Blaulicht-Blog

Hubschrauber wegen Problemen über Nacht auf Blumenwiese

| Lesedauer: 4 Minuten

Foto: ADAC Luftrettung

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 11. Mai 2022.

Zehlendorf: Rettungshubschrauber wegen Problemen über Nacht auf Blumenwiese

Der in Berlin stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 31“ hat wegen technischer Probleme eine Nacht auf einer Blumenwiese auf dem Mexikoplatz in Zehlendorf verbringen müssen. Am Dienstagabend gegen 20.00 Uhr sei der Hubschrauber regulär für einen Notfalleinsatz auf der Wiese gelandet, sagte ein ADAC-Sprecher am Mittwoch. Ein Patient sei versorgt und mit einem Rettungswagen auf der Straße abtransportiert worden. Der Pilot wollte dann wieder starten, habe aber eine Fehlermeldung erhalten. Aus Sicherheitsgründen sei kein Start mehr möglich gewesen, sagte der Sprecher.

Der Hubschrauber musste über Nacht stehen gelassen und von der Polizei bewacht werden. Am Mittwochmorgen hätten Techniker das Problem behoben, und der Hubschrauber sei an seinen Standort am Charité-Klinikum Benjamin Franklin in Steglitz zurückgeflogen, so der ADAC. Berichte über eine Notlandung seien falsch.

Der Berliner Rettungshubschrauber flog im vergangenen Jahr knapp 2200 Einsätze. 2020 waren es noch 2900 Einsätze. Die gesunkene Zahl lag unter anderem an mehr Rettungswagen, die in Berlin unterwegs sind. Trotz des Rückgangs war „Christoph 31“ laut ADAC der Rettungshubschrauber mit den meisten Einsätzen bundesweit.

Häufigster Grund waren Menschen mit Herzproblemen oder Kreislaufzusammenbrüchen. In weniger als zehn Prozent der Fälle werden die Patienten ins Krankenhaus geflogen, meist kümmert sich der Notarzt des Hubschraubers nur um die erste Versorgung und der Patient wird dann mit einem Rettungswagen weggebracht. Der ADAC betreibt in ganz Deutschland 37 Hubschrauberstationen.

Wilhelmstadt: Buschwerk und Unterholz brannten

Die Feuerwehr ist am Mittwochnachmittag zu einem Einsatz nach Wilhelmstadt (Spandau) ausgerückt. Wie die Behörde auf Twitter mitteilte, brannten an der Heerstraße etwa 2000 Quadratmeter Buschwerk und Unterholz. 35 Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr aus Staaken sowie Gatow waren im Einsatz. Zur Erkundung aus der Luft kam auch eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz, hieß es von der Feuerwehr.

Reinickendorf: Motorradfahrer wird abgedrängt und schleudert über Leitplanke

Ein Motorradfahrer ist am Dienstagabend bei einem Unfall in Reinickendorf schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, drängte ein 61 Jahre alter Autofahrer den Motorradfahrer an die Leitplanke, als er auf der A111 - aus dem Tunnel Flughafen Tegel kommend - den Fahrstreifen wechselte. Der 22-Jährige kollidierte daraufhin mit dem Bordstein und verlor die Kontrolle über das Motorrad. In der Folge schleuderte der 22-Jährige über die Leitplanke und stürzte auf die linke Fahrspur der Gegenfahrbahn. Er erlitt bei dem Unfall schwere Beinverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Mitte: Unbekannter bedroht Späti-Angestellte mit Waffe

Ein Unbekannter hat in der Perleberger Straße in Mitte einen Spätkauf überfallen und die 20 Jahre alte Verkäuferin mit einer Schusswaffe bedroht. Wie eine Sprecherin der Polizei am Mittwoch mitteilte, hat die Angestellte das geforderte Bargeld am späten Dienstagabend herausgegeben und ist ohne Verletzungen davongekommen. Der Täter konnte fliehen. Die Polizei ermittelt nun wegen schweren Raubes.

Neukölln: Mutmaßliche Einbrecher auf frischer Tat ertappt

Dank aufmerksamer Nachbarn konnten am Mittwochvormittag zwei mutmaßliche Wohnungseinbrecher in Neukölln festgenommen werden. Gegen 10.25 Uhr hörte die Zeugin in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Jonasstraße dumpfe Geräusche aus dem Treppenhaus des Seitenflügels und sah wenig später zwei ihr unbekannte Männer durch das Fenster in der Wohnung einer Nachbarin. Ihr Ehemann folgte den beiden. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei nahmen wenig später die beiden jungen Männer, 20 und 21 Jahre alt, in der Nähe des Wohnhauses fest. Bei der Durchsuchung fanden sie mutmaßliches Diebesgut.

( dpa/BM )