Blaulicht-Blog

Prenzlauer Berg: Drei Autos brennen aus

| Lesedauer: 8 Minuten
Brennende Autos in Prenzlauer Berg.

Brennende Autos in Prenzlauer Berg.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 18. Mai 2022.

Prenzlauer Berg: Drei Autos brennen aus

In der Nacht zum Mittwoch sind in Prenzlauer Berg an der Fritz-Riedel-Straße drei Autos ausgebrannt. Kurz nach 3 Uhr hörte eine Anwohnerin dumpfe Knallgeräusche und bemerkte bei einem Blick aus einem Fenster Flammen an den geparkten Fahrzeugen. Die Ursache des Feuers und die Höhe des Sachschadens waren zunächst nicht bekannt, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt. Es besteht der Verdacht auf Brandstiftung.

Halensee: Wohnungseinbrecher auf frischer Tat ertappt

Einsatzkräfte nahmen in der Nacht zu Mittwoch einen Tatverdächtigen nach zwei Wohnungseinbrüchen in Halensee fest. Gegen 23.45 Uhr bemerkte ein Anwohner der Westfälischen Straße, wie sich ein unbekannter Mann über einen eingerüsteten Balkon Zutritt zur dortigen Wohnung verschaffte. Er alarmierte die Polizei, während der mutmaßliche Einbrecher durch ein offenstehendes Fenster in eine weitere Wohnung eingestiegen sein soll. Im Flur der Wohnung soll er in der Folge auf den Wohnungsinhaber getroffen sein. Daraufhin flüchtete er ins Treppenhaus und von dort auf den leerstehenden Dachboden. Polizeikräfte nahmen den 39 Jahre alten Tatverdächtigen fest. Nach jetzigem Kenntnisstand hat er in der ersten Wohnung eine Uhr entwendet.

Lankwitz: Polizeiwagen stößt mit Auto zusammen

Ein Polizeifahrzeug im Einsatz stieß am Dienstagmittag in Lankwitz mit einem Pkw zusammen. Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr der Polizeiwagen unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn gegen 13.40 Uhr die Kaiser-Wilhelm-Straße und wechselte wegen einer roten Ampel und eines Rückstaus auf die Gegenfahrbahn. Ein 72-Jähriger, der in dieselbe Richtung wie der Funkwagen fuhr, bog in diesem Moment nach links in eine Grundstückseinfahrt ab, wobei es zum Zusammenstoß kam. Die Fahrerin des Polizeiwagens wurde leicht an einer Hand verletzt und es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen. Der 72-Jährige erlitt keine Verletzungen.

Gesundbrunnen: Motorradfahrer schwer am Kopf verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Gesundbrunnen zog sich ein Motorradfahrer schwere Verletzungen zu. Laut Zeugenaussagen fuhr der 57-Jährige am Dienstag auf der Bernauer Straße, als er gegen 10.10 Uhr die Kontrolle über sein Zweirad verlor und stürzte. Der Mann verlor für einen Moment das Bewusstsein und hatte Orientierungsschwierigkeiten, wie die Polizei Berlin berichtet. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, in dem er stationär verblieb.

Karlshorst: Frau wird von Straßenbahn erfasst

Bei einem Verkehrsunfall in Karlshorst (Lichtenberg) ist eine 59 Jahre alte Fußgängerin am Dienstag schwer verletzt worden. Die Frau überquerte gegen 10 Uhr die Straßenbahngleise an der Ehrlichstraße, als sie von einer von links kommenden Tram erfasst wurde. Der 37 Jahre alte Straßenbahnfahrer gab bei der Befragung durch die Polizei an, sofort eine Gefahrenbremsung eingeleitet zu haben, als er die Frau sah. Die am Kopf schwer verletzte Frau sagte, dass sie die Tram vor dem Überqueren der Straße zwar bemerkt habe, aber den Eindruck hatte, dass diese stehen würde. Nach einer Erstversorgung vor Ort kam die 59-Jährige in ein Krankenhaus. Der Fahrer blieb unverletzt, stand jedoch sichtlich unter dem Eindruck der Geschehnisse. Fahrgäste befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in der Straßenbahn.

Hellersdorf: Radfahrer stirbt nach Unfall - Polizei sucht Zeugen

Die Polizei bittet um Mithilfe im Fall eines Radfahrers, der am Montag, 16. Mai, nach einem Unfall in Hellersdorf verstorbenen ist. Passanten fanden den 62-jährigen Mann gegen 9 Uhr leblos mit Kopfverletzungen auf dem Radweg der Hellersdorfer Straße in Höhe des U-Bahnhofes Cottbusser Platz und alarmierten Polizei und Rettungskräfte. Da keine Lebenszeichen vorhanden waren, begannen sie sofort mit der Reanimation des Mannes, die dann von den Rettungskräften fortgesetzt wurde. Der 62-Jährige in ein Krankenhaus, wo er später starb. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge stürzte der Mann mit seinem Fahrrad, ohne das bisher Anzeichen für eine Fremdeinwirkung vorhanden sind.

Die Polizei fragt:

  • Wer hat den Sturz des Mannes beobachtet und kann Angaben zum Hergang machen?
  • Wer kann Angaben zur Fahrtrichtung des Mannes machen?
  • Befanden sich weitere Verkehrsteilnehmer oder Fahrzeuge auf dem Radweg oder waren möglicherweise am Unfall beteiligt?

Hinweise richten Sie bitte an den Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 (Ost) unter der Telefonnummer (030) 4664-372303, per E-Mail an Dir3K23VED@Polizei.Berlin.de, die Internetwache der Polizei Berlin oder jede andere Polizeidienststelle.

Märkisches Viertel: Radfahrerin prallt gegen Autotür - schwer verletzt

Eine 53 Jahre alte Radfahrerin ist im Märkischen Viertel (Reinickendorf) durch eine plötzlich geöffnete Autotür gestürzt und schwer verletzt worden. Die Frau fuhr am Dienstag gegen 16.50 Uhr mit ihrem Elektrofahrrad auf der Straße Wentowsteig, als ein 27-jähriger Mann aus seinem am Straßenrand geparkten Wagen aussteigen wollte. Er öffnete die Fahrertür, die Radfahrerin fuhr dagegen und stürzte. Die Frau wurde mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Tempelhof-Schöneberg/Mitte: Shishabar nach Kontrolle geschlossen

Bei einem Verbundeinsatz von Zoll, LKA, Bezirksamt und der Berliner Polizei in Tempelhof-Schöneberg und Mitte wurden bezirksübergreifend am Dienstagabend ab 20 Uhr bis 3 Uhr mindestens neun Objekte überprüft. Dabei wurde mindestens eine Shishabar wegen zu hoher CO-Werte geschlossen und versiegelt. Bei einem weiteren Geschäft wurde eine illegale Menge Shishatabak sichergestellt (knapp 30 Kilo). In einem weiteren Objekt soll illegal Alkohol verkauft worden sein. Der Alkohol wurde sichergestellt.

Wusterhausen/Dosse: Fünfjährige tot im See gefunden

Ein fünf Jahre altes Mädchen ist am Dienstagabend bei einer Familienfeier am Klempowsee in Brandenburg gestorben. Als das Fehlen des Mädchens bemerkt wurde, hatten zunächst Einsatzkräfte mit Spürhunden und Hubschrauber nach dem vermissten Kind gesucht, wie die Polizei mitteilte. Nach einer rund zweistündigen Suche wurde den Angaben zufolge der leblose Körper des Mädchens nahe dem Ufer im Wasser treibend gefunden. Fünfjährige in Brandenburg tot im See gefunden - Hier geht es zum Artikel.

Stahnsdorf: Weltkriegsgranate gesprengt

In Stahnsdorf (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ist am Mittwochmittag eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich gesprengt worden. „Es gab keine Sach- und Personenschäden“, sagte Gemeinde-Sprecher Stephan Reitzig. Demnach wurde die etwa 11 Zentimeter große Flak-Granate gegen 13.30 Uhr unschädlich gemacht. Für die Sprengung war ein Sperrkreis von 300 Metern eingerichtet worden. Etwa 650 Einwohner mussten ihre Häuser verlassen. In dem Sperrkreis befand sich auch eine Grundschule.

Die Flakgranate war den Angaben zufolge am vergangenen Freitag bei einer Routinesuche im Hinterhof eines Gebäudes gefunden worden. Nach Aussage des Kampfmittelbeseitigungsdienstes konnte sie aufgrund der Besonderheit ihres Zünders nicht abtransportiert werden und musste vor Ort gesprengt werden. Außer der Granate sei am selben Ort auch eine Panzerfaust aus Wehrmachtsbeständen gefunden worden. Diese sei bereits am vergangenen Freitag abtransportiert worden, hieß es.

Fürstenwalde: Einbruchsserie - Verdächtiger in Untersuchungshaft

Ein Mann, der mehrere Einbruchsdiebstähle in Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) begangen haben soll, sitzt in Untersuchungshaft. Der 22-Jährige wurde am Dienstag an seiner Wohnanschrift in Fürstenwalde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch mitteilten. Demnach handelt es sich bei dem Mann um einen registrierten Intensivtäter, der zuvor bereits mit fast 100 Straftaten in Erscheinung getreten war, wie ein Polizeisprecher sagte. Darunter seien überwiegend Eigentums-, aber auch Drogendelikte.

Den Angaben zufolge soll der Mann zum Teil mit weiteren Tatverdächtigen seit Ende 2021 in mehrere Bäckereien und Kitas eingebrochen sein und dort Bargeld und technische Geräte, wie Mobiltelefone und Tablets, gestohlen haben. Durch einen Hinweis mehrerer Zeugen konnte der Mann am 7. März auf frischer Tat gestellt werden, als er in eine Bäckerei einbrechen wollte, wie der Sprecher sagte. Bei einer Wohnungsdurchsuchung am 22. März wurden mehrere Tablets, ein Fotoapparat und ein Handy sichergestellt, die den Straftaten zugeordnet werden konnten. Die Polizei ermittelt auch gegen weitere Verdächtige, machte dazu aber keine Angaben.

Weitere Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin:

( BM/dpa )