Blaulicht-Blog

Hellersdorf: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

| Lesedauer: 10 Minuten
Einsatzkräfte am Unfallort an der Landsberger Chaussee in Hellersdorf.

Einsatzkräfte am Unfallort an der Landsberger Chaussee in Hellersdorf.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 20. Mai 2022.

Hellersdorf: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Unfall auf der Landsberger Chaussee in Hellersdorf ist am Freitagabend ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Laut Informationen von vor Ort wollte der 25 Jahre alte Motorradfahrer sowie der Fahrer eines Transporters die Spur wechseln und kollidierten dabei. Der Motorradfahrer prallte gegen einen Bordstein und schlitterte dann über die Fahrbahn. Auf einem Grünstreifen blieb er schwer verletzt liegen. In Begleitung eines Notarztes kam er in ein Krankenhaus. Aufgrund des Unfalls war die Landsberger Chaussee zwischen Alte Hellersdorfer Straße und Zossener Straße für rund 30 Minuten in Richtung stadteinwärts voll gesperrt.

Mann überrollt Ehefrau mit Auto - 80-Jährige tödlich verletzt

Ein Mann hat in Oberkrämer (Landkreis Oberhavel) beim Einfahren in die Garage die Kontrolle über sein Auto verloren und seine Ehefrau überrollt. Die 80-Jährige wurde am Donnerstagnachmittag tödlich verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Polizei nannte ein medizinisches Problem des 81-Jährigen als Grund für das Geschehen, machte dazu aber keine weiteren Angaben.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatte die Frau die Flügeltüren der Garage geöffnet und stand noch im Eingang zu der Garage. Der Mann touchierte demnach einen Pfeiler und einen Anhänger und überfuhr dann seine Frau. Ein Gutachter soll nun den genauen Ablauf klären. Der Führerschein des 81-Jährigen wurde sichergestellt.

Tegel: Polizei nimmt Trickdiebe fest

Zivilfahnder haben Donnerstagmittag laut Polizei zwei mutmaßliche Diebe in Tegel festgenommen. Ursprünglich zu einem anderen Einsatz unterwegs, sahen die drei Polizisten gegen 12 Uhr zwei sich auffällig verhaltende Männer in der Berliner Straße. In der Folge konnte beobachtet werden, dass offenbar ein dritter Mann, welcher in der Hofeinfahrt vor einer Bank wartete, telefonisch mit dem Duo in Kontakt stand. Hierbei lag ihr Augenmerk auf einem Autofahrer, der Geld bei der dortigen Bank abgehoben hatte und seinen Weg mit seinem Fahrzeug fortsetzen wollte. Daraufhin ließ einer der Tatverdächtigen absichtlich Geldscheine neben das Auto fallen und machte den Fahrzeughalter auf das vermeintlich verlorene Geld aufmerksam. Als dieser ausstieg um das Geld aufzusammeln, öffnete ein zweiter Tatverdächtiger die Beifahrertür und nahm aus dem Handschuhfach einen Briefumschlag mit dem zuvor abgehobenen Geld. Die mutmaßlichen Diebe ergriffen die Flucht in Richtung U-Bahnhof Alt-Tegel. Hinzugerufenen Einsatzkräften gelang es, sie in einem Waggon der U-Bahnlinie 6 in Richtung Alt-Mariendorf zu stoppen. Die zwei festgenommenen Männer im Alter von 43 und 48 Jahren konnten am U-Bahnhof Borsigwerke aus dem Zug geholt werden. Anschließend wurden sie für erkennungsdienstliche Behandlungen in einen Polizeigewahrsam gebracht. Sie sollen am Freitag einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Das gestohlene Geld, das die Einsatzkräfte bei den Festgenommen entdeckten, wurde dem 69-jährigen Beklauten wieder ausgehändigt. Dem dritten, bisher unbekannten, Tatverdächtigen gelang die Flucht.

Friedrichshain: Tram bleibt an Oberleitung hängen

An der Gürtelstraße in Friedrichshain ist eine Tram am Freitagnachmittag an einer Oberleitung hängen geblieben. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.

Westend: Hertha-Fan durch Faustschlag schwer verletzt

Bei einem Streit in Westend ist am Donnerstagabend gegen 23 Uhr ein Hertha-Fan schwer verletzt worden. Laut Polizeiangaben war der 55-Jährige gegen 23 Uhr im Kreuzungsbereich Rominter Allee/Olympische Straße mit dem Fahrer eines schwarzen BMW-Kombi mit Rostocker Kennzeichen in Streit geraten. Daraufhin stieg der Beifahrer, der ein Hansa-Rostock-Trikot getragen haben soll, aus und versetzte dem Hertha-Fan einen Faustschlag ins Gesicht. Der Mann stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Der mutmaßliche Täter soll zu Fuß in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Der BMW-Fahrer soll über die Olympische Straße in Richtung Reichsstraße davongefahren sein.

Die Polizei fragt:

  • Wer hat die Tat am 19. Mai 2022 gegen 23 Uhr beobachtet und kann Angaben dazu machen?
  • Wer hat Fans des FC Hansa Rostock in Verbindung mit einem schwarzen BMW Kombi mit Rostocker Kennzeichen gesehen?
  • Wer hat Fotos oder Videoaufzeichnungen von der Tat vorliegen und sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet?
  • Wer kann sonstige Angaben machen?

Hinweise richten Sie bitte an die Kriminalpolizei der Direktion 2 (West) in der Charlottenburger Chaussee 75 in 13597 Berlin-Spandau unter der Rufnummer 030 4664-271100 oder 030 4664-271010, per E-Mail an dir2k1dd@polizei.berlin.de, an die Internetwache der Polizei Berlin oder an jede andere Polizeidienststelle.

Hellersdorf: Mann sticht auf Ehefrau und Tochter ein

Rettungskräfte und Polizei sind am Freitagmorgen zu der Wohnung einer Familie in Hellersdorf alarmiert worden. Nach den bisherigen Ermittlungen soll gegen 8.30 Uhr der 42-jährige Mieter einer Wohnung in dem Mehrfamilienhaus in der Stendaler Straße während eines Streits mit einem Messer zunächst auf seine 19 Jahre alte Tochter und im weiteren Verlauf auf seine 38-jährige Ehefrau eingestochen haben. Eine auf die Auseinandersetzung aufmerksam gewordene Nachbarin traf im Hausflur auf das Ehepaar und konnte den 42-Jährigen von weiteren Attacken abhalten.

Mutter und Tochter erlitten Stich- und Schnittverletzungen und wurden durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht, das die 19-Jährige nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Ihre Mutter wurde stationär aufgenommen. Eintreffende Einsatzkräfte trafen den Tatverdächtigen in der Nähe des Wohnhauses an und nahmen ihn fest. Da auch er stark blutende Verletzungen aufwies, wurde der Festgenommene ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen führt eine Mordkommission.

Hellersdorf: Erneut Kellerbrand in der Erich-Kästner-Straße

Anwohner der Erich-Kästner-Straße in Hellersdorf alarmierten in der Nacht zu Freitag gegen 0.35 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie Rauch aus einem Keller wahrgenommen hatten. Die Brandbekämpfer stellten fest, dass ein Kellerverschlag brennt. Die Feuerwehr brachte das Feuer unter Kontrolle, ehe es auf weitere Verschläge übergreifen konnte.

Erst in der Nacht auf Donnerstag hatte es gleich zweimal in Hellersdorf gebrannt, darunter ein Kellerverschlag in der Erich-Kästner-Straße. Davor war ein Dixiklo an der Uckermarkstraße in Flammen aufgegangen. Bei dem Brand am Donnerstag wurden zwei Personen verletzt und mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Staaken: Einfamilienhaus brennt

Auch in Staaken kam es zu einem Feuerwehreinsatz. Am Donnerstagabend gegen 20 Uhr wurde die Berliner Feuerwehr zum Erbsenpfad gerufen. Vor Ort brannte ein Einfamilienhaus. Als die ersten Einsatzkräfte am Ort ankamen, soll das Einfamilienhaus in Vollbrand gestanden haben. Die Brandbekämpfer konnten das Feuer löschen. Das Einfamilienhaus wurde bei dem Brand stark beschädigt.


Die Löscharbeiten dauerten bis in den späten Abend an. Die Feuerwehr rückte mit rund 45 Einsatzkräften aus. Bei dem Brand wurde eine Person verletzt und in eine Klinik transportiert. Wie das Feuer ausbrechen konnte, ermittelt ein Fachkommissariat der Polizei.

Marzahn: Juwelier bei Raubversuch schwer verletzt

Ein Unbekannter hat einen Juwelier in seinem Laden in der Mehrower Allee (Marzahn) am Donnerstagvormittag mit einem Messer bedroht. Er forderte die Herausgabe von Geld. Der 62-jährige Juwelier lehnte das ab. Daraufhin stach der Unbekannte zu. Zusätzlich sprühte er dem Mann einen Reizstoff ins Gesicht. Danach flüchtete der Angreifer ohne Beute. Der Juwelier wurde lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Lebensgefahr soll inzwischen nicht mehr bestehen.

Schöneberg: Mädchen verhindert Diebstahl eines Kinderwagens

Eine Zwölfjährige verteidigte am Donnerstagabend den Kinderwagen ihres kleinen Bruders. Kurz vor 21 Uhr beobachtete das Mädchen einen Mann, als dieser das Gefährt aus einem Hausflur in der Kleiststraße in Schöneberg entwendete. Als die Kleine den Verdächtigen ansprach und ihn aufforderte, den Kinderwagen zurückzugeben, schubste sie der Unbekannte beiseite, so die Polizei Berlin. Ein 27-Jähriger half dem Mädchen, obwohl er von dem Mann mit einer Glasflasche attackiert wurde. Weitere Zeugen alarmierten die Polizei. Die Einsatzkräfte konnten den alkoholisierten 72-Jährigen noch am Tatort festnehmen.

Neukölln: Schwerer Pkw-Unfall mit Radfahrern

Am Donnerstagabend gegen 23.30 Uhr kam es in der Flughafenstraße in Neukölln zu einem schweren Verkehrsunfall, als ein Pkw-Fahrer beim Ausparken ein Fahrrad mit einem Mann und einer Frau erfasste. Der Mann soll auf dem Fahrradsattel gesessen haben und die Frau auf dem Gepäckträger, als beide gerammt wurden und auf dem Gehweg stürzten. Die beiden sollen kurzzeitig nicht ansprechbar gewesen sein. Ein Notarzt und Notfallsanitäter versorgten beide vor Ort und brachten die Verletzten in ein Krankenhaus. Der Mann konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen, die Frau wurde stationär aufgenommen. Die Flughafenstraße war für knapp eineinhalb Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Halensee: Autofahrer fährt Radfahrerin um

Eine Radfahrerin wurde am Donnerstagabend auf dem Kurfürstendamm (Halensee) von einem Autofahrer umgefahren. Der wollte in die Georg-Wilhelm-Straße abbiegen - bei roter Ampel. Die Radfahrerin stürzte und zog sich einen Unterschenkelbruch des linken Beins zu. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus. Ein Polizist hatte bei dem Autofahrer Alkooholgeruch wahrgenommen. Ein Atemtest ergab 1,7 Promille, woraus eine Blutentnahme im Polizeigewahrsam und eine Beschlagnahme des Führerscheins folgten.

Weitere Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin:

( BM/dpa )