Blaulicht-Blog

Neukölln: Mann beraubt und ins Gleisbett getreten

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Foto: Carsten Rehder / dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 28. Juni 2022.

Neukölln: Mann beraubt und ins Gleisbett getreten

Ein 44-jähriger Mann ist in der Nacht zu Dienstag gegen 3 Uhr am U-Bahnhof Leinestraße von drei unbekannten Männern überfallen worden. Diese sollen ihn im Bereich der Treppen, die zum Bahnsteig hinabführen, mit einem Spieß und einem Messer bedroht und sein Geld sowie sein Smartphone gefordert haben. Als er sich weigerte und weglief, sollen sie mehrfach auf ihn eingeschlagen und ihn unter anderem in den Bauch getreten haben, wodurch er ins Gleisbett gefallen sei.

Dort sollen ihm zwei der Männer sein Smartphone und Portemonnaie gestohlen haben. Der angegriffene Mann konnte sich vom Gleisbett auf den Bahnsteig retten. Er erlitt mehrere Schürfwunden und ein Hämatom am Bauch. Eine ärztliche Behandlung lehnte er ab. Eine sofort eingeleitete Absuche des Nahbereichs nach den Tatverdächtigen durch Polizisten blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Neukölln: Mann bei Streit mit Messer verletzt

Ein Mann ist am Montagabend bei einem Streit in Neukölln mit einem Messer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, waren mehrere Passantinnen und Passanten gegen 20.30 Uhr auf einen Streit zwischen einem 26-Jährigen und zwei anderen Männern an der Reuterstraße Ecke Weserstraße aufmerksam geworden. Ihren Angaben zufolge sollen die Unbekannten den Mann mit einem Schlagstock geschlagen haben. Als das Duo die Zeuginnen und Zeugen bemerkte, flüchtete es in die Pannierstraße in Richtung Sonnenallee.

Rettungskräfte stellten bei dem 26-Jährigen Stich- und Schnittverletzungen fest. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte fanden das mutmaßliche Tatmesser am Ort und stellten es sicher. Die Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung dauern an und wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 5 (City) übernommen.

B101: Feuerwehrmann von Auto erfasst

Ein Feuerwehrmann ist am Montag auf der B101 in Marienfelde (Tempelhof-Schöneberg) von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, erlitt der Mann schwere Verletzungen - unter anderem ein Schädelhirntrauma. Der 42-Jährige wurde an der Einsatzstelle zunächst notärztlich versorgt, bevor er in eine Klinik gebracht wurde. Dort wird er intensivmedizinisch behandelt. Dem Vernehmen nach besteht keine Lebensgefahr, hieß es am Dienstag von der Polizei.

Nach den bisherigen Erkenntnissen war der 42-Jährige der Feuerwehr Großbeeren mit weiteren Helfern zu einem Böschungsbrand an der Stadtgrenze ausgerückt. Nach den Löscharbeiten wollte er gegen 10.30 Uhr die Marienfelder Allee an einer für ihn rot anzeigenden Ampel überqueren. Ein unbekannt gebliebener Lastwagenfahrer, der auf dem rechten Fahrstreifen stadtauswärts unterwegs war, hielt trotz der für ihn grünen Ampel an und gewährte dem Feuerwehrmann den Übergang. Zeitgleich war auf der linken Fahrspur ein 24-Jähriger mit seinem Wagen unterwegs und erfasste den Feuerwehrmann. Durch den Aufprall wurde der 42-Jährige mehrere Meter durch die Luft geschleudert und kam auf der Fahrbahn zum Liegen.

Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort. Bei der Überprüfung des Autofahrers stellte sich heraus, dass er einen moldawischen Führerschein hatte. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Die Polizisten beschlagnahmten den Führerschein sowie sein Fahrzeug. Eine Atemalkoholmessung ergab null Promille.

Während der Unfallaufnahme war die B101 zwischen Nahmitzer Damm und Neue Osdorfer Straße mehrere Stunden voll gesperrt. Vor Ort gab es eine Vermessung, auch ein Gutachter kam zum Einsatz. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen.

Gesundbrunnen: Auto fährt in Gegenverkehr

Montagmittag sind laut Polizeiangaben in Gesundbrunnen ein Autofahrer und ein Motorradfahrer zusammengestoßen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 20-jähriger Motorradfahrer gegen 14 Uhr die Heinz-Galinski-Straße in Richtung Osloer Straße, als plötzlich ein entgegenkommender Autofahrer, der auf der Heinz-Galinski-Straße in Richtung Schulstraße unterwegs war, von seiner Fahrspur abgekommen sein soll. Aus bisher unbekannten Gründen soll der 59-jährige Mann mit seinem Auto in den Gegenverkehr gefahren sein und frontal mit dem Motorradfahrer kollidiert sein. Durch den Zusammenstoß erlitt der 20-Jährige schwere Kopfverletzungen und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer verletzte sich nicht.

Oberhavel: Blitz schlägt in Wohnhaus ein - Dachstuhl fängt Feuer

In Zehdenick im Landkreis Oberhavel ist ein Blitz in ein Wohnhaus eingeschlagen und hat den Dachstuhl in Brand gesetzt. Wie ein Sprecher der Stadtverwaltung Zehdenick am Dienstagmorgen mitteilte, konnte der Brand in der Rudolf-Breitscheid-Straße gelöscht werden, bevor das Feuer auf weitere Teile des Hauses übergriff. Das Haus ist nach Angaben der Regionalleitstelle weiter bewohnbar. Die Feuerwehr war bei dem Einsatz in der Nacht zum Dienstag mit 27 Einsatzkräften vor Ort.

Zudem rückte die Feuerwehr in Zehdenick zu zwei weiteren wetterbedingten Einsätzen aus. Bei beiden Einsätzen im Ortsteil Badingen mussten Äste geschnitten werden, nachdem Bäume durch den Wind beschädigt wurden.

Köpenick: Räuber überfällt Laden mit Schusswaffe

Montagnachmittag haben Polizisten in Köpenick einen mutmaßlichen Räuber festgenommen. Laut Polizei betrat ein Mann gegen 17.50 Uhr ein Ladengeschäft in der Grünstraße und soll die 60 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert haben. Die Frau rief lautstark um Hilfe, so dass der mutmaßliche Täter gemeinsam mit einem Komplizen, der vor dem Laden Schmiere gestanden haben soll, ohne Beute flüchtete. Passanten, die auf den Vorfall aufmerksam wurden, konnten den Mittäter ergreifen und bis zum Eintreffen der Beamten festhalten. Diese brachten den 18-Jährigen in einen Polizeigewahrsam, das er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder verlassen konnte. Verletzt wurde niemand.

Teltow-Fläming: Autofahrer fährt auf Tankwagen auf - lebensbedrohlich verletzt

Ein Autofahrer ist bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 10 im Landkreis Teltow-Fläming lebensbedrohlich verletzt worden. Der Mann sei mit seinem Kleintransporter am Montagabend auf einen Tankwagen aufgefahren, teilte die Feuerwehr mit. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen sei er in eine Klinik geflogen worden. Die A10 war demnach in Fahrtrichtung West voll gesperrt.

Weitere Polizeimeldungen aus Berlin und Brandenburg:

( dpa/BM )