Blaulicht-Blog

Mann bei Streit mit Messer lebensgefährlich verletzt

| Lesedauer: 7 Minuten
Ein festgenommener Mann sitzt in einem Polizeiauto.

Ein festgenommener Mann sitzt in einem Polizeiauto.

Foto: Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 17. Mai 2022.

Adlershof: Mann bei Nachbarschaftsstreit mit Messer lebensgefährlich verletzt

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus in Adlershof (Treptow-Köpenick) ist ein 43-Jähriger mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zwischen ihm und einem 35 Jahre alten Mieter war es am späten Montagabend in dem Haus in der Stienitzseestraße aus zunächst unbekannter Ursache zu einem Streit gekommen. Letztlich eskalierte die Auseinandersetzung. Der 35 Jahre alte Tatverdächtige wurde festgenommen. Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft ermitteln.

Mariendorf: Mann bei Überfall schwer verletzt - Festnahme

Am Montagmorgen ist ein Mann in Mariendorf bei einem Überfall schwer verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen trat ein 37-jähriger Anwohner eines Mehrfamilienhauses an der Freibergstraße gegen 4.30 Uhr auf die Straße, als ihm ein bis dahin unbekannter Mann vor der Haustür Reizgas ins Gesicht gesprüht haben soll. Der Attackierte flüchtete in Richtung des zweiten Hauseingangs, als ein zweiter Tatverdächtiger hinter einem Baum hervorgesprungen und ihn ebenfalls mit Reizgas besprüht haben soll. In der Folge sollen die beiden Angreifer den 37-Jährigen zu Boden gebracht und fixiert sowie mit einem Schlagstock geschlagen haben.

Das Duo soll das Smartphone als auch den Hausschlüssel aus der Hosentasche des Angegriffenen entwendet haben. Anschließend sollen sie den Mann durch den Hausflur in den Fahrstuhl geschleift haben. Durch Hilferufe aufmerksam gewordenen Nachbarn alarmierten die Polizei. Einsatzkräfte nahmen einen der beiden Tatverdächtigen fest. Der zweite Angreifer flüchtete. Der durch den Angriff am Kopf und an der Halswirbelsäule Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Kräfte brachten den 58-jährigen Festgenommenen in einen Polizeigewahrsam zur erkennungsdienstlichen Behandlung. Der zweite mutmaßliche Täter konnte durch ein Raubkommissariat inzwischen namenhaft gemacht werden.

Biesdorf: Wahlkreisbüro von Innensenatorin beschmiert

Das Wahlkreisbüro von Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) in Biesdorf (Marzahn-Hellersdorf) ist mutmaßlich von Linksextremisten beschädigt und beschmiert worden. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Neukölln: Person stürzt aus dem Fenster

Eine Person ist in der vergangenen Nacht in Neukölln aus dem Fenster gestürzt. Sie schlug in einem Hinterhof an der Sonnenallee auf. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurde die Person lebensgefährlich verletzt. Rettungskräfte brachten den Verletzten oder die Verletzte in ein Krankenhaus. Die Hintergründe sind bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weißensee: Person soll mit Waffe geschossen haben - SEK-Einsatz

Anwohner haben am Montagabend die Polizei zur Gounodstraße in Weißensee (Pankow) verständigt, weil eine Person mehrfach mit einer Waffe aus dem Fenster geschossen haben soll. Aufgrund der Zeugenaussagen konnte eine Wohnung im dritten Obergeschoss lokalisiert werden. Einsatzkräfte durchsuchten mit Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos (SEK) die Wohnung. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurde eine Person angetroffen, die nach einer Personenüberprüfung in der Wohnung bleiben konnte. Ob eine Waffe gefunden wurde, ist bisher unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Lichtenberg: Geldautomat bei Sprengversuch beschädigt

Unbekannte Täter haben am Dienstagmorgen in Lichtenberg einen Geldautomaten beschädigt. Gegen 10 Uhr alarmierte der Leiter einer Bankfiliale die Polizei in die Mauritiuskirchstraße, nachdem er im Vorraum der Filiale Beschädigungen an einem Geldautomaten festgestellt hatte. Bisherige Ermittlungen deuten darauf hin, dass die Täter versucht hatten, den Automaten aufzusprengen, was jedoch nicht gelang. Der Automat wurde dabei so stark beschädigt, dass er anschließend nicht mehr funktionsfähig war.

Mehr zur Serie von Geldautomaten-Sprengungen lesen Sie hier.

Lichtenberg und Kreuzberg: Autos brennen

In der Nacht auf Dienstag haben in Berlin wieder Autos gebrannt. Menschen wurden dabei nicht verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zunächst brannte gegen 3 Uhr an der Glaschkestraße Ecke Rüdigerstraße in Lichtenberg ein Auto aus. Auch ein in der Nähe stehender Anhänger wurde in Mitleidenschaft gezogen.

An der Baruther Straße stand gegen 4.35 Uhr ein Transporter in Flammen. Der Brand griff auf ein danebenstehendes Auto über. An beiden Fahrzeugen entstand großer Sachschaden. Zudem wurde während des Einsatzes eine brennende Mülltonne in einem angrenzenden Hinterhof an der Nostitzstraße festgestellt.

Die zuständigen Brandkommissariate des Landeskriminalamtes haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernommen.

Grunewald: Betrunkener Autofahrer fährt Mädchen an

Ein Kind ist am Montag bei einem Unfall in Grunewald (Charlottenburg-Wilmersdorf) verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wollte die Vierjährige gegen 16.50 Uhr die Gehwegseite der Auerbachstraße wechseln und löste sich von der Hand seiner Begleiterin. Das Kind rannte auf die Straße und wurde dort von einem Auto angefahren. Das Mädchen erlitt Verletzungen am Knie und im Bereich der Rippen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 67 Jahre alten Autofahrer ergab eine Wert von rund ein Promille. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen führt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).

Wedding: Betrunken, kein Führerschein - Raser nach Verfolgungsjagd gestoppt

Erst nach einer gefährlichen Verfolgungsjagd hat die Polizei einen jungen betrunkenen Raser in Wedding stoppen können. Der 21-Jährige hatte keinen Führerschein und konnte auch nicht erklären, wem das Auto gehört. Seinen Weg musste er in der Nacht zu Dienstag zu Fuß fortsetzen, wie die Polizei mitteilte.

Der Autofahrer war Polizisten gegen drei Uhr aufgefallen, weil er in der Nähe des Kurt-Schumacher-Platzes mit quietschenden Reifen viel zu schnell fuhr. Der Mann ignorierte die Polizei, raste davon und überfuhr eine rote Ampel. Die Polizisten verfolgten ihn mit Blaulicht und Sirene. Einige Kilometer weiter musste der Fahrer bremsen und wurde gestoppt. Die Polizisten überprüften ihn und seine Mitfahrer im Alter von 23 und 17 Jahren. Ein Alkoholtest ergab 1,57 Promille.

Uckermark: Mann im Oberuckersee bei Bootsausflug tödlich verunglückt

Bei einem Bootsausflug ist ein 56-Jähriger auf dem Oberuckersee in der Uckermark ins Wasser gefallen und gestorben. Rettungskräfte hatten ihn geborgen, Wiederbelebungsversuche waren vergeblich, wie die Polizei in Frankfurt/Oder am Dienstag mitteilte. Der Notarzt konnte nur noch dessen Tod feststellen.

Der Unfall hatte sich am Montagabend bei Warnitz ereignet, als der Mann und seine 55 Jahre alte Begleiterin ihre Position verändern wollten. Dabei war er über Bord gegangen und hatte zunächst vergeblich versucht, ins Boot zurück zu gelangen. Daraufhin war auch die Frau ins Wasser gegangen und versuchte, zu helfen. Schließlich hatten den Mann offensichtlich die Kräfte verlassen, so dass er unter Wasser ging. Die genaue Todesursache muss erst noch ermittelt werden.

Weitere Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin:

( BM/dpa )