Blaulicht-Blog

Zwei Tote bei Verkehrsunfall auf der A20 in Brandenburg

| Lesedauer: 9 Minuten
Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht auf einer Straße.

Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht auf einer Straße.

Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 3. August 2022.

Zwei Tote bei Verkehrsunfall auf der Autobahn 20 in Brandenburg

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 20 im Norden Brandenburgs sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Aus noch ungeklärter Ursache sei ein Kleintransporter am Mittwochmorgen zwischen den Anschlussstellen Prenzlau-Süd und Prenzlau-Ost nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben geschleudert, teilte die Polizeidirektion Ost mit. Dabei habe sich das Fahrzeug überschlagen. In dem Transporter sei nach ersten Erkenntnissen eine Familie unterwegs gewesen, von der zwei Menschen bei dem Unfall gestorben seien. Deren Identität sei noch nicht bekannt.

An Bord seien auch vier Kinder gewesen, von denen eins mit den beiden 39 Jahre alten Eltern schwer verletzt mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser nach Mecklenburg-Vorpommern und Berlin geflogen worden sei. Drei weitere Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren wurden ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Während der Rettungsarbeiten seien die Fahrbahnen der A20 in Richtung Mecklenburg-Vorpommern voll gesperrt worden, berichtete die Polizei. Zur Ermittlung der Unfallursache wurden Sachverständige hinzugezogen.

Neu-Hohenschönhausen und Friedrichsfelde: Kellerbrände in zwei großen Wohngebäuden

In Kellern von zwei großen Wohngebäuden in Berlin hat es am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch gebrannt. Eins der Feuer brach im Keller eines elfgeschossigen Hauses in Neu-Hohenschönhausen aus, wie die Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen auf Twitter mitteilte. Aus den Kellern drang dichter schwarzer Rauch. Es brannten mehrere Kellerverschläge in dem Hochhaus. 62 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten aus und löschten den Brand. Fünf Bewohner des Hauses seien medizinisch untersucht worden, verletzt wurde aber niemand. Ein Sprecher der Polizei bestätigte am Mittwochmorgen, dass der Einsatz vor Ort abgeschlossen ist. Zur genauen Brandursache kann noch nichts gesagt werden, die Polizei ermittelt.

Schon am Dienstag hatte es in Friedrichsfelde im Keller eines zehngeschossigen Hauses gebrannt. Auch hier hätten die Einsatzkräfte den Brand löschen können, ohne dass Bewohner verletzt worden seien, so die Feuerwehr auf Twitter.

Lichtenberg: Polizei-Beschäftigte verursacht betrunken Unfall

Eine betrunkene Frau hat am Montagabend einen Unfall in Alt-Hohenschönhausen verrsacht. Wie die Polizei mitteilte, befuhr die 34-Jährige gegen 18.30 Uhr mit ihrem Auto die Rhinstraße. Als ein vorausfahrendes Fahrzeug an der Marzahner Straße an einer roten Ampel hielt, fuhr die Frau auf den stehenden Wagen auf. Verletzt wurde niemand. Polizisten stellten bei der Frau Anzeichen für eine Alkoholisierung fest. Ein Test ergab einen Wert von rund 2,1 Promille. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein der Frau und brachten sie für eine Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich bei der Tatverdächtigen um eine Beschäftigte der Polizei Berlin handelt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde sie aus dem Gewahrsam entlassen. Die Beschäftigte der Polizei Berlin muss sich nun im Rahmen straf- und dienstrechtlicher Ermittlungen verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

Friedrichshain: Streit in Hostel - Gast durch Schuss verletzt

Am Dienstagvormittag wurde ein Gast in einem Hostel in Friedrichshain durch einen anderen Gast verletzt. Nach Angaben des 27-Jährigen teilte er sich mit dem 20-Jährigen und einem Pärchen das Zimmer in dem Hostel in der Straße Am Postbahnhof. Gegen 9.20 Uhr gerieten die beiden Gäste aus noch unbekannten Gründen in einen Streit, in dessen Folge der Jüngere einen Schuss aus einer Druckluftwaffe abgegeben haben soll, wodurch der 27-Jährige am Kopf verletzt wurde. Während der Verletzte Hilfe an der Rezeption suchte, flüchtete der mutmaßliche Schütze mit seinem Gepäck und der Waffe aus dem Hotel in Richtung Ostbahnhof. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr bestand nicht. Die Ermittlungen zu dem 20-jährigen Tatverdächtigen dauern an.

Einbruch in Transporter: Tatverdächtiger festgenommen

Nach einem Einbruch in einen Transporter in Spandau ist ein 27-Jähriger festgenommen worden. Der Mann soll in der Nacht auf Mittwoch in den Laderaum des an der Nonnendammallee abgestellten Fahrzeugs eingedrungen sein, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Dabei wurde er von einem Passanten beobachtet, der die Polizei alarmierte. Als der mutmaßliche Täter den Zeugen bemerkte, stieg er in ein Fahrzeug und fuhr weg. Am Falkenseer Platz wurde er von den Beamten gestoppt und festgenommen. Im Auto fanden sie neben dem Tatwerkzeug auch Drogen, die beschlagnahmt wurden. Weil er gestört wurde, kam der Verdächtige laut Polizei nicht dazu, etwas zu stehlen. Der 27-Jährige wurde in Gewahrsam gebracht.

Kreuzberg: Motorrad brannte - Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

In Kreuzberg brannte in der vergangenen Nacht ein Motorrad. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten zwei Anwohnerinnen der Urbanstraße gegen 2.20 Uhr Flammen an der auf dem Gehweg abgestellten BMW-Maschine, die mit einer Plane abgedeckt war, und riefen die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten das Motorrad, das stark beschädigt wurde. Verletzt wurde niemand. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung dauern an.

Pankow: Radunfall - Kind und Senior stoßen zusammen

In Weißensee kam es am Dienstagabend zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Senior, die beide auf Fahrrädern unterwegs waren. Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr ein Neunjähriger gegen 18.30 Uhr mit seinem Fahrrad von einem Wohngebiet in Höhe der Pankower Straße in Richtung Pasewalker Straße. Am Ende des Verbindungsweges kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 81 Jahre alten Mann auf einem Fahrrad. Der Senior stürzte zu Boden, wurde schwer am Kopf verletzt und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb. Der Junge wurde nicht verletzt.

Pankow: Autofahrer prallt gegen Brückenpfeiler

In Pankow prallte ein Autofahrer am Dienstagnachmittag gegen einen Brückenpfeiler. Der 28-Jährige war gegen 15.30 Uhr mit seinem Wagen auf der Mühlenstraße in Richtung Dolomitenstraße unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach dort ein Geländer und prallte gegen einen Brückenpfeiler. Verletzt wurde niemand. Der Brückenpfeiler wurde durch den Aufprall aus seiner Verankerung gedrückt. Der Autofahrer ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Da er zudem angab, dass sowohl die Lenkung als auch die Bremsen seines Fahrzeugs versagt hätten, stellten alarmierte Polizeieinsatzkräfte den Wagen zur Erstellung eines technischen Gutachtens sicher. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Mühlenstraße zwischen Florastraße und Dolomitenstraße in beide Fahrtrichtungen für rund zwei Stunden gesperrt.

Pankow: Festnahme nach Diebstahl aus einem Transporter

In der Nacht zu Mittwoch nahmen Polizeieinsatzkräfte einen mutmaßlichen Dieb in Pankow fest. Ein aufmerksamer Passant beobachtete gegen 1.10 Uhr in der Nonnendammallee einen unbekannten Mann, der sich über die Hecktür eines abgestellten Transporters gewaltsam Zugang in den Laderaum verschafft hatte, und rief die Polizei. Als der Tatverdächtige den Zeugen bemerkte, flüchtete er mit einem bereitgestellten Fahrzeug. Die alarmierten Einsatzkräfte stoppten den Wagen im Bereich des Falkenseer Platzes und nahmen den Tatverdächtigen fest. Im Fahrzeug entdeckte die Polizei mutmaßliche Tatwerkzeuge und Drogen, welche sie beschlagnahmten. Anschließend brachten die Einsatzkräfte den 27-Jährigen in einen Polizeigewahrsam.

Zehlendorf: 66-jähriger Motorradfahrer muss auf der Straße reanimiert werden

Ein 66-Jähriger hat nach einem Sturz mit seinem Motorrad auf der Clayallee in Zehlendorf das Bewusstsein verloren und musste reanimiert werden. Eine Sprecherin der Polizei sagte am Mittwochmorgen, nach Zeugenaussagen sei keine Außeneinwirkung verantwortlich für den Sturz am Dienstagnachmittag gewesen. Der Mann habe danach plötzlich über Brustschmerzen geklagt. Kurze Zeit später mussten Zeugen mit der Reanimation beginnen. Eintreffende Polizei- und Feuerwehrkräfte führten die Rettungsmaßnahmen fort. Der Gestürzte wurde mit dem Verdacht, einen Herzinfarkt erlitten zu haben, in ein Krankenhaus gebracht und wird dort intensivmedizinisch betreut. Durch die Rettungsmaßnahmen war die Clayallee etwa zwei Stunden gesperrt. Betroffen war davon auch der Busverkehr.

Landkreis Prignitz: Vermutlich betrunkener Autofahrer bei Unfall schwer verletzt

Ein mutmaßlich betrunkener Autofahrer ist nach einem Unfall auf der B5 zwischen Groß Warnow und Karstädt (Landkreis Prignitz) mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Wie eine Sprecherin der Polizei am Mittwochmorgen sagte, muss der exakte Promillewert noch durch eine Blutprobe festgestellt werden. Der 54-Jährige sei am Dienstagnachmittag in einem Kreisverkehr in einer Rechtskurve geradeaus gegen einen Wildzaun und einen Leitpfosten gefahren. Dabei habe sich sein Wagen überschlagen, so die Sprecherin. Der Mann trug schwere Verletzungen davon. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 54-Jährigen ein.

( BM )