Blaulicht-Blog

42-Jährige von Partner attackiert - Mordkommission ermittelt

| Lesedauer: 9 Minuten
Polizeiwagen mit Blaulicht (Symbolbild).

Polizeiwagen mit Blaulicht (Symbolbild).

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 3. Juli 2022.

Reinickendorf: 42-Jährige von Partner schwer verletzt - Mordkommission ermittelt

Bei einer Auseinandersetzung mit ihrem Lebenspartner ist eine 42 Jahre alte Frau im Märkischen Viertel schwer verletzt worden. Sie wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Beamten ermitteln gegen den 59 Jahre alten Lebenspartner wegen versuchter Tötung. Der Mann wurde festgenommen und wegen gesundheitlicher Probleme ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses am Dannenwalder Weg hatte am späten Sonnabendabend Blutspuren an der Tür der Wohnung in der achten Etage bemerkt und verdächtige Geräusche gehört. Einsatzkräfte öffneten die Tür und fanden die 42-Jährige bewusstlos mit Anzeichen von Gewalteinwirkung. Die Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Der festgenommene Mann sollte noch am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Neukölln: Mann an der Hasenheide niedergestochen

Gegenüber der Hasenheide in Neukölln wurde in der Nacht zu Sonntag ein 18-Jähriger überfallen, ausgeraubt und am Bauch und am Kopf verletzt. Der junge Mann brach zwischen geparkten Autos zusammen. Dort wurde er von Ersthelfern versorgt, unter anderem von alarmierten Polizisten, bis Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr eintrafen. Die Rettungskräfte stellten bei dem 18-Jährigen eine Schnittverletzung am Bauch und eine Platzwunde am Kopf fest. Im Anschluss wurde der Verletzte in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Nach Angaben des Verletzten und seines 19-jährigen Begleiters soll der Jüngere am Hermannplatz von einem unbekannten Tatverdächtigen mit einem Messer angegriffen und zudem getreten worden sein. Der Unbekannte soll das Mobiltelefon und Geld des 18-Jährigen entwendet haben.

Oberschöneweide: Kind von Auto angefahren

Ein Vierjähriger wurde am Sonnabend bei einem Verkehrsunfall in Oberschöneweide verletzt. Eine 73-jährige Autofahrerin fuhr gegen 21.15 Uhr auf der Firlstraße, als das Kind zwischen den am Fahrbahnrand geparkten Autos auftauchte und sie es mit ihrem Auto erfasste. Der Junge stürzte und wurde mit Schmerzen am Oberkörper in ein Krankenhaus gebracht. Die 74-Jährige lehnte eine ärztliche Behandlung ab.

Mitte: Brandstiftung an Kleinwagen

Eine Zeugin alarmierte am Sonntagmorgen Feuerwehr und Polizei nach Mitte zu zwei brennenden Pkw. Kurz nach 4 Uhr bemerkte die Anwohnerin Flammen an zwei in Parkhäfen der Calvinstraße abgestellten VW. Brandbekämpfer löschen die brennenden Fahrzeugteile an dem VW Fox und dem VW Polo. Verletzt wurde niemand. Wegen des Verdachts der Brandstiftung wird ermittelt.

Neukölln: Auseinandersetzung an Döner-Imbiss - Mann schwer verletzt

In der Nacht zu Sonntag kam es gegen 22.50 Uhr an der Sonnenallee in Neukölln zu einer Auseinandersetzung, bei dem ein Mann mehrere Stichverletzungen erlitt. Der Verletzte wurde vor Ort von einem Notarzt erstversorgt und zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus transportiert. Es kam zu mehreren Festnehmen, da nicht auszuschließen war, wer an der Tat beteiligt war. Ein Fachkommissariat ermittelt zu der gefährlichen Körperverletzung.

Wilmersdorf: Alkoholisierter Radfahrer stürzt – Schwere Kopfverletzung

Im Krankenhaus endete in der Nacht zu Sonntag die Trunkenheitsfahrt eines Radfahrers in Wilmersdorf. Eine Gruppe von Zeugen beobachtete den 55-Jährigen gegen 22.30 Uhr, wie dieser mit deutlichen Problemen, sich überhaupt auf dem Rad zu halten, die Kufsteiner Straße am Volkspark Wilmersdorf befuhr. Ohne Fremdeinwirkung soll er dann über den Lenker seines Fahrrads gestürzt und mit dem Kopf auf der Fahrbahn aufgeschlagen sein. Dabei verletzte er sich schwer. Umstehende alarmierten die 112 und leisteten Erste Hilfe. Rettungskräfte brachten den Mann ins Krankenhaus.

Reinickendorf: Junger Mann durch Messer verletzt

Mit mehreren Schnittwunden wurde ein 26-Jähriger am Sonnabendnachmittag in Reinickendorf angetroffen. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll der junge Mann kurz vor 15 Uhr von einem Mann im Bereich einer Bushaltestelle in der Emmentaler Straße angegriffen und dabei im Gesicht, am Rumpf und den Armen verletzt worden sein. Anschließend soll der Tatverdächtige in Richtung Residenzstraße und von dort in den Grünrockweg gerannt sein. Der Schwerverletzte wurde durch Rettungskräfte erstversorgt und wenig später in ein Krankenhaus gebracht. Der Täter konnte unterkannt entkommen.

Baumschulenweg: Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt

Mit schweren Kopfverletzungen wurde eine Passantin am Sonnabendmittag nach einem Verkehrsunfall in Baumschulenweg in ein Krankenhaus gebracht. Nach Zeugenaussagen überquerte die 50-Jährige gegen 13.45 Uhr die Baumschulenstraße und wurde dabei von einem 88 Jahre alten Autofahrer erfasst, der mit seinem Pkw von der Glanzstraße kommend links abbog. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 50-Jährige auf die Motorhaube des Fahrzeugs gehoben und stürzte dann zu Boden. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten die Schwerverletzte in ein Krankenhaus.

B5: Entlaufene Ziegen und Schafe auf Bundesstraße halten Polizei auf Trab

Zahlreiche entlaufene Ziegen und Schafe haben am Sonntagmorgen auf der Bundesstraße 5 bei Rohrbeck (Havelland) für einen Polizeieinsatz gesorgt. Die Herde von ungefähr 150 bis 200 Schafen und Ziegen war von einer nahe gelegenen Weide ausgebrochen und in Richtung Bundesstraße gezogen. Ein Teil der Tiere graste auf dem begrünten Mittelstreifen der Fahrbahn, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Polizisten gelang es, die Herde auf das Gelände der Döberitzer Heide zurückzudrängen und eine Gefahr für den Verkehr abzuwenden. Ein Fahrstreifen der Bundesstraße in Richtung Berlin musste aber zeitweise gesperrt werden. Nachdem der Tierhalter ermittelt worden war, kümmerte er sich darum, die Herde wieder sicher einzuzäunen.

Autobrände in Spandau und Moabit - Holzbauteile brennen in Kreuzberg

In der Nacht haben in Spandau und in Moabit Autos gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Berliner Feuerwehr mitteilte. Demnach stand am Sonntagmorgen nach Mitternacht zunächst ein Wagen in der Charlottenburger Chaussee komplett in Flammen. In den Morgenstunden brannte zudem ein Auto in der Calvinstraße. Die Ursachen der Feuer waren zunächst unbekannt.

Zudem brannten aus ungeklärter Ursache in der Nacht im Innenhof eines fünfstöckigen Wohngebäudes in der Kreuzbergstraße in Kreuzberg Holzbauteile. Menschen wurde auch hier nicht verletzt.

A10: Toter und Schwerstverletzte bei Auffahrunfall

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn A10 in Richtung Frankfurt (Oder) ist ein Autofahrer ums Leben gekommen, eine Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Mann am Sonnabend zwischen den Anschlussstellen Genshagen und Rangsdorf (Potsdam-Mittelmark) ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. In Folge der Kollision wurden er und die Mitinsassin im Auto eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Beide wurden mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhäuser geflogen, wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte. Der Mann erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Kreis Barnim: Zwei Unfälle mit Schwerverletzten

Im Landkreis Barnim sind bei zwei Verkehrsunfällen mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Auf der Bundesstraße 168 zwischen Finowfurt und Zerpenschleuse stieß am Sonnabend in einer Kurve ein Autofahrer mit einem Laster zusammen. Der 43–jährige Autofahrer wurde dabei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 37-jährige Lkw-Fahrer wurde ebenfalls mit Verletzungen in eine Klinik gebracht.

Nur wenige Kilometer entfernt ereignete sich am Sonnabend ein zweiter schwerer Verkehrsunfall. In Klosterfelde, einem Ortsteil von Wandlitz, kollidierte eine Autofahrerin mit einem vor ihr fahrenden Wagen. Die 38–Jährige kam danach von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und wurde schwer verletzt. Eine 15–jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Ahrensfelde: Autofahrerin fährt gegen Baum und stirbt

Eine Autofahrerin ist in Ahrensfelde (Barnim) tödlich verunglückt. Wie das Lagezentrum der Polizei in Potsdam mitteilte, war die Frau am Sonntagmorgen aus zunächst unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Straßenbaum gefahren. Sie starb noch am Unfallort. Hier geht es zum vollständigen Artikel.

Mehr Polizeimeldungen:

( dpa/BM )