Blaulicht-Blog

Motorradfahrer bei mutmaßlichem Rennen schwer verletzt

| Lesedauer: 4 Minuten
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 19. Juni 2022.

Moabit: Motorradfahrer verletzt sich bei mutmaßlichem Rennen schwer

Bei einem mutmaßlichen Rennen mit einem Autofahrer ist ein 40-jähriger Motorradfahrer in Moabit verunglückt und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der Mann am Vortag im Tiergartentunnel in Richtung Wedding mit seinem Motorrad unterwegs gewesen. Nach den Erkenntnissen der Beamten liegt die Vermutung nahe, dass er sich ein Rennen mit einem 27-Jährigen in einem hochmotorisierten Auto geliefert habe, sagte eine Polizeisprecherin. Der Motorradfahrer verunglückte aus ungeklärter Ursache kurz hinter der Tunnelausfahrt, einen Zusammenstoß soll es aber nicht gegeben haben. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Mann ins Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die beiden Fahrzeuge und die Führerscheine beider Männer wurden beschlagnahmt, die Ermittlungen laufen.

Friedrichshain: Schwere Kopfverletzungen nach Streit

Zwei drei- und vierköpfige Gruppen waren kurz vor 2 Uhr in derselben Straßenbahn von Friedrichshain in Richtung Hauptbahnhof unterwegs, als sie erstmals aneinandergeraten sein sollen. An der Haltestelle Landsberger Allee/Petersburger Straße, an der alle Beteiligten die Tram verließen, soll der Streit schließlich eskaliert sein. Das Quartett konnte unerkannt flüchtete. Einer der Angegriffenen, ein 29-Jähriger, kümmerte sich, gemeinsam mit umstehenden Passanten, um seine durch mutmaßliche Messerstiche verletzten Freunde. Polizei und Feuerwehr versorgten den schwer am Kopf verletzten 37-Jährigen und dessen 32-jährige am Bein verletzte Partnerin und brachten beide wenig später in ein Krankenhaus. Die Frau konnte dieses wieder verlassen, während ihr Lebensgefährte zunächst auf der Intensivstation verblieb. Die Ermittlungen dauern an.

Kreuzberg: Mann bei Auseinandersetzung schwer verletzt

Nach bisherigem Kenntnisstand gerieten die beiden, bisher noch nicht namhaft gemachten Obdachlosen gegen 21 Uhr im Engelbeckenpark unter der Waldemarbrücke in Kreuzberg in einen Streit. In der Folge soll der eine den anderen mit Bierflaschen beworfen und auch getroffen haben. Weiter soll er den Beworfenen zudem mehrfach mit Bierflaschen geschlagen haben, so dass er diverse Schnitt- und Platzwunden erlitt. Zeugen alarmierten die Polizei und der mutmaßliche Schläger flüchtete. Der Schwerverletzte wurde im Krankenhaus intensivmedizinisch betreut.

Charlottenburg: Mann mit Glasflasche angegriffen und verletzt

Fünf Männer haben sich in der Nacht zu Sonntag in Charlottenburg einen handfesten Streit geliefert. Der Polizei zufolge waren zwei Männer im Alter von 30 und 34 Jahre mit drei weiteren Männern in Streit geraten. Der artete im Zugangsbereich der U-Bahnstation Deutsche Oper in eine Prüglei aus. Dabei wurde der 30-Jährige mit einer abgebrochenen Glasflasche am Hals verletzt. Sein 34 JAhre alter Bekannter erlitt durch Schläge ins Gesicht, gegen den Kopf und den Körper ebenfalls schwere Verletzungen. Beide wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Die drei Angreifer konnten entkommen.

Friedrichshain: Frauen angegriffen und belästigt - Festnahme

Ein Mann soll am Sonnabendmittag mehrere Frauen sowie einen Radfahrer angegriffen haben. Nach bisherigem Kenntnisstand soll der 29-Jährige gegen 13.45 Uhr zunächst einer Frau auf dem Boxhagener Platz an die Beine uriniert haben. Einer anderen Frau soll er dann etwas später in der Gärtnerstraße an die Brust gefasst und ihr in den Bauch getreten haben. Mehrere Zeugen beobachteten die Taten, so auch zwei weitere Aktionen an der Gärtnerstraße Ecke Grünbergerstraße, bei denen der Tatverdächtige auf eine größere Gruppe zugegangen sein und zwei Frauen in den Nacken und auf den Hinterkopf geschlagen haben soll. Kurz davor, so berichtete ein weiterer Zeuge, soll er einen Radfahrer eines Lieferdienstes vom Fahrrad geschlagen haben, so dass dieser zu Boden stürzte.

Der Radfahrer als auch die beiden Frauen aus der Gruppe setzten anschließend ihren Weg fort und blieben bisher unbekannt. Alarmierte Polizisten nahmen den 29-jährigen Mann in der Gärtnerstraße Ecke Boxhagener Straße fest. Der Mann leistete bei der Festnahme Widerstand, musste zu Boden gebracht werden und erlitt dabei eine Kopfplatzwunde, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurde. Wegen seines mehr als auffälligen Verhaltens wurde er in einer Klinik eingewiesen.

( BM/dpa )