stadtteil Staaken in Staaken (Spandau) hat es am Dienstag gebrannt. Die Löscharbeiten waren aufwendig, weil das leerstehende niedrige Gebäude im Zeestower Weg direkt an der Landesgrenze zu Brandenburg zum Teil eingestürzt war. Mehr darüber lesen Sie hier.

Charlottenburg: Auto erfasst Fußgänger - schwer verletzt

Ein Fußgänger ist am Montag gegen 22.40 Uhr bei einem Unfall am Stuttgarter Platz in Charlottenburg verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte ein 27 Jahre alter Autofahrer, der auf der Lewishamstraße fuhr, kurz hinter der Bahnbrücke eine Person beobachtet, die von rechts nach links über die Straße ging. Daraufhin soll der Autofahrer langsamer gefahren sein. Auf der anderen Gehwegseite angekommen, soll der Passant dann umgekehrt und unvermittelt auf die Straße gegangen sein. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Auo.

Der 53 Jahre alte Fußgänger erlitt zum Teil schwere Verletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Da er bereits bei der Erstversorgung am Unfallort den Eindruck vermittelt hatte, unter starkem Alkoholeinfluss zu stehen, wurde ihm im Krankenhaus Blut abgenommen, hieß es von der Polizei. Die Ermittlungen wurden von einem Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.

Ostprignitz-Ruppin: Seniorin hortet Einkaufswagen - Ermittlungen wegen Diebstahls

Die Polizei im Kreis Ostprignitz-Ruppin ermittelt gegen eine Rentnerin wegen wiederholten Einkaufswagen-Diebstahls. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag in Neuruppin sagte, handelt es sich um eine 71-jährige Frau aus Neustadt (Dosse). Die Seniorin sei Mitarbeitern eines Supermarktes aufgefallen, weil sie regelmäßig zum Einkaufen kam und die Waren dann gleich mit dem Einkaufswagen fort schob. Ein Markt-Mitarbeiter sei ihr gefolgt und habe festgestellt, dass auf einem etwa 1,5 Kilometer weit entfernten Hof, auf dem die Frau wohl wohnt, gleich 13 solcher Wagen standen. Die Seniorin habe die Polizei dort zunächst nicht angetroffen, sie soll nun aber dazu angehört werden, sagte die Sprecherin.

Templiner Vorstadt: Waldbrand nach Lagerfeuer - Feuerwehreinsatz

In der Templiner Vorstadt in Potsdam hat die Feuerwehr am frühen Dienstagmorgen einen Waldbrand gelöscht. Ein Lagerfeuer war zuvor nicht richtig abgelöscht worden und hatte sich ausgebreitet, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte. Rund 100 Quadratmeter Waldboden gerieten demnach in Brand. Die Feuerwehr Potsdam war mit 24 Einsatzkräften vor Ort. Zudem rückten Feuerwehrleute aus Schwielowsee zur Unterstützung an.

Neu-Hohenschönhausen: Propangaskartusche in Auto - Verdacht der Brandstiftung

Ein Auto hat in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) im Inneren gebrannt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte der 21 Jahre alte Fahrer den Golf am Sonntag an der Pablo-Picasso-Straße abgestellt und einen Tag später eine auf dem Beifahrersitz zerschmolzene Propangaskartusche bemerkt. Das Feuer war bereits erloschen. Das Auto wies im Inneren größere Beschädigungen auf, so war unter anderem der Beifahrersitz komplett zerstört. Der 21-Jährige gab an, dass sich beim Verlassen des Fahrzeugs keine Kartusche darin befunden habe. Die Ermittlungen wegen einer versuchten Brandstiftung dauern an.

Neukölln: Brandstiftungen an mehreren Motorrädern und Motorrollern

Ein Zeuge hat die Feuerwehr und Polizei in der vergangenen Nacht zu einem brennenden Motorrad in Neukölln verständigt. Als die Einsatzkräfte an der Altenbraker Straße eintrafen, stellte sich heraus, dass neben der Triumph auch zwei Kräder der Hersteller Sky Team und Simson brannten. Zusätzlich wurde den Einsatzkräften durch einen weiteren Zeugen eine im Nahbereich abgestellte und ebenfalls in Brand stehende Vespa an der Emser Straße gemeldet.

Die Feuerwehr sowie die Polizei konnten die nach erstem Ermittlungsstand an ihren Abdeckplanen angezündeten Fahrzeuge löschen. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittelt.

Neukölln: Feuerwehr löscht Kellerbrand in Hochhaus

Im Keller eines Hochhauses an der Aronsstraße in Neukölln hat es am Montagabend gebrannt. Ersten Informationen von vor Ort zufolge hatten sich vor Ankunft der Feuerwehr schon einige Anwohner in Sicherheit gebracht. Weitere Mieter holte die Feuerwehr mit Fluchthauben aus dem Gebäude.

Nachdem die Brandbekämpfer das Feuer gelöscht hatten, belüfteten sie das Treppenhaus. Zudem begingen sie einige Wohnungen, um nach möglichen Verletzten zu suchen. Die Feuerwehr war mit mehr als 50 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Kreuzberg: Polizei nimmt Autodieb fest

Ein Autodieb ist am Montag in Kreuzberg festgenommen worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte ein 63-Jähriger um kurz nach 18 Uhr bemerkt, dass sein Auto, welches unter der Hochbahn an der Skalitzer Straße geparkt war, weg war. Daraufhin alarmierte er die Polizei. Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte beobachtete der Mann, wie ein ihm Unbekannter mit seinem Wagen die Skalitzer Straße in Richtung Görlitzer Park fuhr.

Während der Sachverhaltsaufnahme durch zwei Beamte erblickte der 63-Jährige sein Auto erneut, woraufhin die Kollegen dem mutmaßlichen Dieb folgten. Wenige Augenblicke später nahmen sie den 40-Jährigen widerstandlos fest und überstellten ihn einem Fachkommissariat für Kfz-Delikte der Direktion 5 (City). Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Schöneberg: Feuerwehr löscht brennendes Auto

Ein Auto hat am Dienstagfrüh an der Cranachstraße in Schöneberg gebrannt. Ein Passant hatte im Bereich der Motorhaube kurz nach 3 Uhr Flammen bemerkt und die Polizei verständigt. Mit einem Feuerlöscher konnte ein Beamter, der mit weiteren Kollegen zuerst am Ort war, ein Übergreifen des Brandes auf weitere Fahrzeuge verhindern. Die Feuerwehr löschte die Flammen endgültig. Die Ermittlungen führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

Wilmersdorf: Auto kommt nach Unfall auf Dach zum Stehen

Auf der Kreuzung Brandenburgische Straße / Wittelsbacherstraße in Wilmersdorf sind am frühen Montagabend zwei Autos kollidiert. Der Toyota kam auf dem Dach zum Stehen. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurden beide Fahrer verletzt. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Die Brandenburgische Straße war Richtung Kurfürstendamm gesperrt.

Märkisch-Oderland: 45-Jähriger nach mutmaßlichem Diebstahl festgenommen

Ein 45-Jähriger ist bei einer Verkehrskontrolle in Diedersdorf im Landkreis Märkisch-Oderland wegen des Verdachts auf Diebstahl festgenommen worden. Der Mann war am Dienstagmorgen in einem als gestohlen gemeldeten Kleintransporter unterwegs, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nahe der polnischen Grenze wurde er von Beamten angehalten, die daraufhin das Auto durchsuchten. Im Innenraum des Transporters fanden sie drei Motorräder und eine Vespa. Ob es sich dabei auch um Diebesgut handelt, ist nach Polizeiangaben noch unklar. Der 45-Jährige wurde festgenommen und der Transporter sowie die weiteren Fahrzeuge sichergestellt. Gegen den Mann wird nun ermittelt.

Potsdam-Mittelmark: Tödlicher Unfall mit Heißluftballon

Bei einem Unfall mit einem Heißluftballon ist ein wartender Fahrgast in Beelitz in Potsdam-Mittelmark ums Leben gekommen. Der Heißluftballon stürzte jedoch nicht ab, sondern geriet auf dem Ballonlandeplatz noch vor dem Start außer Kontrolle, wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstagmorgen mitteilte. Mehr über den tödlichen Unfall lesen Sie hier.

Grunewald: Erneut kleinere Brände im Sperrgebiet

Die Lage am Sprengplatz im Grunewald bleibt angespannt. Bei einer Patrouille in der Nacht zum Dienstag wurden am Rande des Sperrgebietes wieder kleinere Brände gesichtet, teilte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen mit. Dabei sei auch eine kleine Explosion zu hören gewesen. Aktuelle Entwicklungen zum Brand im Grunewald können Sie in diesem Liveblog verfolgen.

( dpa/BM )