Blaulicht-Blog

Spandau: Betrunkener Autofahrer fährt Fußgänger an

| Lesedauer: 10 Minuten
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 21. April 2022.

Spandau: Betrunkener Autofahrer erfasst Fußgänger

Ein betrunkener Autofahrer hat am Mittwochabend in Spandau einen Fußgänger angefahren. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war der 45 Jahre alte Autofahrer auf der Falkenseer Chaussee in Höhe Zweibrücker Straße von der linken auf die rechte Spur gewechselt und hatte dabei den 19-Jährigen erfasst, der über die Straße lief. Der Mann wurde mit Oberkörper- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer sowie sein Beifahrer blieben unverletzt. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle bei dem 45-Jährigen ergab einen Wert von rund 1,9 Promille. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).

Lichtenberg: Baucontainer in Brand

An der Bornitzstraße in Lichtenberg brannten am Donnerstagabend mehrere Baucontainer auf einer Freifläche. Die Berliner Feuerwehr war mit etwa 50 Einsatzkräften vor Ort. Weiteres ist bislang unklar

Spandau: Nach Feuer in Pflegeheim - Verdächtiger stellt sich

Haftbefehl erhielt am Donnerstag ein 47 Jahre alter Mann, der beschuldigt wird, am vergangenen Sonntag ein Feuer in einem Pflegeheim in Wilhelmstadt gelegt zu haben. Angestellte eines Wohnheims hatten gegen 10.30 Uhr ein Feuer im Dachgeschoss des Hauses in der Fahremundstraße entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Einsatzkräfte führten mit den Mitarbeitern die Seniorinnen und Senioren as dem Gebäude. Der Brand griff in der weiteren Folge auf das Dach des Hauses und Nachbargebäudes über, bevor Einsatzkräfte der Feuerwehr ihn löschen konnten. Zwei Heimbewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Am Mittwoch meldete sich auf der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof der 47-Jährige, der ein ehemaliger Mitarbeiter der Ein

richtung sein soll und räumte den Dienstkräften gegenüber ein, dass er den Brand am vergangenen Sonntag in dem Pflegeheim gelegt habe. Die Ermittlungen dauern an.

Mehrere Bezirke: Wettbüros überfallen - Trio festgenommen

Haftbefehl erhielten am Mittwoch drei Männer, die im dringenden Verdacht stehen, eine Raubserie von mindestens 13 Taten auf Wettbüros in Spandau, Charlottenburg, Reinickendorf sowie Moabit begangen zu haben. Aufgrund von Ermittlungen einer eigens für diese Tatserie eingerichteten Ermittlungsgruppe in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Berlin wurde am 19. April 2022 unter anderem in der Schönwalder Straße/ Am Kloetzepark ein Schwerpunkteinsatz durchgeführt und die drei Tatverdächtigen im Alter von 23, 25 sowie 46 Jahren gegen 19.30 Uhr festgenommen. Einer der Männer trug eine Schusswaffe bei sich. Die Beamten konnten Beweismittel sicherstellen, die den Taten der Raubserie zugeordnet werden können. Geprüft wird derzeit, ob die Festgenommenen für weitere Raubtaten in Betracht kommen.

Neukölln: Jugendliche werfen in Siedlung Steine auf Polizisten

Polizisten sind in der vergangenen Nacht in der High-Deck-Siedlung in Neukölln mit Pflastersteinen beworfen worden. Zuvor wurden in der Siedlung an der Sonnenallee mehrere Müllcontainer auf die Straße gezogen und einer von ihnen angezündet, wie die Polizei mitteilte. Alarmierte Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr löschten die Container. Anschließend sammelte sich laut Polizei eine Gruppe aus rund 20 überwiegend jungen Männern auf einer Fußgängerbrücke und attackierte die Beamten. Die Pflastersteine trafen zwei geparkte Autos, Menschen wurden nicht verletzt. Auch ein E-Scooter sei auf die Fahrbahn geworfen worden.

Laut Polizei entkamen die Täter. Die Polizei ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs und prüft die Hintergründe. Es werde in alle Richtungen ermittelt, sagte eine Sprecherin. Erst im Februar war in der Siedlung randaliert worden. Männer schlugen mit Straßenschildern, Ästen, Flaschen und Baseballschlägern auf vorbeifahrende Autos ein oder warfen nach ihnen. Zwei Autos wurden beschädigt. Die Polizei nahm zwei Verdächtige im Alter von 25 und 21 Jahren fest.

Neukölln: Bauwagen ausgebrannt

In Gropiusstadt brannte am Mittwochabend ein Bauwagen. Eine Anwohnerin rief die Feuerwehr gegen 21 Uhr in die Fritz-Erler-Allee, nachdem sie auf einer Baustelle zunächst einen lauten Knall und anschließend Flammen an einem Bauwagen bemerkte. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Der Innenraum des Fahrzeugs brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen wegen Brandstiftung dauern an.

Zehlendorf: Fußgängerin beim Einparken angefahren

Eine Fußgängerin hat am Mittwoch bei einem Unfall in Zehlendorf schwere Verletzungen erlitten. Zeugenaussagen nach fuhr eine 47 Jahre alte Autofahrerin gegen 15.20 Uhr rückwärts in eine Parklücke an der Clayallee und erfasste dabei eine 74-Jährige, die die Straße überqueren wollte. In der Folge des Zusammenstoßes stürzte die Fußgängerin. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Die Fahrerin des Autos blieb unverletzt. Die Verkehrsermittler der Polizeidirektion 4 (Süd) haben die Unfallbearbeitung übernommen.

Friedrichshain: Mann tritt und schlägt Frau am Ostkreuz

Ein Mann hat am Mittwochmorgen eine Frau im Bahnhof Ostkreuz in Friedrichshain angegriffen. Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, trat der 36-Jährige der Frau auf Höhe des Treppenabgangs zum Bahnsteig 3 unvermittelt in den Bauch und schlug ihr mit der Faust gegen die Brust. Zeugen folgten ihm in eine S-Bahn und übergaben ihn am S-Bahnhof Nöldnerplatz der Polizei. Gegen den 36-Jährigen lag bereits ein Untersuchungshaftbefehl wegen eines gleichgelagerten Deliktes vor. Die Bundespolizei sucht nun nach der Frau, die sich beim Eintreffen der Beamten nicht mehr vor Ort befand.

Hinweise nimmt die Bundespolizei rund um die Uhr unter der Rufnummer 030 / 297779 0 sowie der kostenlosen Servicenummer 0800 / 6 888 000 entgegen. Darüber hinaus kann auch jede andere Polizeidienststelle kontaktiert werden.

Neukölln: Mann mit Behinderung überfallen und geschlagen

Ein Mann mit körperlicher und geistiger Behinderung ist am Donnerstagmorgen in Neukölln geschlagen worden. Laut Polizei stand der 56-Jährige gegen 6.25 Uhr auf der Hertabrücke, als ihm ein Unbekannter so heftig mit der Faust ins Gesicht schlug, dass er stürzte. Als das Opfer um Hilfe rief, soll ihm der Täter den Mund zugehalten, erneut zugeschlagen und auch noch mit dem Fuß gegen den Kopf getreten haben. Der Täter raubte die Bauchtasche des Mannes und floh in Richtung Ilsestraße. Die Tasche wurde später gefunden, Portemonnaie und Ausweis des 56-Jährigen fehlten jedoch. Das Opfer erlitt eine Gesichtsverletzung, die aber zunächst nicht behandelt werden musste.

Niederschöneweide: Polizisten setzen Reizgas ein

Bei einem Zwischenfall in Niederschöneweide haben Polizeibeamte am Mittwochabend Reizgas versprüht. Wie die Polizei mitteilte, waren die Einsatzkräfte zu einem Haus in der Brückenstraße gerufen worden, wo sich drei Obdachlose in einem Treppenhaus aufhielten. Die Beamten forderten die Männer auf zu gehen, was zwei auch taten. Der dritte ging jedoch nicht, sondern warf eine Glasflasche auf die Beamten und trat und schlug nach ihnen. Die Beamten setzten daraufhin das Reizgas ein und fixierten den MAnn. Der alkoholisierte 39-Jährige versuchte dennoch, sich zu befreien, litt dann unter Atemnot und verlor das Bewusstsein. Die Beamten leiteten Wiederbelungsmaßnahmen ein und verständigten einen Rettungswagen. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein Beamter und eine Beamtin erlitten durch das Reizgas selbst Augen- und Atemwegsreizungen, der Polizist hatte zudem Schmerzen am Nacken und einem Handgelenk durch die Gegenwehr des Mannes. Beide mussten verletzt ihren Dienst beenden.

Mitte: Jugendliche beraubt - Festnahme

Zwei Jugendliche sind am Mittwochnachmittag in Mitte beraubt und bedroht worden. Der Polizei zufolge hatten sich ein 17- und ein 18-Jähriger gegen 19 Uhr am Pariser Platz mit einer kostümierten Frau fotografieren lassen. Der 17-Jährige merkte kurz darauf, dass seine Geldbörse und seine drahtlosen Kopfhörer fehlten und sprach die 42-Jährige an, die als Comicfigur verkleidet war. Die Frau stritt jedoch einen Diebstahl ab und verlangte nun Geld für das Foto. Laut Polizei sei dann der 43 Jahre alte Ehemann hinzugekommen, der sichtbar ein Messer in der Hand gehalten habe, wohl um der Forderung der Frau NAchdruck zu verleihen. Die beiden Jugendlichen flohen und riefen die Polizei. Verkehrspolizisten stellten die beiden kurz darauf. Als der Mann nun mit dem Messer in der Hand auf die Beamten zuging, drohnter einer der Polizisten den Einsatz der Schusswaffe an. Der 43-Jährige konnte überwältigt und festgenommen werden. Die beiden alkoholisierten Tatverdächtigen wurden in einen Polizeigewahrsam gebracht.

Betrunkener Berliner nach kilometerlanger Fahrt auf A19 gestoppt

Die Polizei an der Mecklenburgischen Seenplatte sucht Fahrzeugführer, die Hinweise zu einer kilometerlangen Autobahn-Schlangenlinienfahrt eines betrunkenen Berliners geben können. Wie ein Polizesprecher am Donnerstag sagte, wurde der 62-Jährige am Mittwoch auf der Autobahn 19 an der Ausfahrt Linstow im Landkreis Rostock gestoppt. Der Mann, bei dem 2,13 Promille Atemalkohol gemessen wurden, war mit seinem beschädigten Sportwagen und der Fahrweise bereits Beamten in Brandenburg aufgefallen. Sie konnten ihn aber nicht anhalten und schalteten ihre Kollegen in Mecklenburg ein.

Damit war der Autofahrer, der nach eigenem Bekunden von Berlin zur Ferienunterkunft an die Ostsee wollte, mindestens 150 Kilometer gefahren. Der 62-Jährige musste den Wagen an der A19 stehen lassen, den Führerschein abgeben und wurde zum Krankenhaus Teterow zur Blutkontrolle mitgenommen. Von dort habe er sich abholen lassen müssen.

An seinem Wagen wurden frische Schäden in Höhe von etwa 8000 Euro festgestellt. Nun suche man diejenigen, die möglicherweise durch den Fahrer ebenfalls geschädigt wurden.

Weitere Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin:

( BM/dpa )