Blaulicht-Blog

Mitte: Mann überfällt Bank am Alexanderplatz

| Lesedauer: 10 Minuten
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 22. März 2022.

Mitte: Mann überfällt Bank am Alexanderplatz

Ein Mann hat am Montag eine Bankfiliale am Alexanderplatz in Mitte überfallen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, betrat der Mann gegen 12.30 Uhr das Geldinstitut, begab sich zum Schalter und bedrohte den 58 Jahre alten Angestellten verbal. Der Mann habe Geld gefordert. Damit flüchtete er dann zu Fuß über die Dircksenstraße in Richtung Grunerstraße. Die Absuche der Umgebung durch Polizisten blieb erfolglos. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. Nach dem Überfall wurde die Filiale geschlossen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu der Tat übernommen.

Altglienicke: Moped-Fahrer schwer verletzt

Ein Moped-Fahrer ist am Dienstagmorgen in Altglienicke bei einem Unfall schwer verletzt worden. Laut Polizei hatte der 56 Jahre alte Fahrer eines Mercedes den Mann gegen 9 Uhr auf der Köpenicker Straße beim Linksabbiegen in den Bohnsdorfer Weg mit seinem Auto erfasst. Der 41 Jahre alte Simson-Fahrer stürzte und wurde an Rumpf und Beinen verletzt. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Friedrichshagen: Auto kollidiert mit Tram

Ein Transporterfahrer ist am Montag in Friedrichshagen (Treptow-Köpenick) mit einer Tram kollidiert. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wollte er auf der Schöneicher Landstraße über die Tram-Gleise fahren. Dabei stieß er mit der Straßenbahn zusammen. Es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen. Der 34 Jahre alte Straßenbahnfahrer klagte über Schmerzen am Rumpf. Der Fahrer des Transporters erlitt schwere Verletzungen am Kopf sowie Rumpf. Beide Männer kamen in ein Krankenhaus. Der Transporter musste von der Feuerwehr aus dem Gleisbett gezogen werden. Der Straßenbahnverkehr blieb wegen der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten für zwei Stunden unterbrochen. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Schöneberg: Streit eskaliert - Schüsse fallen

Bei einem Streit am Montag in Schöneberg sind Schüsse gefallen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, kam es gegen 22.20 Uhr zu einem Streit zwischen zwei Personengruppen, der zuerst verbal und später auch körperlich ausgetragen wurde. Anwohner der Goebenstraße wollen bei der Auseinandersetzung auch Schüsse vernommen haben. Die Polizisten stellten vor Ort mehrere Personen fest, darunter auch einen 51-jährigen Mann, der augenscheinlich verletzt war und sich selbst in Behandlung begeben wollte. Die Beamten fanden im Nahbereich einen Teleskopschlagstock, ein Reizstoffsprühgerät, ein Messer und Patronenhülsen - vermutlich abgefeuert aus einer Schreckschusswaffe. Die Hintergründe des Streits sind bisher unklar. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch wurden von der Kriminalpolizei der Direktion 4 (Süd) übernommen.

Lichtenberg: Transporter brennt - Verdacht der Brandstiftung

Ein Transporter hat am Montag an der Josef-Orlopp-Straße in Lichtenberg gebrannt. Ein Passant war gegen 18.45 Uhr auf das in Flammen stehende Fahrzeug aufmerksam geworden und verständigte die Feuerwehr. Der Transporter wurde im vorderen Bereich vollständig zerstört. Personen wurden nicht verletzt. Wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt nun ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

Charlottenburg: Schwarzfahrerin verletzt zwei Polizisten

Eine Schwarzfahrerin hat am Montag in Charlottenburg zwei Polizisten verletzt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatten BVG-Kontrolleure die 42-Jährige in einem Bus der Linie X10 ohne gültigen Fahrausweis angetroffen. Sie habe sich geweigert, ihre Personalien anzugeben, woraufhin der Busfahrer eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife auf die Situation aufmerksam machte und um Unterstützung bat.

An der Bushaltestelle Adenauerplatz verließ sie zusammen mit den Polizisten dann den Bus. Allerdings habe sich die Frau weiterhin vehement geweigert, ihre Personalien herauszugeben. Nach Angaben der Polizisten habe sie unvermittelt auf den mit ihr sprechenden Beamten eingeschlagen. Zudem habe sie ihm mehrfach in die Hand gebissen. Außerdem habe sie versucht, eine Polizistin zu beißen. Mit Unterstützung eines weiteren Polizisten gelang es, die Frau festzuhalten, sie zu Boden zu bringen und ihr die Handfessel anzulegen. Hierbei erlitt ein weiterer Beamter leichte Verletzungen am Handgelenk. Die beiden verletzten Polizisten mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Der 42-Jährigen wurde in einen Polizeigewahrsam Blut abgenommen, da sie nach Alkohol roch, unter starken Stimmungsschwankungen litt und gerötete Augen hatte. In ihrer Tasche fanden die Einsatzkräfte mutmaßliche Betäubungsmittel. Die Personalien der Frau konnten anhand ihrer Fingerabdrücke bestimmt werden, anschließend wurde sie für die weiterermittelnde Dienststelle eingeliefert. Gegen die Festgenommene wird nun wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Widerstands, eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Erschleichen von Leistungen ermittelt.

Charlottenburg: Verletzter Motorradfahrer nach Unfall

Ein Motorradfahrer ist am Montag bei einem Unfall in Charlottenburg verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, fuhr der Motorradfahrer gegen 17.15 Uhr auf dem linken Fahrstreifen der Otto-Suhr-Allee, als ein 38-Jähriger mit seinem Wagen vom rechten Fahrstreifen in seine Spur wechselte. Bei dem Zusammenstoß stürzte der 59-Jährige und erlitt schwere Verletzungen. Passanten versorgten ihn noch am Ort. Rettungskräfte brachten den 59-Jährigen in ein Krankenhaus. Der 38-Jährige gab an, dass er auf dem Mittelstreifen einen Parkplatz entdeckt und beim Fahrstreifenwechsel den Kradfahrer übersehen hatte. Während der Unfallaufnahme war die Fahrbahn der Otto-Suhr-Allee auf Höhe des Ernst-Reuter-Platzes gesperrt. Die weiteren Ermittlungen werden von dem Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 2 (West) übernommen.

Mitte: Münzfach einer öffentlichen Toilette aufgebrochen - Festnahme

Zivilfahnder haben am Montag in Mitte einen Mann nach einem Diebstahl festgenommen. Die Einsatzkräfte hatten gegen 22 Uhr einen 47-Jährigen bemerkt, der sich bei einer öffentlichen Toilette auf dem Platz vor dem Neuen Tor an der Glasabdeckung des Münzfaches zu schaffen machte. Wenig später stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Münzschacht neben der Eingangstür aufgehebelt worden war. Der 47-Jährige wurde festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Münzen und mutmaßliches Einbruchswerkzeug. Der Festgenommene wurde einem Fachkommissariat der Direktion 5 (City) übergeben, das die Ermittlungen übernahm.

Mitte: Wohnung brennt - keine Verletzten

In der Nacht hat in Mitte eine Wohnung gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer war demnach am Dienstagmorgen im ersten Obergeschoss eines achtgeschossigen Wohnhauses in der Beuthstraße ausgebrochen. Aus noch ungeklärter Ursache hatten Einrichtungsgegenstände Feuer gefangen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Familie, die dort wohnt, sei in einem Hotel untergebracht worden, hieß es.

Haselhorst: Vater und Sohn bei Auffahrunfall verletzt

Ein Vater und sein Sohn sind am Montag bei einem Unfall in Haselhorst (Spandau) verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der 34 Jahre alte VW-Fahrer gegen 11.30 Uhr auf der Straße Am Juliusturm unterwegs, als er auf den Wagen eines 20-Jährigen auffuhr, der an einer roten Ampel wartete. Nach dem Unfall klagten der 34-Jährige sowie sein sechsjähriger Sohn über starke Schmerzen am Oberkörper. Beide wurden in eine Klinik gebracht. Der andere Autofahrer blieb unverletzt. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 34-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem war das Kind nicht angeschnallt. Die Ermittlungen hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.

Razzien in Berlin: Polizei geht gegen Hassrede vor

Die Berliner Polizei geht am Dienstagmorgen gegen mit Razzien gegen Hassrede im Internet vor. Wie die Polizei mitteilte, durchsuchen Einsatzkräfte des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt seit den Morgenstunden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Berlin Privatadressen in Rosenthal, Alt-Hohenschönhausen, Marzahn, Hellersdorf, Neukölln, Gesundbrunnen, Prenzlauer Berg und Friedenau. Alle Details zu den Razzien in Berlin lesen Sie hier.

Massen: Enkelin schlägt auf hochbetagte Großeltern ein - beide schwer verletzt

Eine 51-Jährige hat in Massen (Landkreis Elbe-Elster) nachts auf ihre hochbetagten Großeltern eingeschlagen. Nach ersten Erkenntnissen wurden die 89 Jahre alte Großmutter und der 90 Jahre alte Großvater durch massive Gewalt schwer verletzt, wie Polizei am Dienstag mitteilte. Zu den Motiven der Tat in der Nacht zu Dienstag - kurz vor Mitternacht - konnte die die Staatsanwaltschaft Cottbus wegen der noch laufenden Ermittlungen auf Anfrage noch nichts sagen.

Die Großmutter konnte noch den Rettungsdienst alarmieren. Beide Senioren befinden sich in stationärer Behandlung. Die Tatverdächtige wurde nach Polizeiangaben vor Ort angetroffen und festgenommen.

Rheinsberg: Essen auf dem Herd vergessen - Einfamilienhaus einsturzgefährdet

Ein Topf auf dem Herd hat in einem Einfamilienhaus in Rheinsberg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) einen Brand verursacht, der das Gebäude schwer zerstört hat. Es sei einsturzgefährdet, der Sachschaden liege bei rund 300.000 Euro, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ersten Ermittlungen zufolge schlief der Hauseigentümer am Montagabend ein, während der Topf auf dem heißen Herd stand. Als er wieder wach wurde, stand die ganze Küche in Flammen. Der 58-Jährige wurde mit Verbrennungen und einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Das Feuer breitete sich den Angaben zufolge schnell im ganzen Haus im Ortsteil Flecken-Zechlin aus und griff auch auf den Dachstuhl über. Ein Kriminaltechniker soll den Brandort am Mittwoch untersuchen, wie es hieß.

( BM/dpa )