Blaulicht-Blog

Nikolassee: Herrenloses Kanu - drei Personen vermisst

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Ein Rettungswagen der Feuerwehr (Symbolbild).

Ein Rettungswagen der Feuerwehr (Symbolbild).

Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Samstag, 28. Mai 2022.

Nikolassee: Herrenloses Kanu - drei Personen vermisst

Am Wannseebadweg in Nikolassee wurde am Sonnabend ein herrenloses Kanu angeschwemmt. Drei Personen gelten als vermisst. Wie die Berliner Feuerwehr am Abend twitterte, verlief die Suche durch den DLRG Berlin, die DRK-Wasserrettung, die Berliner Feuerwehr, die Polizei Berlin und den Rettungshubschrauber Christoph 31 vom ADAC erfolglos. Allein von der Berliner Feuerwehr waren 32 Kräfte im Einsatz.

Prenzlauer Berg: Teenager kollabieren bei Konzert von Rapper Ufo361

Am späten Freitagabend ist die Feuerwehr mit mehreren Rettungswagen und einem Notarzt zum Velodrom nach in Prenzlauer Berg (Pankow) ausgerückt. Dort kollabierten bei einem Konzert des Berliner Rappers Ufo361 fünf minderjährige Personen. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers soll ein Missbrauch von Alkohol und Drogen vorliegen. Einsatzkräfte brachten vier Minderjährige in umliegende Krankenhäuser. Die Erziehungsberechtigten wurden informiert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Grunewald: Auto überschlägt sich - vier Verletzte

Bei einem Autounfall in Grunewald (Charlottenburg-Wilmersdorf) sind vier Menschen leicht verletzt worden. Der Wagen kam in der Nacht zu Samstag von der Königsallee ab, überschlug sich und wurde zehn Meter weiter in den Wald geschleudert, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Nach den Angaben vom Samstag brachten Rettungskräfte die vier Insassen mit leichten Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser. Das Auto wurde demnach mit Hilfe des technischen Diensts der Feuerwehr aus dem Gestrüpp geborgen. Zur Unfallursache und zur Identität der Verletzten lagen zunächst keine Angaben vor.

Friedrichshain: Frau wird von Tram erfasst

Eine Fußgängerin hat in der vergangenen Nacht in Friedrichshain schwere Verletzungen bei einem Zusammenstoß mit einer Tram erlitten. Die 18-Jährige wollte gegen 0.10 Uhr zusammen mit einer Freundin die Wühlischstraße überqueren, als sich eine Tram näherte. Während die Freundin stehen blieb, soll die 18-Jährige versucht haben, noch vor der Straßenbahn über die Straße zu laufen. Dabei wurde sie von der Tram erfasst und erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallbearbeitung blieb die Wühlischstraße zwischen Knorrpromenade und Gryphiusstraße gesperrt.

Spandau: Mann greift Taxifahrer und Seniorin (82) an

Ein Mann hat am Freitagnachmittag in Spandau einen Taxifahrer und dessen Fahrgast angegriffen. Nach Zeugenaussagen hielt der 55 Jahre alte Taxifahrer an der Golmer Straße, um die 82-Jährige aussteigen zu lassen. In diesem Moment lief ein 21-Jähriger zum Taxi und schlug gegen die Frontscheibe des Wagens. Als der Taxifahrer ausstieg, sprühte ihm der Angreifer Reizgas ins Gesicht. Die 82-Jährige wurde von dem Sprühnebel ebenfalls getroffen. Sowohl sie als auch der 55-Jährige erlitten leichte Verletzungen. Polizisten stellten die Identität des 21-Jährigen fest und leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein.

Mariendorf: Autofahrer rammt Motorrad - zwei Schwerverletzte

Ein Motorradfahrer (19) und dessen Mitfahrerin (20) haben am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) schwere Verletzungen erlitten. Der Motorradfahrer war gegen 17.50 Uhr auf dem Mariendorfer Damm unterwegs, als ein 50 Jahre alter Autofahrer die linke Spur wechselte. Dabei rammte er das Motorrad. Fahrer und Sozia stürzten und erlitten schwere Arm-, Bein- und Rumpfverletzungen. Rettungskräfte brachten die beiden in Krankenhäuser. Der 50-Jährige blieb unverletzt. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallbearbeitung musste der Mariendorfer Damm bis gegen 18.20 Uhr vollständig gesperrt werden, wovon auch der Busverkehr betroffen war.

Weißensee: Gegen Polizei-Auto gepinkelt und Nazi-Parolen gegröhlt - Festnahme

Polizisten haben am Freitagabend gegen 19.15 Uhr in Weißensee (Pankow) einen Mann festgenommen. Zeugen hatten die Beamten, die zu Fuß im Weißenseer Park auf Streife waren, darauf aufmerksam gemacht, dass ein Mann das Einsatzfahrzeug mit Parolen beschmiert und mit weiteren Begleitern gegen den Wagen uriniert hatte.

Ein von den Zeugen beschriebener Tatverdächtiger lief kurz darauf an den Polizisten vorbei, zeigte den Hitler-Gruß und rief dabei Nazi-Parolen. Der 18-Jährige wurde zeitweise festgenommen und erhielt einen Platzverweis. Das Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Kreuzberg: Autofahrer fährt Radfahrer beim Abbiegen um

Am Freitagnachmittag hat ein Fahrradfahrer in Kreuzberg bei einem Unfall schwere Verletzungen erlitten. Der 25-Jährige fuhr auf der Köpenicker Straße als er gegen 14.30 Uhr einem 58 Jahre alten Autofahrer erfasst wurde, der nach links auf die Manteuffelstraße abbiegen wollte. Der 25-Jährige stürzte und erlitt die schweren Verletzungen. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten ihn in ein Krankenhaus.

Spandau/Grunewald: 16-Jähriger niedergestochen - Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest

Nach intensiven Ermittlungen hat die Polizei am Freitagnachmittag in Spandau drei Tatverdächtige festgenommen. Sie sollen an einer Messerstecherei beteiligt gewesen sein, bei der am Freitag bei einem Streit ein Jugendlicher an der Teufelsseechaussee in Grunewald (Charlottenburg-Wilmersdorf) lebensgefährlich verletzt worden war. Der 16-Jährige erlitt dabei zwei Messerstiche in den Oberkörper.

Beamte der Bereitschaftspolizei hatten nahe des Tatortes ein Messer sichergestellt. Die Ermittlungen führten zu drei Tatverdächtigen, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren. In seiner Wohnung am Brunsbütteler Damm wurde der Haupttatverdächtige, ein polizeibekannter 19-Jähriger, sowie ein Mittäter im Alter von 18 Jahren festgenommen. Den Dritten nahmen die Einsatzkräfte ebenfalls fest, bei ihm handelt es sich um einen 15-jährigen Jugendlichen.

Während der Jugendliche nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, sollen die beiden Haupttatverdächtigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einem Ermittlungsrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden. Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf dauern an.

Altglienicke: Feuer in Mehrfamilienhaus ausgebrochen

Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Altglienicke (Treptow-Köpenick) hat es gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie der Lagedienst der Feuerwehr mitteilte. Im Keller des achtgeschossigen Hauses an der Siriusstraße hatten am Samstagmorgen aus noch unbekannter Ursache abgestellte Gegenstände Feuer gefangen. Die Feuerwehr hat gelöscht.

Einsatzkräfte der 14. Einsatzhundertschaft haben in der vergangenen Nacht zwei Tatverdächtige in Oberschöneweide festgenommen, die zuvor aus einer Gruppe von acht Personen heraus, einen Heranwachsenden und einen Jugendlichen mit einem Nothammer attackiert haben sollen.

Oberschöneweide: Gruppe schlägt auf zwei Jugendliche ein

In der Nacht zu Samstag hat eine achtköpfige Gruppe einen 20-Jährigen und seinen 17 Jahre alten Begleiter gegen 2 Uhr auf der Minna-Todenhagen-Brücke in Oberschöneweide (Treptow-Köpenick) mit einem Nothammer angegriffen. Polizisten nahmen kurze Zeit später die beiden mutmaßlichen Schläger im Alter von 16 und 17 Jahren an der Rixdorfer Straße fest. Bei Ihnen fanden die Beamten jeweils eine schwarze Sturmhaube. Der 16-Jährige hatte zudem Drogen bei sich. Beide wurden nach den polizeilichen Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die Einsatzkräfte haben Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Staaken: Laube brennt ab - Brandstiftung vermutet

Am Freitagnachmittag ist in Staaken (Spandau) eine Laube in Flammen aufgegangen. Gegen 15 Uhr bemerkten Zeugen Qualm und Brandgeruch am Weinmeisterhornweg und alarmierten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten die mittlerweile hochaufchlagenden Flammen, die die Laube schon erheblich beschädigt hatten. Personen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt wegen des Verdachtes der Brandstiftung.

( BM/dpa )