Blaulicht-Blog

19-Jähriger bei Bootsunfall auf Dämeritzsee schwer verletzt

| Lesedauer: 5 Minuten
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 26. Juni 2022.

19-Jähriger bei Bootsunfall auf Dämeritzsee schwer verletzt

Bei einem Unfall mit einem Motorboot auf dem Dämeritzsee bei Erkner (Oder-Spree) ist ein 19 Jahre alter Bootsführer schwer verletzt worden. Dem 19-Jährigen sei am späten Freitagabend vermutlich aufgrund einer Windböe ein Sitzpolster ins Gesicht geflogen, berichtete die Polizei am Sonntag. Daraufhin habe er erschrocken das Steuer herumgerissen und sei über Bord geschleudert worden. Bei dem Versuch, in das sich selbstständig im Kreis drehende Boot zurückzugelangen, habe sich der 19-Jährige am Propeller des Motors schwer verletzt. Er wurde von Rettungskräften geborgen und in das Unfallkrankenhaus Berlin gebracht. Das Boot wurde durch Beamte der Wasserschutzpolizei gesichert.

Berliner Polizei räumt den James-Simon-Park

Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben in der Nacht zu Sonntag den James-Simon-Park in Mitte geräumt. Zuvor sei es gegen 22.40 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung und zwei schweren Raubtaten im James-Simon Park und im Bereich der Unterführung zum Monbijoupark gekommen, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage der Berliner Morgenpost sagte. Dabei seien insgesamt vier Personen verletzt worden. Sie mussten zum Teil in einem Krankenhaus behandelt werden.

In dem Park hätten sich etwa 1000 Personen befunden, die Polizei war mit 40 Beamten und Diensthunden im Einsatz. Die Räumung erfolgte ab 0.40 und war laut Polizei gegen 1 Uhr abgeschlossen. Im vergangenen Sommer war es immer wieder zu Straftaten in dem Bereich gekommen, mehrmals hatte die Polizei den Park räumen müssen. Alle Details zum Polizeieinsatz im James-Simon-Park lesen Sie hier.

Charlottenburg: In Wohnung eingebrochen – Festnahme

In Charlottenburg haben Polizisten am Sonntagmorgen einen Mann nach einem Wohnungseinbruch festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, beobachtete ein Anwohner gegen 3.30 Uhr, wie ein bis dahin Unbekannter auf einen Balkon im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Leibnizstraße kletterte. Der Unbekannte brach im weiteren Verlauf die Balkontür auf und gelangte so in die Wohnung. Dort nahmen ihn die Polizisten fest und brachten den 50-Jährigen in einen Polizeigewahrsam. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Mehrere Notfälle bei Abi-Ball: Feuerwehr im Einsatz

Feuerwehr und Polizei sind in der Nacht zu Sonntag bei einer Abiturfeier in der Columbiahalle in Tempelhof zum Einsatz gekommen. Mehrere Gäste klagten bei der Feier am Columbiadamm über Bewusstseinseintrübungen, sagte eine Polizeisprecherin. Demnach bestand der Verdacht der Vergabe von K.o.-Tropfen. Diese habe jedoch nicht bestätigt werden können. Die Veranstaltung wurde beendet. Als die Polizei die Halle und den Vorplatz räumen wollte, kam es zu zwei Widerstandshandlungen und zwei Beleidigungen gegen die Einsatzkräfte. Bei einer Schlägerei zwischen zwei Männern wurde ein 18-Jähriger leicht verletzt. Die Polizisten blieben unverletzt.

Neukölln: Versuchter Autodiebstahl - Festnahme

Ein mutmaßlicher Autodieb ist am Sonnabend in Neukölln festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, sah ein Zeuge gegen 16.30 Uhr an der Thomasstraße, wie sich ein Mann in einem Fahrzeug unterhalb des Lenkrades zu schaffen machte und alarmierte die Polizei. Die Einsatzkräfte trafen den Mann noch im Wagen an und nahmen ihn widerstandslos fest. Bei dem 40-Jährigen fanden die Einsatzkräfte in der Hosentasche einen Ausweis, der nicht auf ihn ausgestellt ist und aus einem Diebstahl stammt, sowie mutmaßliche Betäubungsmittel. Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei überstellt, die Ermittlungen dauern an.

Tiergarten: Polizeiauto fährt gegen Zaun

Bei der Einsatzfahrt eines Polizeifahrzeugs in Tiergarten ist es in der Nacht zu Sonntag zu einem Unfall gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war ein Einsatzwagen mit zwei Beamten gegen 3.15 Uhr an der Linkstraße in Richtung Reichpietschufer auf dem Weg zu einem Einsatz unterwegs. In Höhe der Brüder-Grimm-Gasse überfuhr der Wagen die Mittelinsel und stieß gegen die in der Straßenmitte befindliche Umzäunung der dortigen Tiefgaragenausfahrt. Es entstand Sachschaden, das Polizeifahrzeug war nicht mehr fahrfähig. Die beiden im Auto befindlichen Polizeibeamten blieben unverletzt.

Zwei Autos brannten in Wilhelmstadt

In Wilhelmstadt haben am Sonnabendabend zwei Autos gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte ein Zeuge gegen 19.10 Uhr in der Gruberzeile die beiden in Flammen stehenden Fahrzeuge und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat ermittelt.

Feuer in Britz

Die Feuerwehr hat einen Wohnungs- und Balkonbrand an der Holzmindener Straße in Britz gelöscht. Verletzt wurde niemand, wie die Feuerwehr mitteilte. Es brannte auf dem Balkon und in einer Wohnung im zweiten Stock eines achtgeschossigen Wohngebäudes. Der Einsatz war nach zwei Stunden beendet, hieß es weiter.

Suche nach untergegangenem Mann in der Spree abgebrochen

Rettungskräfte haben die Suche nach einem in der Spree untergegangenen Mann erfolglos abgebrochen. Der Mann sei am Sonnabendabend beim Schwimmen in dem Fluss in Friedrichshain untergegangen - die Suche nach ihm sei nach etwa 20 Minuten abgebrochen worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Alle Details zu dem Rettungseinsatz in der Spree lesen Sie hier.

( BM )