Blaulicht-Blog

Schöneberg: Zwei Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

| Lesedauer: 6 Minuten
Bei einem Unfall wurden zwei Motorradfahrer schwer verletzt.

Bei einem Unfall wurden zwei Motorradfahrer schwer verletzt.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 10. Juli 2022.

Schöneberg: Zwei Motorradfahrer bei Unfall verletzt

Ein Mann und eine Frau sind mit ihren Motorrädern bei einem Unfall in Schöneberg schwer verletzt worden. Sie waren Samstagabend auf dem Sachsendamm am Ende der Autobahn 103 mit einem Auto zusammengestoßen, dessen 53 Jahre alter Fahrer einem Rettungswagen ausgewichen war. Der Mann war auf der A 103 unterwegs und musste einem Rettungswagen Platz machen, der mit Blaulicht und Sirene von hinten kam, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er fuhr demnach langsam trotz roter Ampel in den Sachsendamm ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit zwei Motorrädern auf der rechten Spur der Straße. Eine 27-jährige Fahrerin auf dem einen Motorrad und ein 45-jähriger auf dem anderen wurden schwer verletzt. Beide kamen in ein Krankenhaus.

Weißensee: Männer durch Messerstiche verletzt

Zwei Männer sind bei einem Streit mit einer Gruppe in Weißensee durch Messerstiche schwer verletzt worden. Die beiden 30- und 31-Jährigen gerieten mit den sechs bis sieben Unbekannten am frühen Sonntagmorgen im Obersteiner Weg aneinander, wie die Polizei mitteilte. Sie waren ihren eigenen Angaben zufolge angegriffen worden und in ein Auto geflüchtet.

Die Angreifer sollen daraufhin die Seitenscheiben eingeschlagen und mit Messern auf sie eingestochen haben. Der 30-Jährige fuhr demnach in Panik los und rammte einen geparkten Wagen. Beide flüchteten aus dem Auto und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Die Angreifer flüchteten unerkannt. Der 30-Jährige erlitt Stichverletzungen im Bauch, sein Begleiter am Arm. Beide kamen in ein Krankenhaus. Der Grund für den Streit war laut Polizei zunächst unklar.

Spandau: Zwei Autos angezündet

In Spandau sind in der vergangenen Nacht zwei Autos in Brand gesetzt worden. Zeugen hatten gegen 1.45 Uhr Feuerwehr und Polizei in die Hügelschanze alarmiert, nachdem sie dort Brandgeruch und Knallgeräusche wahrgenommen hatten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Brände an einem VW und einem Alfa Romeo, verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernommen.

Weißensee: Mehrere Stolpersteine herausgeklopft und gestohlen

In Weißensee haben unbekannte Täter insgesamt drei Stolpersteine gestohlen. Bereits am Freitag gegen 19 Uhr hatte ein Anwohner der Woelckpromenade einen Stolperstein in einem Stoffbeutel gefunden. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass insgesamt drei Steine vor der Hausnummer 7 ausgehoben wurden, von denen bisher nur einer wieder aufgefunden werden konnte. Die Ermittlungen wegen Diebstahls werden beim Allgemeinen Polizeilichen Staatsschutz geführt und dauern an.

Lichtenrade: 83-Jährige bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Schwere Verletzungen, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden müssen, erlitt eine Frau bei einem Verkehrsunfall am Samstagmittag in Lichtenrade. Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr ein 64-jähriger Autofahrer in der Kettinger Straße in Richtung Buckower Chaussee. Gegen 13.30 Uhr wollte der Mann mit seinem Auto nach rechts in die Buckower Chaussee abbiegen und erfasste dabei die von links kommende 83-jährige Frau, die zu diesem Zeitpunkt mit ihrem elektrischen Krankenfahrstuhl auf dem Radweg in Richtung Lichtenrader Damm fuhr. Die Frau kam mit einem Notarztwagen der Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus.

Birkenwerder: Post-Angestellter plünderte Pakete

Ein Angestellter der Post soll in Birkenwerder (Brandenburg) über mehrere Monate Hunderte Pakete geplündert haben. Nach Angaben der Polizei entstand nach bisherigen Erkenntnissen ein Schaden von rund 20.000 Euro. Aufgrund von Hinweisen eines Sicherheitsmitarbeiters flog der Diebstahl am Freitag auf, wie eine Sprecherin der Polizeiinspektion Oberhavel am Sonntag mitteilte. Der 35 Jahre alte Verdächtige soll die Taten in einem Postverteilerzentrum in Birkenwerder begangen haben.

Einen Teil der geöffneten Pakete hortete der Beschuldigte laut Polizei in einem leer stehenden Lagerraum der Post. Die anderen Sendungen lagerten in einer Pension, in der der Mann auch wohnte. Kriminaltechniker sicherten Spuren, die Pakete wurden sichergestellt. Ob es der Tatverdächtige, der bereits befragt wurde, auf bestimmte Inhalte in Paketen abgesehen hatte, konnte die Polizei nicht sagen.

Neukölln: Autofahrer verursacht Unfall und flüchtet

Ein Autofahrer hat in Britz eine Karambolage verursacht, mehrere Menschen verletzt und dann Fahrerflucht begangen. Der Unbekannte war laut Polizei am Samstagabend in der Buschkrugallee unterwegs. Dort fuhr er demnach ungebremst von hinten in ein Auto, das an einer roten Ampel wartete. Es wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen ein weiteres Fahrzeug geschoben, das davor stand.

Anschließend soll der Unfallverursacher mit hoher Geschwindigkeit geflüchtet sein. Der 31-jährige Fahrer im ersten gerammten Wagen wurde an Kopf und Bein verletzt - er kam in ein Krankenhaus. Sein verletzter Beifahrer wurde ambulant versorgt. Die 39-Jährige Fahrerin im zweiten gerammten Auto kam schwer verletzt in eine Klinik, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

So verhält man sich nach einem Auto-Unfall richtig
So verhält man sich nach einem Auto-Unfall richtig

Schönefeld: Autofahrer erfasst Fußgänger

Ein Auto hat in der Nacht zum Sonntag auf der Bundesstraße 96A bei Schönefeld in der Nähe des Flughafens BER einen Fußgänger erfasst. Wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte, kam der Fußgänger mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Der 48-jährige Mann erlitt nach bisherigen Erkenntnissen eine Beinfraktur. Der Fahrer des Wagens blieb unverletzt, seine Beifahrerin erlitt nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen. Warum der Fußgänger nachts auf der Bundesstraße 96A nahe dem Schönefelder Ortsteil Waßmannsdorf (Kreis Dahme-Spreewald) unterwegs war, blieb unklar.

Vermisster Schwimmer tot aus See in Müllrose geborgen

Ein vermisster Schwimmer ist tot aus dem Großen Müllroser See im Osten Brandenburgs (Kreis Oder-Spree) geborgen worden. Der 71-Jährige war am vergangenen Sonntag (3. Juli) nicht vom Schwimmen zurückgekehrt und wurde seitdem vermisst. Am Samstag sei seine Leiche angespült und entdeckt worden, berichtete der Lagedienst der Polizei am Sonntag. Zuvor hatte die Polizei ergebnislos nach dem Schwimmer gesucht. Wie es zu dem Badeunfall kam, soll nun ermittelt werden.

( BM/dpa )