Blaulicht-Blog

Marzahn: Auto überschlägt sich - Fahrer herausgeschleudert

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Die Leuchtschrift "Unfall" auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Die Leuchtschrift "Unfall" auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 1. Mail 2022.

Marzahn: Auto überschlägt sich - Fahrer herausgeschleudert

Ein Mann ist in der vergangenen Nacht bei einem Unfall in Marzahn schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte der Autofahrer auf der Straße Märkische Allee in Höhe der Raoul-Wallenberg-Straße die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der Mazda kam nach rechts von der Straße ab, raste über den Gehweg, stieß gegen ein Haltestellenschild, einen Zaun sowie einen Sperrbügel und geriet auf einen Parkplatz, wo sich das Auto schließlich überschlug. Der 21 Jahre alte Fahrer wurde dabei aus dem Auto auf den Parkplatz geschleudert und blieb schwer verletzt liegen. Rettungskräfte brachten den Mann mit diversen Knochenbrüchen und inneren Verletzungen in ein Krankenhaus. Da der Verletzte alkoholisiert wirkte, wurde ihm Blut abgenommen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an und wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 3 (Ost) übernommen.

Kreuzberg: Mann erleidet bei Streit Stichverletzung

Ein Mann ist in der vergangenen Nacht bei einem Streit in Kreuzberg schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte der 29-Jährige eine Stichverletzung am Bauch erlitten. Mehr über die Auseinandersetzung lesen Sie hier.

Spandau: Brand in Gebäude neben Bahnstrecke

In einem leerstehenden viergeschossigen Gebäude an der Seegefelder Straße in Spandau ist am Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. Das Gebäude steht hinter der Schallschutzwand neben der Fernbahnstrecke. Der Zugverkehr musste daher nicht unterbrochen werden. Nach Aussagen eines Feuerwehrsprechers brach das Feuer in der zweiten Etage aus und breitete sich von dort schnell bis unter das Dach aus. Da Einsturzgefahr drohte, löschte die Feuerwehr nur von außen und betrat nicht das Haus. Das Dach stürzte teilweise ein. Die Feuerwehr war mit 80 Einsatzkräften vor Ort.

Köpenick: Einfamilienhaus in Flammen

Die Feuerwehr wurde wenige Minuten vor 18 Uhr nach Köpenick alarmiert. Am Berlewitzweg steht ein Einfamilienhaus in Flammen. Derzeit sind 40 Kräfte im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Nach Aussagen eines Feuerwehrsprechers gestalten sich die Löscharbeiten schwierig, da es Probleme mit der Wasserversorgung gibt. Wie die Feuerwehr später präzisierte, brannte ein Carport. Die .Flammen hätten sich auf die Dächer zweier Häuser ausgebreitet. Verletzt wurde niemand.

Gropiusstadt: Brand eines Transporters

In Gropiusstadt ist am Sonntagabend ein Transporter in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr konnte den Brand im Otto-Wels-Ring schnell löschen. Verletzt wurde niemand, teilte die Berliner Feuerwehr auf Twitter mit.

Pankow: Transporter brannte - Brandstiftung vermutet

Ein Transporter hat am Sonntagmorgen an der Forchheimer Straße in Pankow gebrannt. Die Feuerwehr löschte die Flammen, konnten jedoch nicht verhindern, dass das Führerhaus und der Motorraum vollständig ausbrannten. Ein vor dem Transporter abgestellter Fiat wurde durch die Hitze im Heckbereich beschädigt. Verletzt wurde niemand, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zu der Brandstiftung übernommen.

Prenzlauer Berg: Männer überfallen Spätkauf

Der Angestellte eines Spätkaufs hat in der Nacht zu Sonntag wegen eines Raubüberfalls die Polizei nach Prenzlauer Berg gerufen. Den Aussagen des 38-Jährigen zufolge sollen gegen 0.45 Uhr drei mit Mund-Nasen-Bedeckung maskierte Männer in das Geschäft in der Schönhauser Allee gekommen sein und die Herausgabe von Geld gefordert haben, einer mit einer Schusswaffe in der Hand, einer mit einem Messer und einer mit einem Nothammer. Während der Bewaffnete zwei Schüsse abgegeben haben soll, soll der Zweite mit dem Nothammer zwei Kühlschrankverglasungen beschädigt haben. Der dritte Tatverdächtige soll währenddessen in die Kasse gegriffen und daraus Geld gestohlen haben. Anschließend sei das Trio, das wohl auch Tabakwaren erbeutet haben soll, in unbekannte Richtung geflohen. Der Überfallene blieb unverletzt.

Friedrichshain: Mitarbeiter der Polizei küsst erst Obdachlosen - und schlägt ihn dann

Ein Mitarbeiter der Berliner Polizei hat am Freitag einen wohnungslosen Mann in Friedrichshain geschlagen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten Zeugen die Beamten zu einem Spätkauf an der Neuen Bahnhofstraße verständigt. Die Zeugen gaben an, dass sich gegen 22.20 Uhr eine größere Gruppe vom Bahnhof Ostkreuz kommend beim Spätkauf einfand. Aus der Gruppe sei ein 30-Jähriger auf einen wohnungslosen Mann zugegangen und habe sich mit diesem innig geküsst. Im weiteren Verlauf habe der 30-Jährige den gleichaltrigen Mann dann unvermittelt geschlagen. Er wurde im Gesicht verletzt. Rettungskräfte versorgten den Verletzten und brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Den Tatverdächtigen stellten die Einsatzkräfte in der Nähe des Spätkaufs fest, als er sich wiederum mit einer Frau innig küsste. Laut Polizeiangaben habe der 30-Jährige "stark alkoholisiert" gewirkt. Daraufhin wurde ihm Blut abgenommen. Im Zuge der Überprüfung habe sich der 30-Jährige als Mitarbeiter der Polizei ausgewiesen. Ihn erwarten nun Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie dienstrechtliche Folgen. Das für Beamtendelikte zuständige Fachkommissariat übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Charlottenburg-Nord: Radfahrer von Auto angefahren

Bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg-Nord ist am Samstagmittag ein junger Radfahrer schwer verletzt worden. Laut Polizei war der 22-Jährige mit seinem Rad gegen 13.10 Uhr parallel zur Autobahnabfahrt an der Anschlussstelle Saatwinkler Damm in Richtung Saatwinkler Damm gefahren. Bei der Auffahrt auf die Autobahn in Richtung Reinickendorf erfasste ein 46-jähriger Autofahrer den Radfahrer mit seinem Pkw. Der 22-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Kopf- und Rumpfverletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Potsdam: Unbekannter sticht auf Radfahrerin ein

Ein Unbekannter hat in Potsdam mit einem Messer auf eine Radfahrerin eingestochen und die 45-Jährige schwer verletzt. Die Frau sei am Freitagnachmittag auf einem Gehweg gefahren, als ihr ein Radfahrer entgegen gekommen sei, berichtete die Polizei am Sonntag. Als beide auf gleicher Höhe gewesen seien, habe der Unbekannte ein Cuttermesser gezückt und der Frau wortlos in den linken Oberarm gestochen. Die 45-Jährige wurde mit einer tiefen Fleischwunde in ein Krankenhaus gebracht. Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei nach dem Täter verlief zunächst erfolglos.

Cottbus: Brand in einem leerstehenden Haus

Ein fünfgeschossiges leerstehendes Haus ist aus noch ungeklärter Ursache in Cottbus in Brand geraten. Beim Eintreffen der von Anwohnern alarmierten Feuerwehr schlugen in der Nacht zum Sonntag Flammen aus einem Fenster im zweiten Stock, wie die Stadtverwaltung berichtete. Zwei Zimmer brannten vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte den Brand mit 41 Rettungskräften löschen.

Ostprignitz-Ruppin: Unfall bei „Fontane-Rallye“ - zwei Männer schwer verletzt

Bei der „22. ADAC Fontane Rallye“ ist es bei Storbeck in Ostprignitz-Ruppin zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Verletzten gekommen. Im Rahmen einer Zeitmessung sei ein 53 Jahre alter Fahrer am Samstag auf der abgesperrten Rennstrecke aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt, berichtete die Polizei am Sonntag. Der Fahrer und sein 55 Jahre alter Beifahrer wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Zuerst hatte die „Märkische Allgemeine“ berichtet.

Charlottenburg: Jubelkorso zum Titelgewinn von Trabzonspor am Kudamm

Fußballfans haben am Samstagabend in Berlin mit einem Jubelkorso den türkischen Titelgewinn des Fußballvereins Trabzonspor mit dem Unentschieden gegen Antalyaspor gefeiert. Die Fans hatten sich dafür am Kurfürstendamm in Charlottenburg versammelt, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Feierlichkeiten verliefen demnach weitestgehend friedlich - es kam lediglich zu kleineren Verkehrsbehinderungen im Bereich des Kudamms.

Für Trabzonspor aus der türkischen Schwarzmeerstadt Trabzon ist es der insgesamt siebte Meistertitel in der Clubgeschichte. Zuvor war seit 1985 nur einmal keine Mannschaft aus Istanbul Meister in der Süper Lig geworden, nämlich Bursaspor im Jahr 2010.

Neukölln: Mann bei Maientagen an der Hasenheide getötet

Auf dem Volksfest in der Hasenheide in Neukölln ist ein Mann niedergestochen worden, er starb wenig später. Der Täter ist flüchtig. Mehr zu dem tödlichen Vorfall lesen Sie hier.

Mitte: Angriffe und Sachbeschädigungen bei feministischer Demonstration

Die Veranstalter haben die feministische Demonstration „Take Back the Night“ am Samstagabend in Mitte früher als geplant aufgelöst. Zuvor gab es nach Angaben der Polizei Sachbeschädigungen an Fahrzeugen, es wurde Pyrotechnik gezündet und Polizisten wurden angegriffen. An der Münzstraße wurden Scheiben eines Geschäfts zerstört. Zuvor waren Farbbeutel gegen Geschäfte geworfen worden. Es habe vereinzelt Festnahmen gegeben, sagte Polizeisprecherin Anja Dierschke. Mehr zu der Demonstration lesen Sie in unserem Liveblog.

( BM/dpa )