Blaulicht-Blog

Polizist schießt Angreifer nieder

| Lesedauer: 8 Minuten
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 24. Juni 2022.

Spandau: Mann greift Polizisten mit Messer an, der schießt

Ein Polizist hat am Donnerstagmittag in Spandau einen Mann angeschossen, der ihn zuvor mit einem Messer angegriffen und verletzt hatte. Der Polizei zufolge waren die Einsatzkräfte im Rahmen eines Amtshilfeersuchens eines Betreuers in die Straße An der Kappe gerufen worden, weil der Betreuer einem Mann ein Dokument vorlegen wollte.

Als die Polizisten vor der Wohnung des Mannes waren, soll dieser plötzlich die Tür aufgerissen und einen Polizisten mit einem Messer im Gesicht verletzt haben. Der Beamte feuerte auf den 25-Jährigen, der dadurch unter anderem am Bauch verletzt wurde. Er musste in einem Krankenhaus operiert werden, Lebensgefahr soll nicht bstehen. Auch der Polizist musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Eine Mordkommission ermittelt wie üblich zu den Umständen des Schusses.

Mitte: E-Scooter-Fahrer schwer verletzt

Ein E-Scooter-Fahrer ist am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall in Mitte schwer verletzt worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen war ein 63-Jähriger gegen 17.15 Uhr mit seinem Transporter auf der Friedrichstraße in Richtung Chausseestraße unterwegs. Als er nach links in die Hannoversche Straße abbog, kollidierte er mit einem 41 Jahre alten E-Scooter-Fahrer, der aus Richtung der Chausseestraße kommend die Kreuzung in Richtung Friedrichstraße überqueren wollte. Durch den Zusammenstoß stürzte der 41 Jahre alte Mann zu Boden und erlitt Knochenbrüche sowie Hautabschürfungen am linken Bein. Rettungskräfte brachten den schwerverletzten Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Transporterfahrer, der nach eigenen Angaben den Unfall nicht bemerkt hatte, setzte seine Fahrt bis zur Hessischen Straße fort, wo er von einem Zeugen auf den Unfall aufmerksam gemacht worden sein soll und in der Folge zum Unfallort zurückkehrte. Er erlitt keine Verletzungen.

Schöneberg: Böschungsbrand sorgt am Südkreuz für Behinderungen im Bahnverkehr

Ein Böschungsbrand zwischen Teltow und dem Bahnhof Südkreuz in Schöneberg haben am Freitag zu Behinderungen im Zugverkehr geführt. Nach Angaben der Deutschen Bahn fielen Züge aus, andere wurden umgeleitet. Angesichts der hohen Waldbrandgefahrenstufen rings um Berlin könne es derzeit häufiger zu solchen Störungen kommen, sagte eine Sprecherin. „Wir sind überall dort, wo unsere Strecken liegen, betroffen, wenn es zu einem Brand kommt.“

Weißensee: Werkstatt in Flammen

In Weißensee ist am Freitagnachmittag in der Liebermannstraße eine Werkstatt in Brand geraten. Das teilte die Feuerwehr Berlin auf Twitter mit. Man sei mit 54 Kräften vor Ort oder auf der Anfahrt.

Biesdorf: Feuerwehr sucht nach vermisster Frau in Biesdorfer See

Die Feuerwehr hat am Freitagmittag nach einer vermissten Frau im Biesdorfer Baggersee gesucht. Ersten Informationen zufolge soll eine Frau laut einer Zeugin beim Schwimmen untergegangen und nicht wieder aufgetaucht sein. Die Feuerwehr suchte mit 33 Einsatzkräften nach der Vermissten, allerdings zunächst ohne Erfolg. Zum Einsatz kamen auch Taucher, die den See absuchten.

Mitte: Radfahrerin von Auto angefahren und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Mitte ist Donnerstagmittag eine Fahrradfahrerin so schwer verletzt worden, dass sie intensivmedizinisch versorgt werden musste. Nach bisherigen Informationen befuhr die 18-Jährige kurz vor 14 Uhr die Axel-Springer-Straße in Richtung Lindenstraße. Dabei soll sie den rechten Fahrbahnstreifen genutzt haben. Auf Höhe der Einmündung zur Zimmerstraße soll die junge Frau aus bislang ungeklärten Gründen in die linke Fahrspur gefahren sein, in welcher sie von einem in dieselbe Richtung fahrenden Autofahrer erfasst und überrollt worden sein soll. Rettungskräfte sowie die Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeuges versorgten die Schwerverletzte zunächst am Unfallort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus. Der 54-jährige Fahrzeugführer und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

Lichterfelde: Streit in Linienbus der BVG

Polizisten sind am Donnerstag zu einem Streit in einem BVG-Bus der Linie M85 in Lichterfelde alarmiert worden. Wie die Polizei mitteilte, schilderten zwei junge Frauen im Alter von 15 und 19 Jahren, dass sie mit dem Bus in Richtung S-Bahnhof Lichterfelde Süd unterwegs gewesen seien, als ein älterer Herr, später als 74-Jähriger identifiziert, die Jüngere aggressiv auf das Fehlen ihrer Mund-Nase-Bedeckung angesprochen haben soll. Als sie ihm daraufhin auf Französisch geantwortet hatte, soll er ihr ins Gesicht gespuckt haben. Darüber erzürnt, soll die 19-jährige Begleiterin den 74-Jährigen angeschrien und dieser sie dann wiederum geohrfeigt haben. Zudem soll sich der Mann rassistisch gegenüber den Frauen geäußert haben und die Situation in wechselseitigen Handgreiflichkeiten zwischen der 19-Jährigen und dem 74-Jährigen gemündet sein. So wurden insgesamt drei Anzeigen wegen Körperverletzung, eine Strafanzeige zur Beleidigung sowie ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Mitte: Tanzende Taschendiebe festgenommen

Ermittler haben am Donnerstag gegen 16.05 Uhr am U-Bahnhof Potsdamer Platz in Mitte einen 38- und einen 34 Jahre alten Mann festgenommen. Beide stehen im Verdacht, kurz zuvor durch sogenanntes Antanzen, zwei Männer bestohlen zu haben. Betroffen war ein 79-Jähriger, dem im Bereich des U-Bahnhofs Mohrenstraße von dem 34-jährigen Tatverdächtigen eine Armbanduhr entwendet worden sein soll. Der Mann gab bei der Befragung durch die Polizei an, dass ihm die Uhr kurz darauf von einem unbekannten Mann zurückgegeben worden sei.

Im Bereich einer Shopping-Mall am Leipziger Platz soll der 38 Jahre alte Tatverdächtige einem unbekannt gebliebenen Mann mutmaßlich mehrere Geldkarten gestohlen haben. Bei seiner Festnahme war der 38-Jährige im Besitz mehrerer solcher Karten, die nicht ihm gehörten. Bei beiden Tatverdächtigen fanden die Beamtinnen und Beamten außerdem mehrere Wertgegenstände, unter anderem diversen Schmuck, die aus weiteren Straftaten stammen könnten. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden die Männer dem Fachdezernat im Landeskriminalamt übergeben. Sowohl der 34- als auch der 38-Jährige sind polizeibekannt. Sie sollen im Laufe des Tages einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Mitte: Zwei Autos in Flammen

Am Freitagmorgen brannten in Moabit laut Polizei zwei Autos. Eine Anwohnerin rief die Beamten kurz nach 3 Uhr in die Sickingenstraße zu einem brennenden Auto. Die Flammen griffen auf einen davor geparkten Wagen über und beschädigten darüber hinaus ein weiteres Auto und einen heruntergelassenen Rollladen einer Erdgeschosswohnung. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand. Verletzt wurde niemand. Die beiden in Flammen stehenden Fahrzeuge brannten vollständig aus. Wegen des Verdachts der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt die weiteren Ermittlungen übernommen.

Frankfurt/Oder: Unfall nach Überholmanöver auf B112 - drei Jugendliche verletzt

Drei jugendliche Radfahrer sind bei einem Unfall auf der B112 zwischen Frankfurt (Oder) und Lebus verletzt worden. Ein 66 Jahre alter Autofahrer soll bei einem Überholversuch sowohl mit der Radfahrer-Gruppe als auch mit drei weiteren Autos zusammengestoßen sein, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Zwei Jungen im Alter von 13 und ein Mädchen im Alter von 14 Jahren aus der Radler-Gruppe wurden leicht verletzt. Die Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus. Auch zwei Autofahrer wurden leicht verletzt. Drei der Autos waren nicht mehr fahrtauglich. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 20.000 Euro.

( BM )