Blaulicht-Blog

Hellersdorf: Festnahme nach Messer-Angriff in Wohnung

| Lesedauer: 4 Minuten
Polizisten konnten den Tatverdächtigen am U-Bahnhof Hellersdorf festnehmen.

Polizisten konnten den Tatverdächtigen am U-Bahnhof Hellersdorf festnehmen.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 22. Juni 2022.

Hellersdorf: Festnahme nach Messer-Angriff in Wohnung

Polizisten haben am Mittwoch einen Mann festgenommen, der in Hellersdorf eine Frau mit einem Messer verletzt haben soll. Laut ersten Informationen war es gegen 17.30 Uhr in einer Wohnung an der Riesaer Straße zu einem gewaltsamen Streit gekommen. Dabei soll die Frau mit einem Messer am Bauch verletzt worden sein. Der Täter flüchtete nach der Attacke aus der Wohnung. Die Frau wurde von einem Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Eine Fahndung der Beamten nach den Täter hatte Erfolg. Sie konnten den mutmaßlichen Angreifer am nahegelegenen U-Bahnhof Hellersdorf festnehmen. Bei ihm wurde ein Messer gefunden, hieß es. Die Ermittlungen dauern an.

Wedding: Person bei Feuer leicht verletzt

Bei einem Feuer an der Reinickendorfer Straße in Wedding ist am Mittwoch eine Person leicht verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, brannte es im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses. 52 Einsatzkräfte brachten das Feuer unter Kontrolle.

Lichterfelde: Chlorgas-Warnung in Schwimmbad

In einem Schwimmbad in Lichterfelde ist am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr die Chlorgaswarnanlage ausgelöst worden. 30 Sportler mussten daraufhin in Badekleidung das Schwimmbad verlassen und in einem Restaurant betreut werden, teilte die Feuerwehr am späten Dienstagabend mit. Die Einsatzkräfte waren mit Vollschutzanzügen vor Ort. Kurz darauf kam jedoch die Entwarnung, da in der Schwimmhalle keine Chlorgase gemessen werden konnten. Die Sportler durften daraufhin zurück in ihre Umkleiden. Zuvor hatte „Der Tagesspiegel“ darüber berichtet.

Mitte: Unfall zwischen Motorrad und BMW - zwei Schwerverletzte

Bei einem Verkehrsunfall auf der Französischen Straße in Mitte wurden in der Nacht zu Mittwoch der 55 Jahre alte Fahrer eines Kleinkraftrades und seine 53 Jahre alte Sozia schwer verletzt. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand und Zeugenbefragungen fuhr der Kradfahrer in Richtung Charlottenstraße und überholte einen BMW, als dieser wendete. Der Kradfahrer zog sich bei dem Zusammenstoß laut Polizei Berliin unter anderem Frakturen an der Hüfte und Schulter zu, die Sozia erlitt unter anderem schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen. Beide kamen nach einer Erstversorgung vor Ort in Krankenhäuser. Der 57 Jahre alte BMW-Fahrer stand unter Schock, lehnte eine Behandlung durch die Rettungskräfte jedoch ab. Durch die Kollision wurde zusätzlich ein geparktes Motorrad beschädigt.

Neukölln: Radfahrerin bei Unfall lebensgefährlich verletzt

In Neukölln hat sich eine Fahrradfahrerin bei einem Unfall ohne Fremdeinwirkung lebensgefährlich verletzt. Die Frau sei so stark gestürzt, dass sie vermutlich nicht überleben wird, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht in der Weserstraße in Höhe der Hausnummer 202. Der genaue Unfallhergang war jedoch zunächst noch unklar.

A100 und A111: Stau nach Unfall - mehr als 30 Minuten Wartezeit

Auf der A100 Richtung Neukölln hat sich am Mittwochmorgen ein Unfall ereignet. Die Unfallstelle in Höhe der Rudolf-Wissell-Brücke wurde schnell geräumt. Die Autos stauten sich dennoch ab Beusselstraße, die Wartezeit betrug mehr als 30 Minuten. Das meldete die Verkehrsinformationszentrale (VIZ). Auf der A111 stadteinwärts musste aufgrund des Unfalls zudem der Tunnel Flughafen Tegel gesperrt werden. Die Stauzeit bis Dreieck Charlottenburg betrug zeitweise mehr als 40 Minuten.

Neukölln: Mietwagen in Brand gesetzt

In der Nacht zum Mittwoch brannte im Sinsheimer Weg in Neukölln ein Fahrzeug einer Autovermietung. Es war wohl Brandstiftung. Ein Passant hatte Flammen an dem Pkw gesehen und Feuerwehr und Polizei alarmiert.

Neuenhagen: 81-Jähriger gerät in den Gegenverkehr und stirbt

Ein 81 Jahre alter Autofahrer ist Kreis Märkisch-Oderland in den Gegenverkehr geraten und bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der Fahrer sei am Dienstag mit einem anderen Auto in Neuenhagen bei Berlin kollidiert, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Dabei verletzte er sich lebensgefährlich und starb noch am Unfallort. Die Beifahrerin des 81-Jährigen sowie der Fahrer des anderen Autos blieben unverletzt. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 16.000 Euro. Die Unfallursache war zunächst unklar, gesundheitliche Gründe wurden nicht ausgeschlossen.

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( BM )