Blaulicht-Blog

Neukölln: Polizei sucht Zeugen von Fahrradunfall

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 23. Juni 2022.

Neukölln: Polizei sucht Zeugen von Fahrradunfall

Eine Radfahrerin wurde am späten Dienstagabend auf der Weserstraße schwer verletzt. Passanten fanden die 48-Jährige, als sie auf der Fahrbahn lag. Die Ursache für den Unfall und den Sturz wird derzeit ermittelt. Deshalb fragt die Polizei:

  • Wer hat den Unfall am 21. Juni 2022 gegen 23.15 Uhr in der Weserstraße 202 in Neukölln beobachtet?
  • Wer kann Angaben zur Unfallursache machen?

Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in der Wedekindstraße 10 in 10243 Berlin unter Telefon (030) 4664-572800 entgegen. Es kann aber auch jede andere Polizeidienststelle genutzt werden.

Rheinsberg: Gefahrenmeldung wegen Waldbrandes

Starke Rauchentwicklung durch Waldbrand bei Rheinsberg

Bei einem Waldbrand in Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) ist es am Donnerstag zu starker Rauchentwicklung gekommen. Nach ersten Angaben der Feuerwehr standen etwa fünf Hektar Wald im Ortsteil Schwanow in Flammen. Feuerwehren des gesamten Landkreises seien im Einsatz, sagte ein Sprecher. Die Polizei sprach von zwei bis drei Hektar. Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera habe das Gelände überflogen, sagte ein Sprecher im Lagezentrum in Potsdam.

Neben Feuerwehrleuten sind auch Polizisten und Mitarbeiter des Ordnungsamtes vor Ort. Einige Bewohner müssten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Es handele sich um Gebäude, die sich in unmittelbarer Nähe des Brandes befänden. Die Polizei ging zunächst nicht davon aus, dass die Flammen auf die Häuser übergreifen könnten.

Die Regionalleitstelle der Feuerwehr gab eine Gefahrenmeldung heraus. Sie rief Anwohner in Rheinsberg sowie im südlich davon liegenden Neuruppin auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten.

Am vergangenen Wochenende hatten zwei Waldbrände in Treuenbrietzen und Beelitz (Kreis Potsdam-Mittelmark) südlich von Berlin für große Gefahr gesorgt. Hunderte Feuerwehrleute, unterstützt von Soldaten der Bundeswehr, waren im Einsatz.

Karow: Festnahme nach Streit in Flüchtlingsunterkunft

Bei einer Auseinandersetzung in einer Flüchtlingsunterkunft in Karow sind zwei Männer aufeinander losgegangen und haben sich gegenseitig verletzt. Ein 36-Jähriger soll zunächst seinem Kontrahenten mit einem Gegenstand aus Holz eine Platzwunde am Kopf zugefügt haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der 38-Jährige habe den Angreifer daraufhin am Mittwoch mit einem Schraubendreher attackiert. Der Jüngere sei am Schlüsselbein und an der Lunge verletzt worden. Er kam zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Es bestehe aber keine Lebensgefahr. Der 38-Jährige flüchtete vom Tatort, die Polizei konnte ihn jedoch in der Nähe festnehmen. Beide Männer wurden wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

Brandenburg/Havel: Lastwagen stößt mit Straßenbahn zusammen - acht Verletzte

Beim Zusammenstoß einer Straßenbahn mit einem Lastwagen in Brandenburg/Havel sind am Donnerstag acht Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Die Ursache des Unglücks sei bislang unklar, sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag. Der Straßenbahnfahrer wurde schwer verletzt, er konnte noch nicht befragt werden. Der aus Polen stammende Lkw-Fahrer sei leicht verletzt.

Nach den Angaben wurden auch sechs Fahrgäste verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Die Polizei sicherte Spuren und nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf. Beide Fahrzeuge waren im Bereich einer Kreuzung kollidiert, durch den Aufprall entgleiste die Straßenbahn.

Neukölln: Fußgänger beim Überqueren einer Straße schwer verletzt

Am Donnerstagmorgen wurde in Neukölln beim Überqueren der Walterstraße ein 44 Jahre alter Fußgänger schwer verletzt. Er wurde den bisherigen Ermittlungen zufolge gegen 8.50 Uhr von einem 43 Jahre alten BMW-Fahrer angefahren, der von der Silbersteinstraße in die Walterstraße abbog. Durch den Aufprall und den Sturz wurde der Fußgänger schwer an der Schulter verletzt. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus.

Charlottenburg: Einsatzkräfte in Zivil schnappen Diebe mit Störsender

In zivil gekleidete Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes nahmen am Mittwochnachmittag in Charlottenburg einen Mann sowie einen Jugendlichen fest. Die beiden stehen im Verdacht, sich gegen 16 Uhr vermutlich mit Hilfe eines Störsenders Zugang zu einem Range Rover verschafft und daraus Verschiedenes gestohlen zu haben. Das Fahrzeug war auf einem Parkplatz am Kurfürstendamm abgestellt.

Bei dem 34-jährigen Tatverdächtigen, der sich unerlaubt in Deutschland aufhält, und seinem 17 Jahre alten Komplizen fanden die Polizisten einen mutmaßlich als Tatwerkzeug genutzten Störsender sowie ein Smartphone, Ohrhörer, eine Armbanduhr sowie ein Parfum als vermeintliches Diebesgut aus dem Pkw. In einem Rucksack des 34-Jährigen entdeckten die Einsatzkräfte weiteres Diebesgut, etwa hochwertige Sonnenbrillen, wahrscheinlich aus anderen Auto-Einbrüchen. Der 34-Jährige soll noch heute einem Haftrichter wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls vorgeführt werden. Der Jugendliche wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen.

Charlottenburg: Seniorin schlägt und beleidigt Polizisten nach Lokalverbot

Eine betrunkene Seniorin hat sich vehement gegen ein Lokalverbot in Charlottenburg gewehrt und ist dabei auf Polizisten losgegangen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, soll die 71-Jährige in dem Restaurant zuvor Gäste belästigt haben, so dass ihr ein Hausverbot erteilt wurde. Als sie das Lokal trotzdem nicht verließ, wurde die Polizei um Unterstützung gebeten.

Auch die Beamten konnten die Frau nicht zum Gehen bewegen. Nach Polizeiangaben wurde die Seniorin dann mit „einfacher körperlicher Gewalt“ aus dem Lokal begleitet. Die 71-Jährige habe daraufhin um sich geschlagen und die Polizisten beleidigt, einen der Beamten mit rassistischen Äußerungen. Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Bei einem Atemalkoholtest wurde laut Polizei ein Wert von mehr als 2,4 Promille bei der Frau festgestellt.

Charlottenburg: Frau von Räuber verletzt

Am Mittwochnachmittag schloss eine 86-Jährige nach eigener Aussage die Eingangstür eines Mehrfamilienhauses am Bonhoefferufer in Charlottenburg auf, als ihr ein Unbekannter von hinten ihre Halskette abriss. Dabei stürzte die Frau mehrere Stufen hinunter auf den Gehweg. Sie verletzte sich am Kopf, den Armen und Beinen. Der Tatverdächtige floh samt Beute per Fahrrad in Richtung Österreichpark. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus, wo sie stationär behandelt wird.

Mitte: Wohnungseinbrecher auf frischer Tat ertappt

Dank der Mithilfe eines 37-Jährigen konnten Polizisten in der Nacht zu Donnerstag in Mitte einen 43 Jahre alten mutmaßlichen Einbrecher festnehmen. Eine Zeugin hatte gegen 3.30 Uhr die Polizei in die Melchiorstraße gerufen, wo der Tatverdächtige in eine Erdgeschosswohnung eingestiegen war. Der 37 Jahre alte Zeuge folgte dem Mann nach dem Verlassen der Wohnung und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Einsatzkräfte fanden bei dem Tatverdächtigen Diebesgut aus der Wohnung. Er ist 43 Jahre alt und einschlägig polizeibekannt.

Mitte: Radfahrerin schwer verletzt

In der Chausseestraße in Mitte hat sich eine Fahrradfahrerin bei einem Fahrradunfall schwer verletzt. Die Frau sei mit einer anderen Radfahrerin zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Demnach sei die Fahrradfahrerin am frühen Mittwochabend auf der Chausseestraße Richtung Müllerstraße unterwegs gewesen. Als sie nach links abbiegen wollte, habe sie eine entgegenkommende Fahrradfahrerin übersehen und sei mit ihr kolldiert. Die abbiegende Radfahrerin musste daraufhin mit einer schweren Verletzung am Bein ins Krankenhaus gebracht werden.

Köpenick: Radfahrer schwer verletzt

Ein Fahrradfahrer ist am Mittwochnachmittag in Köpenick gestürzt und schwer verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen und Angaben eines Zeugen befuhr der 57-jährige Mann gegen 15.10 Uhr den Radweg der Köpenicker Straße vom S-Bahnhof Wuhlheide kommend in Richtung Innovationspark. Plötzlich soll er zum Stehen gekommen und auf die Seite gekippt sein. Rettungskräfte brachten den Radfahrer in ein Krankenhaus, wo er aufgrund einer schweren Kopfverletzung stationär aufgenommen wurde. Eine Fremdeinwirkung beim Unfallgeschehen ist laut Polizei nicht ersichtlich.

Wandlitz: Auto überschlägt sich und prallt gegen Baum

Bei einem Verkehrsunfall bei Wandlitz haben sich der Fahrer sowie seine zwei männlichen Mitfahrer schwer verletzt. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, habe der Fahrzeugführer am Mittwochabend aus bisher ungeklärter Ursache auf der B273 Richtung A11 die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei daraufhin von der Fahrbahn abgekommen. Dadurch überschlug sich das Fahrzeug und kollidierte 30 Meter weiter mit einem Baum. Zwei Männer wurden dabei aus dem Auto geschleudert, der dritte konnte sich über den Kofferraum selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Alle drei mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Polizei war mindestens einer der Männer alkoholisiert, ob es sich dabei um die Unfallursache handelt war jedoch zunächst unklar.

Bad Freienwalde : 24-Jähriger mit falschem Kennzeichen und Machete unterwegs

In Bad Freienwalde ist ein 24-jähriger Fahrer mit einem falschem Kennzeichen sowie einer griffbereiten Machete in seinem Auto unterwegs gewesen. Das Kennzeichen gehöre eigentlich zu einem anderen Fahrzeug, zudem habe der 24-Jährige keine Fahrerlaubnis gehabt, teilte die Polizei mit. Beamte der Bundespolizei hatten dies bei einer Verkehrskontrolle in der Nacht zum Donnerstag festgestellt. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

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( BM )