Blaulicht-Blog

Mann sticht auf Ex-Frau ein - Mordkommission ermittelt

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Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 1. August 2022.

Borsigwalde: Mann sticht auf Ex-Frau ein - Mordkommission ermittelt

Die Polizei ist am Sonntag zu einem Einsatz nach Borsigwalde (Reinickendorf) ausgerückt, weil eine Frau von ihrem Ex-Mann attackiert worden ist. Gegenüber den Beamten gab die 35-Jährige an, dass ihr Ex-Mann sie in der gemeinsamen Wohnung an der Ernststraße mit einem Messer angegriffen habe. Nach Polizeiangaben wies die Frau eine Stichverletzung am Hals und in der Schulter auf. Ihre Verletzungen hätten stark geblutet.

Den 35 Jahre alten Ex-Mann trafen die Einsatzkräfte in der Wohnung an. Sie legten ihm Handfesseln an, da nicht ausgeschlossen werden konnte, ob er noch ein Messer bei sich hat. Auch der Mann wies Verletzungen auf. Er hatte eine Stichverletzung am Bauch und Schnittverletzungen an einem Arm und Bein. Er gab an, dass ihm seine Ex-Frau die Verletzungen bei einem Streit zugefügt habe. Beide Verletzten kamen in ein Krankenhaus, wo sie notoperiert wurden. Sie sollen beide außer Lebensgefahr sein, hieß es am Montag von der Polizei.

Gegen den Mann wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt, gegen die Frau wurde von Amts wegen eine Anzeige wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Eine Mordkommission ermittelt.

Zwei Menschen bei Badeunfällen im Süden Brandenburgs gestorben

Bei zwei Badeunfällen im Süden Brandenburgs sind am Wochenende zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei wollten bei Bohsdorf im Spree-Neiße-Kreis zwei Männer am Sonntagnachmittag den Felixsee durschwimmen. Ein 53-Jähriger bekam im Wasser plötzlich akute Probleme und rief um Hilfe, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sein schwimmender Begleiter versuchte den Mann ans Ufer zu ziehen, musste aber selbst entkräftet aufgeben. Rettungskräfte brachten ihn anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus. Taucher fanden wenig später den zweiten Mann leblos in Ufernähe, ein Arzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.

Auch in einem Kiessee bei Bestensee (Dahme-Spreewald) ereignete sich der Polizei zufolge ein Badeunfall. Zeugen beobachteten, wie ein Mann beim Schwimmen in dem Kiessee aus noch unbekannter Ursache plötzlich unterging. Nach Rettungsversuchen anderer Badegäste wurde der 85-Jährige durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem Wasser geborgen. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Auch bei diesem Badeunfall konnte ein Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Siemensstadt: Auto landet nach Unfall auf dem Dach

Ein Autofahrer ist am Sonntag bei einem Unfall in Siemensstadt (Spandau) verletzt worden. Der 44-Jährige war nach Polizeiangaben auf dem Siemensdamm in Höhe des Wohlrabedamms mit dem Mietwagen nach rechts von der Straße abgekommen und mit einem Lichtmast kollidiert. Der Wagen kippte auf die Seite und blieb auf dem Dach liegen. Der Autofahrer konnte sich selbstständig aus dem Auto befreien. Rettungskräfte versorgten ihn am Unfallort und brachten ihn anschließend zur ambulanten Behandlung seiner Armverletzungen und eines Schocks in ein Krankenhaus.

Einsatzkräfte der Feuerwehr sägten den beschädigten Lichtmast ab, da er drohte auf die Straße zu kippen. Der nicht mehr fahrfähige Mietwagen wurde aufgestellt und am Straßenrand abgestellt. Zudem banden die Feuerwehrleute ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten war der Siemensdamm in Fahrtrichtung Spandau rund zwei Stunden voll gesperrt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) übernahm die weiteren, noch andauernden Ermittlungen.

Mitte: Demo für 9-Euro-Ticket vor Bundesfinanzministerium

Am Montag haben vor dem Bundesfinanzministerium in Mitte Aktivisten der Kampagnenorganisation Campact für den Erhalt des 9-Euro-Tickets demonstriert. Mehr über die Demo lesen Sie hier.

A100: Doppelt so schnell unterwegs als erlaubt - Polizei erwischt Raser

Auf der Stadtautobahn A100 hat die Polizei einen mutmaßlichen Raser erwischt, der mit seinem Wagen fast doppelt so schnell unterwegs gewesen sein soll als erlaubt. Die Autobahnpolizei kontrollierte in der Nacht zu Sonntag die Geschwindigkeit auf der A100, teilten die Beamten am Montag auf Twitter mit. „Spitzenreiter“ war in der besagten Nacht demnach der 23-Jährige in seinem Wagen: Auf Höhe der Beusselstraße Richtung Charlottenburg soll er 156 Kilometer pro Stunde gefahren sein. Erlaubt ist dort ein Tempo von 80 Kilometer pro Stunde. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 1600 Euro und ein dreimonatiges Fahrverbot, hieß es.

Neukölln: Obdachloser bei Auseinandersetzung im Gesicht verletzt

Ein Mann ist am Sonntag bei einer Auseinandersetzung in Neukölln verletzt worden. Gegen 21.25 Uhr war es auf einer Zwischenebene des U-Bahnhofs Neukölln zu einem Streit zwischen zwei Obdachlosen gekommen, wie es von der Polizei am Montag hieß. Der 26-Jährige soll den 23-Jährigen mit einem abgebrochenen Flaschenhals im Gesicht verletzt haben. Der 23-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Polizisten nahmen den 26-Jährigen fest. Die Ermittlungen zum Sachverhalt und den Hintergründen der Tat dauern an.

Zehlendorf: Autofahrer wird bewusstlos und fährt gegen Baum

Ein Mann und zwei Kinder sind am Sonntag bei einem Unfall in Zehlendorf zum Teil schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte der 41 Jahre alte Autofahrer auf der Onkel-Tom-Straße während der Fahrt das Bewusstsein verloren. Er kam nach links von der Straße ab und fuhr gegen einen Baum.

Dabei wurde der Mann schwer und seine beiden fünf und elf Jahre alten Töchter leicht am Oberkörper verletzt. Rettungskräfte brachten die drei in ein Krankenhaus, wo der Vater stationär und die beiden Kinder ambulant behandelt wurden. Polizisten ordneten eine Blutentnahme bei dem Familienvater an und beschlagnahmten seinen Führerschein.

Für die Unfallaufnahme war die Onkel-Tom-Straße rund 45 Minuten gesperrt. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd).

Lichterfelde: Zwei Festnahmen nach Wohnungseinbruch

In der vergangenen Nacht sind ein Einbrecher und seine Komplizin festgenommen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte eine 61 Jahre alte Anwohnerin des Mohnickesteigs (Tempelhof-Schöneberg) bemerkt, wie eine Fahrerin eines Carsharing-Autos lautstark telefonierte. Weil dabei verdächtige Äußerungen gefallen und wenig später Gegenstände von einer Sackkarre aus in den Leihwagen geladen worden sein sollen, verständigte die Anwohnerin die Polizei. Die Beamten stellten später einen Wohnungseinbruch an der Boelckestraße fest.

Weitere Hinweise der Anwohnerin führten dazu, dass das verdächtige Auto im Bereich der Osdorfer Straße Ecke Ostpreußendamm in Lichterfelde angehalten und kontrolliert werden konnte. Im Auto stellten die Einsatzkräfte Tatwerkzeug sowie gestohlene Gegenstände fest. Der bereits einschlägig in Erscheinung getretene 28 Jahre alte Einbrecher und seine 35 Jahre alte Komplizin wurden festgenommen und für ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

Schöneberg: Kellerverschläge brennen

Der Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Steinmetzstraße in Schöneberg hat am frühen Montagmorgen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Mehrere Kellerverschläge in einem Neubau waren in Brand geraten, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. 38 Einsatzkräfte waren mit den Löscharbeiten in Keller und Treppenhaus beschäftigt. Verletzt wurde niemand, so der Sprecher. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt.

Lichtenberg: Mehrere Verletzte nach Auffahrunfall

Bei einem Unfall am Sonntag in Lichtenberg sind mehrere Personen verletzt worden. Ein 34 Jahre alter VW-Fahrer war gegen 21.35 Uhr auf der Frankfurter Allee kurz vor der Kreuzung mit der Möllendorffstraße auf einen haltenden Audi aufgefahren. Der Audi wiederum prallte gegen ein vor ihm stehenden BMW.

Die 50 Jahre alte Audi-Fahrerin und ihre gleichaltrige Beifahrerin klagten über Kopf- und Nackenschmerzen, ebenso die 43 Jahre alte BMW-Fahrerin, ihr 46 Jahre alter Ehemann und die 15-jährige Tochter. Auch der VW-Fahrer wurde leicht verletzt. Die Audi-Fahrerin wurde in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Die anderen Personen wurden ambulant vor Ort oder in einem Krankenhaus behandelt.

Bei dem 34-Jährigen wurde während der Unfallaufnahme Alkoholgeruch festgestellt. Er musste sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Defekte Oberleitung - Flughafenexpress evakuiert

Wegen eines Oberleitungsschadens ist ein BER-Flughafenexpress kurz vor dem S-Bahnhof Johannisthal in Treptow-Köpenick liegengeblieben. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Gropiusstadt: Autofahrer fährt in Krankenwagen

Auf der Johannisthaler Chaussee in Gropiusstadt (Neukölln) hat es am Sonntag einen schweren Unfall zwischen einem Rettungswagen und einem Pkw gegeben. Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte, war während der Patientenversorgung im stehenden Krankenwagen der Pkw gegen das Heck geprallt. Der Fahrer kam schwer verletzt in eine Klinik.

( BM/dpa )