Blaulicht-Blog

Kreuzberg: Kind bei Unfall mit Polizeiauto leicht verletzt

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.

Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

In unserem Blaulicht-Blog finden Sie die Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom Freitag, 5. August 2022.

Kreuzberg: Kind bei Unfall mit Polizeiauto leicht verletzt

Bei der Kollision eines Polizeifahrzeugs mit einem anderen Auto ist eine Neunjährige am Donnerstagabend in Kreuzberg leicht verletzt worden. Das Polizeiauto war gegen 21.45 Uhr auf der Wilhelmstraße in Richtung Mehringdamm mit Sirene und Blaulicht unterwegs. Im Kreuzungsbereich zum Tempelhofer Ufer kam es zu einem Zusammenstoß mit einer 20 Jahre alten Autofahrerin, die in Richtung Wilhelmstraße fuhr.

Die Autofahrerin und die Insassen des Polizeiautos blieben unverletzt. Das neun Jahre alte Mädchen, das im Auto der Frau saß, klagte über Schmerzen am Hals. Das Kind wurde ambulant in einem Rettungswagen versorgt. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) übernommen.

Neuruppin: Streit um Corona-Maske - Mann schlägt Busfahrer

Im Streit um die richtige Corona-Maske in einem Bus in Neuruppin (Kreis Ostprignitz-Ruppin) hat ein Fahrgast den Busfahrer geschlagen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, trug der Mann, der an der Haltestelle vor der Fontaneschule in den Bus steigen wollte, eine medizinische Maske. Da aber eine FFP2-Maskenpflicht gelte, habe der Fahrer des Busses den Fahrgast darauf hingewiesen und ihn aus dem Bus verwiesen. Der Mann kam der Aufforderung zwar nach, trat dann aber gegen die Tür. Der Busfahrer öffnete den Bus wieder, woraufhin der aggressive Mann dem 44-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht verpasste und dann flüchtete. Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Vorfall, der sich am Mittwoch ereignet hatte.

Frohnau: Frau beleidigt Busfahrer rassistisch

In der vergangenen Nacht soll eine Frau einen Busfahrer in Frohnau (Reinickendorf) beleidigt und bespuckt haben. Wie der Busfahrer gegenüber der Polizei mitteilte, hatte er kurz nach dem Anfahren an der Haltestelle S-Bahnhof Frohnau noch einmal angehalten, um eine hinterherrennende Frau einsteigen zu lassen. Diese habe sich dann kurz vor der Haltestelle Im Amseltal im Bus nach vorn begeben und den Fahrer rassistisch beleidigt. Zudem soll sie in seine Richtung gespuckt, ihn jedoch wegen der Kabinenscheibe verfehlt haben. An der nächsten Station flüchtete sie dann in unbekannte Richtung, soll zuvor jedoch noch gegen die Tür geschlagen haben. Die Polizei sicherte die Videoaufnahmen. Die Auswertung der Aufnahmen ist nun Teil der noch andauernden Ermittlungen.

Lichtenberg: Mietwagen brennt - Polizei vermutet Brandstiftung

Ein Mietwagen hat am frühen Freitagmorgen an der Gotlindestraße in Lichtenberg gebrannt. Ein Passant hatte gegen 3.10 Uhr Qualm am Fahrzeug bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Die Feuerwehrleute konnten den Brand löschen, jedoch entstand am Wagen ein erheblicher Sachschaden. Es wurden keine Personen verletzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Neukölln: Feuerwehr löscht Brand in Erdgeschosswohnung

Die Feuerwehr ist in der vergangenen Nacht zu einem Einsatz nach Neukölln ausgerückt. An der Sonnenallee Höhe Roseggerstraße war ein Feuer in einer Erdgeschosswohnung ausgebrochen.

Informationen von vor Ort zufolge sollen die anderen Mieter des Hauses durch ausgelöste Rauchmelder aus dem Schlaf gerissen worden sein. In der Brandwohnung sollen sich keine Personen befunden haben.

Die Feuerwehr war mit circa 40 Einsatzkräften vor Ort und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Es wurden keine Personen verletzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Rahnsdorf: Feuer in Waldgebiet - Verdächtige vorläufig festgenommen

Die Polizei hat am Donnerstagvormittag eine Frau vorläufig festgenommen, die verdächtigt wird, in einem Wald in Rahnsdorf (Treptow-Köpenick) Feuer gelegt zu haben. Eine Fläche von 25 Quadratmetern habe gebrannt. Die Feuerwehr habe den Brand aber direkt löschen können, sagte eine Sprecherin der Polizei am Freitag.

Passanten hatten zunächst Rauch in einem Waldstück unweit der Straße Alter Fischerweg bemerkt. Als sie dann beobachteten, wie eine Frau den Wald auffällig schnell in Richtung S-Bahnhof Rahnsdorf verließ, alarmierten sie die Polizei. Die Beamten nahmen die 31-Jährige vorläufig fest. Da sie sich bei der Befragung mehrfach widersprach, wurde sie für ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts eingeliefert und befindet sich seither in einem Polizeigewahrsam, teilte die Polizei am Freitag mit.

Grunewald: Brand stellt Feuerwehr weiter vor Herausforderungen

Die Feuerwehr hat weiter alle Hände voll zu tun: Der Brand im Grunewald ist nicht gelöscht. Noch ist nicht einmal sicher, wann ein Brandeinsatz auf dem Sprengplatz der Polizei möglich ist. Die Berliner Morgenpost berichtet über das Feuer im Grunewald im Liveblog.

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( BM/dpa )