Blaulicht-Blog

Züge fuhren nicht zwischen Altglienicke und Schöneweide

| Lesedauer: 14 Minuten
Das vermisste 14-jährige Mädchen aus Baden-Württemberg ist tot (Symbolbild).

Das vermisste 14-jährige Mädchen aus Baden-Württemberg ist tot (Symbolbild).

Foto: David Inderlied/dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 31. Juli 2022.

Züge fuhren nicht zwischen Altglienicke und Schöneweide

Die S45, S46 und S9 sowie die Fernbahn fuhren am Abend für einige Stunden zwischen Schöneweide und Altglienicke nicht. Die S-Bahn Berlin meldete eine technische Störung. Die Berliner Feuerwehr meldete am späten Abend, dass ein Regionalzug wegen einer defekten Oberleitung auf freier Strecke stehen geblieben war. 22 Einsatzkräfte halfen bei der Räumung des Zuges und der Betreuung der Passagiere. Zwei Menschen kamen in eine Klinik.

Inzwischen ist der Verkehr wieder aufgenommen.

Gropiusstadt: Autofahrer fährt in stehenden Rettungswagen

Ein Autofahrer ist am Sonntag mit seinem Fahrzeug auf der Johannisthaler Chaussee in Gropiusstadt (Neukölln) in einen Rettungswagen der Feuerwehr gefahren, in dem gerade ein Patient versorgt wurde. Der Fahrer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.

Prenzlauer Berg: Jugendlicher durch Messerstiche verletzt

Ein 17-Jähriger ist durch Messerstiche in Prenzlauer Berg (Pankow) verletzt worden. Nach Angaben des Jugendlichen war es zunächst in der Nacht zum Sonntag zu einer Auseinandersetzung mit einer größeren Gruppe im Mauerpark gekommen, wie die Polizei mitteilte. Später sei er in der Kastanienallee erneut angegriffen worden. Der 17-Jährige kam ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht. In der Nähe des Tatortes fanden Einsatzkräfte das mutmaßliche Tatmesser und stellten es sicher, hieß es. Es werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Der 17-Jährige war nach eigenen Angaben mit einem gleichaltrigen Freund zunächst in dem Park und geriet mit einer größeren Gruppe in Streit, hieß es von der Polizei. Das Duo sei geflüchtet. Gegen 2.15 Uhr habe der Jugendliche jedoch fünf bis sieben Mitglieder dieser Gruppe in der Kastanienallee erneut getroffen. Er wurde nach seinen Aussagen gegen Kopf und Oberkörper geschlagen und getreten. Wenig später stellte der 17-Jährige fest, dass er auch durch mehrere Messerstiche am Bauch und am Rücken verletzt worden war. Die Täter seien zu Fuß und auf einem E-Scooter geflohen, hieß es.

Treptower Park: Gruppen feiern lautstark - Polizeieinsatz

Wegen lautstarker Feiern von mehreren Gruppen ist die Polizei im Treptower Park eingeschritten. In der Nacht zum Sonntag seien verstärkt Beschwerden bei der Polizei eingegangen, teilte eine Polizeisprecherin auf Anfrage mit. Es seien immer mehr Menschen in den Park im Bezirk Treptow-Köpenick geströmt und es sei zunehmend laut geworden. Polizistinnen und Polizisten seien auf mehrere Gruppe mit einer Stärke von 15 bis 50 Menschen gestoßen. Viele hatten demnach Musikgeräte dabei. Zahlreiche Feiernde hätten alkoholisiert gewirkt, die Stimmung sei leicht aggressiv gewesen.

Nach Angaben der Polizeisprecherin wurden Platzverweise ausgesprochen. Strafanzeigen habe es aber nicht gegeben. Gegen 1.15 Uhr sei wieder Ruhe im Park eingetreten. Die für den Bereich zuständige Polizei wurde bei dem Einsatz von einer Hundertschaft unterstützt, wie es weiter hieß.

Die Polizei beobachtet in der warmen Jahreszeit auch aufgrund der Erfahrungen in den vergangenen Sommermonaten verstärkt die Situation in Berliner Parks. Für den James-Simon-Park und den Monbijoupark hat der Bezirk Mitte nach Ausschreitungen ein nächtliches Alkoholverbot ausgesprochen.

Prenzlauer Berg: Fahrgast rassistisch beleidigt und mit Reizgas besprüht

In Prenzlauer Berg (Pankow) hat am Sonnabend ein Mann eine rassistische Beleidigung und eine gefährliche Körperverletzung angezeigt. Der 25-Jährige gab gegenüber Polizisten an, er sei gegen 20 Uhr am S-Bahnhof Greifswalder Straße in ein Fahrzeug gestiegen, das er zuvor über eine App bestellt hatte. Der Fahrer soll den Mann daraufhin rassistisch beleidigt haben und ihm eine Mitfahrt verweigert haben. Als dieser nicht sofort ausstieg, soll der Fahrer dem 25-Jährigen mit Reizgas ins Gesicht gesprüht haben. Anschließend entfernte sich der bisher unbekannte Fahrer mit dem Auto.

Rettungskräfte behandelten die Augenreizungen des 25-Jährigen vor Ort. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen rassistischer Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung übernommen.

Tiergarten: Mann im Hauptbahnhof schwer verletzt

Polizisten bermerkten in der Nacht zum Sonntag im Hauptbahnhof einen Mann, der stark im Gesicht blutete. Der Wohnungslose wurde mit erheblichen Verletzungen im Gesicht in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Auswertung von Videoüberwachungsmaterial sahen sie, wie zwei Männer dem 55-Jährigen gegen den Kopf und Oberkörper traten. Sie ließen ihr Opfer danach liegen und stiegen mit seiner Tasche in die S3 in Richtung Erkner. Am Ostbahnhof stiegen sie aus. Bundespolizisten nahmen einen Tatverdächtigen dort in der Nacht fest. Ein Atemalkoholtest bei dem Wohnungslosen ergab einen Wert von mehr als 2,2 Promille. Am Sonntagmorgen wurde der zweite Tatverdächtige ebenfalls am Ostbahnhof festgenommen.

Prenzlauer Berg: Betrunkene E-Scooter-Fahrerin verursacht Unfall

Eine betrunkene E-Scooter-Fahrerin hat in der vergangenen Nacht in Prenzlauer Berg (Pankow) einen Unfall verursacht. Die 32-Jährige war gemeinsam mit einer 51-Jährigen auf der Schönhauser Allee unterwegs. An einer abgesenkten Bordsteinkante verlor sie nach Polizeiangaben die Kontrolle über den E-Scooter und stürzte gegen ein wartendes Auto.

An dem Fahrzeug entstand Sachschaden. Bei dem Sturz erlitt die 51 Jahre alte Mitfahrerin eine schwere Beinverletzung. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Die 32-Jährige blieb unverletzt.

Bei der Unfallaufnahme hatten die Polizisten Alkoholgeruch bei der 32-Jährigen bemerkt. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,6 Promille, teilte die Polizei am Sonntag mit. Sie wurde daraufhin für eine Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam gebracht und von dort im Anschluss wieder entlassen.

Mitte: E-Scooter-Fahrerin kollidiert mit Auto

Eine Frau ist am Sonnabend bei einem Unfall in Mitte schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, fuhr die 21 Jahre alte Berlin-Touristin mit einem E-Scooter auf dem Radschutzstreifen der Wilhelmstraße in Richtung Leipziger Straße. Als die sie kurz vor der Kreuzung der beiden Straßen den Fahrstreifen nach links wechselte, stieß sie mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen. Durch den Aufprall und den Sturz wurde die junge Frau schwer verletzt. Der E-Scooter schleuderte schließlich noch gegen ein Auto.

Rettungskräfte brachten die 21-Jährige mit Verletzungen am Kopf und an beiden Armen in ein Krankenhaus, in dem sie stationär aufgenommen wurde. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an und wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 2 (West) übernommen.

Kladow: Polizeieinsatz wegen schussähnlicher Geräusche

Ein 28-Jähriger hat in Kladow (Spandau) einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nachbarn hätten „schussähnliche Knallgeräusche“ am Sonnabendnachmittag in dessen Haus vernommen und die Polizei alarmiert, teilte eine Sprecherin am Sonntag mit. Einen ausführlichen Artikel über den Polizeieinsatz lesen Sie hier.

Friedrichshain: Streit um Frau - Mann wird am Kopf verletzt

Ein Mann ist in der vergangenen Nacht bei einer Auseinandersetzung in Friedrichshain verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten Zeugen gegen 21.20 Uhr die Polizei verständigt und angegeben, dass sich mehrere Männer auf dem Gehweg der Rochowstraße streiten. Als die Polizisten wenig später eintrafen, hatten sich die Beteiligten bereits entfernt.

Bei einer Absuche der Umgebung wurden die Einsatzkräfte auf einen 23-jährigen Mann aufmerksam, der blutverschmiert war und eine Verletzung am Hinterkopf aufwies. Der Mann gab zunächst an, beim Joggen gestürzt zu sein, offenbarte dann jedoch schließlich, dass er von mehreren Männern attackiert worden sein soll. Bei dem Angriff soll einer der Angreifer eine Art Schlagstock verwendet haben. Hintergrund der Auseinandersetzung sei ein Streit um eine Frau. Der Verletzte musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

In der Rochowstraße wurden weitere Polizisten auf ein Fahrzeug mit fünf Männern aufmerksam. Aufgrund von weiteren Zeugenaussagen konnten die Insassen als Beteiligte der Auseinandersetzung wiedererkannt werden. Ein 23-Jähriger konnte als Tatverdächtiger ausgemacht werden. Der 23-Jährige bestätigte die Streitigkeiten wegen einer Frau und räumte die körperliche Auseinandersetzung ein. Er wiederum gab jedoch an, sein Kontrahent sei mit einem Messer auf ihn losgegangen.

Er wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen zu einem Polizeiabschnitt gebracht, hierfür wurden ihm vorübergehend die Handfesseln angelegt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnte der 23-Jährige seinen Weg fortsetzen. Die Ermittlungen dauern an.

Lichtenberg: Zwei Autos brennen aus

Auf einem Parkplatz in Lichtenberg haben in der vergangenen Nacht zwei Pkw gebrannt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte gegen 2.40 Uhr eine vorbeifahrende Autofahrerin Flammen an einem VW bemerkt, der auf einem Parkplatz in der Nähe einer Kleingartenanlage an der Rhinstraße stand. Die Feuerwehr löschte den in Vollbrand stehenden Wagen. Die Flammen hatten bereits auf einen danebenstehenden Smart übergegriffen, der ebenfalls ausbrannte. Verletzt wurde niemand. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wird von einer Brandstiftung ausgegangen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

Neukölln: Lkw brennt aus - Brandstiftung vermutet

In Neukölln hat am Sonntagfrüh ein abgestellter Lkw gebrannt. Wie die Polizei am Mittag mitteilte, hatte ein Anwohner der Weserstraße gegen 3.40 Uhr an dem geparkten Lkw die Flammen bemerkt. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Jedoch konnten die Brandbekämpfer ein Ausbrennen des Lkw nicht verhindern. Drei Pkw, die in der Nähe des Lasters standen, wurden durch die Hitzeentwicklung beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

Uebigau-Wahrenbrück: Mann soll Feuer gelegt haben - Festnahme

Im Süden Brandenburgs hat die Polizei einen 36-Jährigen festgenommen, der mehrere Brände in einem Wald bei Rothstein gelegt haben soll. Ein Zeuge hatte den Mann am Samstag beobachtet, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er stehe im Verdacht, an insgesamt vier Stellen in einem Umkreis von etwa 500 Metern gezündelt zu haben. Weil diese frühzeitig entdeckt wurden, habe die Feuerwehr eine größere Ausbreitung der Brände verhindern können. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Bei der Suche nach dem mutmaßlichen Brandverursacher kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren. Rothstein, ein Ortsteil der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, liegt etwa 20 Kilometer vom aktuellen Waldbrandgebiet Kölsa-Rehfeld entfernt.

A9: Drei Verletzte bei Unfall mit Wohnanhänger - Sekundenschlaf

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Wohnanhänger sind auf der Autobahn 9 Richtung Berlin drei Menschen verletzt worden, darunter ein Kind. Nach Erkenntnissen der Polizei geriet ein Autofahrer am Sonntag zwischen den Anschlussstellen Klein Marzehns und Niemegk ins Schleudern - infolge dessen kippte der Anhänger um. Als Ursache habe der Fahrer Sekundenschlaf angegeben, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei. Der Mann habe noch versucht, das schlingernde Fahrzeuggespann wieder unter Kontrolle zu bekommen. Der Fahrer, seine Beifahrerin und ein Kind im Auto wurden in Krankenhäuser gebracht. Der Verkehr wurde zeitweise von der Autobahn abgeleitet. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Potsdam-Mittelmark: Radfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Auto

Ein Radfahrer ist nach einem Zusammenstoß mit einem Fahrzeug in Groß Kreutz in Potsdam-Mittelmark gestorben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte ein Autofahrer am Freitag auf die Bundesstraße 1 nach rechts abbiegen. Dort fuhr der Radfahrer auf dem Fahrradweg, wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte. An der Einmündung kam es zur Kollision zwischen ihm und dem Fahrzeug. Der Fahrradfahrer stürzte und wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo er nach Angaben der Klinik am Sonnabend starb. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten am Sonntag an.

Havelland: Wohnhäuser mit Hakenkreuzen beschmiert

Unbekannte haben in Nauen im Landkreis Havelland mehrere Wohnhäuser und eine Garage mit Hakenkreuzen und einem verfassungsfeindlichen Schriftzug beschmiert. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Den Angaben zufolge entdeckte ein Anwohner die Schmierereien am Freitag und informierte die Polizei. Die Beamten leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein und veranlassten die Beseitigung der verbotenen Symbole.

Cottbus: Streit zwischen Jugendlichen eskaliert

Nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendgruppen in der Innenstadt von Cottbus ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung. Nach ersten Ermittlungen waren in der Nacht zum Sonntag die beiden Gruppen im Goethepark aneinandergeraten. Als ein Streit zwischen zwei Personen eskalierte, zog einer der beiden Beteiligten ein Messer und verletzte den anderen im Gesicht. Die Polizei nahm den betrunkenen mutmaßlichen Täter in Gewahrsam, wie sie am Sonntag weiter mitteilte. Das benutzte Messer konnte zunächst nicht gefunden werden. Die Ermittlungen dauern an.

Zuvor war bereits am Freitagabend im Cottbuser Stadtteil Sachsendorf ein Streit zwischen zwei Jugendgruppen eskaliert. Wie die Polizei am Sonntag berichtete, wurden mehrere Menschen verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Die Polizei nahm Strafanzeigen auf.

( BM/dpa )