Blaulicht-Blog

Spandau: Leiche gefunden - Mann vermutlich getötet

| Lesedauer: 7 Minuten
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 11. April 2022.

Spandau: Leiche gefunden - Mann vermutlich getötet

In Spandau ist ein Mann mutmaßlich gewaltsam getötet worden. Die Leiche wurde am Sonntagabend in einer Wohnung an der Stadtrandstraße im Stadtteil Falkenhagener Feld gefunden, wie die Polizei mitteilte. Die Situation deute auf ein Tötungsdelikt hin, hieß es. Die Leiche sollte noch am Montag obduziert werden. Dabei soll auch die Identität des Toten festgestellt werden. Eine Mordkommission ermittelt.

Hellersdorf: Kinderwagen in Treppenhaus brannten

In Hellersdorf sind in einem Treppenhaus an der Oelsnitzer Straße am Montagabend Kinderwagen in Brand geraten. Durch den Brand gab es eine starke Rauchentwicklung, von der auch mehrere Wohnungen betroffen waren, offenbar, weil die Mieter durch das Treppenhaus fliehen wollten.

Angaben von vor Ort zufolge brachte die Feuerwehr drei Personen auf einen Balkon. Ob es sich bei dem Feuer um Brandstiftung handelt, ermittelt jetzt die Kriminalpolizei.

Tempelhof: Lkw-Fahrer kommt von Straße ab und beschädigt zehn Fahrzeuge

Ein 23 Jahre alter Lkw-Fahrer ist am Sonntag auf der Gottlieb-Dunkel-Straße in Höhe der Holzmannstraße in Tempelhof nach rechts von der Straße abgekommen und hat zehn am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge beschädigt. Es wurden keine Personen verletzt, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Zeugen hatten beobachtet, wie der Lkw-Fahrer nach dem Unfall zu Fuß in Richtung Mariendorfer Weg flüchtete. Sie seien ihm gefolgt. Polizisten konnten den 23-Jährigen später festnehmen. Der Mann wurde für eine Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam gebracht, da die Beamten Alkoholgeruch bei ihm wahrgenommen hatten und auch der Verdacht bestand, dass er unter Drogen-Einfluss stehen könnte. Zudem stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Gottlieb-Dunkel-Straße für knapp vier Stunden in Fahrtrichtung Hattenheimer Straße komplett gesperrt. Hiervon war kurzzeitig auch eine Buslinie betroffen.

Köpenick: Mann mit kippa-ähnlicher Mütze antisemitisch bedroht

Ein Mann ist in Köpenick von einer Frau antisemitisch bedroht worden - vermutlich weil er eine kippa-ähnliche Mütze trug. Der 32-jährige Mann war am Sonntagnachmittag mit einer S-Bahn unterwegs, als ihn die Frau ansprach, befragte und schließlich bedrohte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die gemusterte Wollmütze des Mannes soll an eine Kippa, die traditionelle jüdische Kopfbedeckung, erinnert haben. Das Landeskriminalamt ermittelt.

Lichtenrade: Jugendlicher mit Messer schwer verletzt

Bei einer Messerstecherei in Lichtenrade (Tempelhof-Schöneberg) ist am Sonntagabend ein Jugendlicher schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der Junge gegen 20.50 Uhr vor einem Hochhaus an der Nahariyastraße mit einer Gruppe von geschätzt 15 Kindern und Jugendlichen in einen Streit geraten. Ein etwa Gleichaltriger habe dem 13-Jährigen mit einem Messer mehrfach in den Oberkörper gestochen. Anschließend flüchteten die Kinder und Jugendlichen der Gruppe in verschiedene Richtungen.

Passanten kümmerten sich um das verletzte Kind und brachten den Jungen in ein nahegelegenes Lokal. Rettungskräfte fuhren den 13-Jährigen dann in ein Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Im Krankenhaus wurde der Junge, der mehrere Stichverletzungen am Oberkörper erlitten hatte, sofort operiert. Lebensgefahr soll nicht bestehen, hieß es von der Polizei. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Streits und den Mitgliedern der Gruppe dauern an und wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 4 (Süd) übernommen.

Buckow und Kreuzberg: Kiloweise Drogen und Waffen bei Durchsuchungen beschlagnahmt

Kiloweise Drogen und Waffen sind bei Razzien in Buckow (Neukölln) und Kreuzberg entdeckt worden. Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin am Montag mitteilten, waren bereits am vergangenen Donnerstag vier Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt worden. In Buckow wurde ein 44 Jahre alter Verdächtiger in seiner Wohnung festgenommen. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl erlassen. "Ihm wird vorgeworfen, Cannabis im Kilogrammbereich in einem Zeitraum von knapp drei Monaten an- bzw. verkauft zu haben. Dazu bediente er sich eines sogenannten Krypto-Mobiltelefons", teilten die Behörden mit.

In der Wohnung des 44-Jährigen fanden Ermittler eine scharfe, geladene Schusswaffe, einen fünfstelligen Geldbetrag sowie einen Schließfachschlüssel. Im Schließfach war ein hoher fünfstelliger Geldbetrag. An den drei weiteren Durchsuchungsorten in Kreuzberg fanden die Ermittler knapp 19 Kilogramm Haschisch sowie fast zehn Kilogramm Marihuana, zahlreiche Drogenverpackungsmaterialien, mehrere Messer, einen Teleskopschlagstock und knapp 300 Patronen scharfe Munition unterschiedlichen Kalibers.

Westend: Drei Autodiebe festgenommen

Drei Autodiebe sind in der vergangenen Nacht in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) festgenommen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, waren die Männer im Alter von 32, 37 und 54 Jahren den Zivilkräften zunächst am Kreuzungsbereich Gritzner Straße/Treitschke Straße aufgefallen. Dort hatten sie sich an einem Renault zu schaffen gemacht. Sie fuhren dann mit dem Renault und einem Mercedes weg. Die beiden Autos wurden wenig später auf der Rudolf-Wissel-Brücke gestoppt. Die Beamten nahmen die Männer fest. Der gestohlene Renault und der Mercedes mit auswärtigem Kennzeichen wurden beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen.

Wilmersdorf: Linksabbiegerin kollidiert mit Auto - Mann schwer verletzt

Ein Mann ist am Sonntag bei einem Unfall in Wilmersdorf schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war eine 28 Jahre alte Mietwagen-Fahrerin beim Linksabbiegen vom Hohenzollerndamm auf die Uhlandstraße mit einem entgegenkommenden 62 Jahre alten Autofahrer zusammengestoßen. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen. Die Frau stand unter Schock. Für die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten der Feuerwehr war der Hohenzollerndamm in Fahrtrichtung Fehrbelliner Platz zwischen Uhlandstraße und Pfalzburger Straße für rund 45 Minuten gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang übernahm ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).

Brandserie dauert an: Wieder Feuer an der Obstallee

Die Brandserie im Spandauer Ortsteil Staaken nimmt kein Ende: Erneut brannte am Sonntagabend Gerümpel in mehreren Kellerverschlägen der Hochhäuser an der Obstallee. Nach etwa 30 Minuten hatten die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr den Brand unter Kontrolle, hieß es vor Ort. Verletzt wurde niemand. Ob es sich um Brandstiftung handelt, ermittelt nun die Polizei. Alle Details zu dem Feuer in Staaken lesen Sie hier.

A2: Mehrere Verletzte bei Auffahrunfall

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 2 nahe Lehnin im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind am Montag mehrere Menschen verletzt worden. Ein Mitfahrer sei mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Ein Kleintransporter war hinter der Anschlussstelle Lehnin in Richtung Magdeburg auf einen anderen Kleintransporter aufgefahren. Dabei wurden mehrere Insassen im auffahrenden Fahrzeug verletzt. Die Ursache war nach Angaben der Polizei zunächst nicht bekannt. Die Fahrbahn in Richtung Magdeburg war zwischenzeitlich voll gesperrt, ist aber inzwischen wieder frei.

( BM/dpa )