Blaulicht-Blog

Hellersdorf: Laterne fällt nach Unfall auf Straßenbahn

| Lesedauer: 9 Minuten
Die Feuerwehr setzte einen Kran ein.

Die Feuerwehr setzte einen Kran ein.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 27. Januar 2022.

Gesundbrunnen: Streit in WG eskaliert

Gleich zweimal wurde die Polizei zu einer Wohngemeinschaft in Gesundbrunnen alarmiert, weil es dort zu Streitigkeiten gekommen war. In der Nacht zu Donnerstag gegen 1 Uhr wählte eine 28 Jahre Bewohnerin einer Wohnung in der Soldiner Straße zum ersten Mal den Notruf. Die Einsatzkräfte konnten den Streit mit ihrem 29 Jahre alten Mitbewohner zunächst schlichten, wurden gegen 4.20 Uhr jedoch von der Frau erneut zu der Wohnung in der ersten Etage gerufen. An der Wohnungstür kam den Polizisten Rauch entgegen. Nach Angaben der Mitbewohnerin soll der 29-Jährige eine Matratze in Brand gesetzt haben. Die Einsatzkräfte löschten den Brand. Der Mann war laut Angaben der Polizei aggressiv, schubste seine Mitbewohnerin und ging auf die Kräfte los. Er wurde festgenommen, wobei er Widerstand leistete. Nach der erkennnungsdienstlichen Behandlung wurde er einem Arzt vorgestellt. Die 28-Jährige erlitt leichte Verletzungen.Gegen den 29-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Hellersdorf: Laterne fällt nach Unfall auf Straßenbahn

In Hellersdorf ist am Donnerstag eine Laterne nach einem Unfall auf eine Straßenbahn gefallen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war gegen 15.50 Uhr ein 27 Jahre alter Autofahrer auf der Riesaer Straße unterwegs. Als eine in gleiche Richtung fahrende Tram die Riesaer Straße kreuzte, wich der Autofahrer nach rechts aus, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Er kam von der Straße ab und prallte gegen eine auf dem Gehweg befindliche Laterne. Diese stürzte auf die Oberleitung der Straßenbahn. Die Tram wurde nicht beschädigt, hieß es von der Polizei. Bis kurz vor 18 Uhr war die Riesaer Straße in Richtung Hönower Straße für die Unfallaufnahme und die Räumarbeiten der Feuerwehr gesperrt.

Wilmersdorf: Ärztin soll Impfpässe gefälscht haben

Weil sie gegen Geld Impfpässe gefälscht haben soll, ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft gegen eine 77 Jahre alte Ärztin aus Wilmersdorf. Am Mittwoch wurden die Praxis- und Privaträume der Medizinerin durchsucht, wie es am Donnerstag hieß. „Die Frau ist verdächtig, in einer Vielzahl von Fällen Personen, die tatsächlich nicht gegen COVID-19 geimpft worden sind, gegen ein Entgelt von mindestens 180 Euro pro Pass Impfpässe ausgestellt zu haben.“ Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Friedrichshain: Drei Verletzte bei Wohnungsbrand

Bei einem Wohnungsbrand in Friedrichshain sind drei Personen verletzt worden. Das Feuer brach am Mittwochabend aus bisher noch ungeklärter Ursache in einer Wohnung an der Revaler Straße aus, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Nach ersten Informationen von vor Ort wurde ein Bewohner aus der Brandwohnung gerettet. Er wurde durch Rettungskräfte versorgt.

Moabit: Raser mit mehr als 100 km/h an der Seestraße geblitzt

Bei einer Radarkontrolle in Moabit (Mitte) hat die Polizei am Mittwochnachmittag einen Autofahrer geblitzt, der an der Seestraße mit 104 km/h unterwegs war. Erlaubt sind dort 50 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld von mindestens 400 Euro, zwei Punkte im Zentralregister und ein Monat Fahrverbot. Von den bei der Verkehrskontrolle 6720 erfassten Fahrzeugen fuhren 403 schneller als erlaubt.

A100/A113: Mehr als eine Stunde Stau

Auf der A100/A113 muss am Donnerstagmorgen mit einer längeren Fahrzeit gerechnet werden, warnt die Verkehrsinformationszentrale (VIZ). Grund sind Bauarbeiten hinter dem Tempelhofer Damm. Der Tunnel Ortsteil Britz musste gesperrt werden. "Zur Zeit mehr als 1 h Passierdauer!", twitterte die VIZ.

Um kurz nach 7 Uhr wurde der Tunnel wieder geöffnet. Der Stau baute sich langsam ab.

A9: Auto stößt mit Lkw zusammen - ein Toter

Beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Lkw ist ein Autofahrer auf der A9 ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, landete der Mann nach der Kollision am frühen Mittwochabend zwischen Klein Marzehns und Niemegk (Landkreis Potsdam-Mittelmark) aus bisher noch ungeklärter Ursache auf der Fahrbahn und wurde anschließend von mehreren Autos angefahren. Er starb noch am Unfallort, der Lasterfahrer blieb unverletzt.

Die Autobahn war für ungefähr sieben Stunden gesperrt. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar. An dem Unfall waren nach Angaben der Polizei insgesamt 14 Menschen beteiligt.

Lankwitz/Ludwigsfelde: Chaos-Fahrer flüchtet vor Polizei mit 200 km/h bis nach Brandenburg

In der Nacht zu Donnerstag ist ein Autofahrer vor der Polizei von Berlin bis nach Brandenburg geflüchtet. Gegen 20.40 Uhr fiel Polizisten an der Gallwitzallee in Lankwitz (Steglitz-Zehlendorf) ein Mini Cooper auf, dessen Fahrer mehrmals gegen die Verkehrsregeln verstoßen hatte. Die Beamten entschieden sich daraufhin, den Wagen zu stoppen und den Fahrer zu kontrollieren.

Statt anzuhalten, beschleunigte der Mann jedoch stark und raste stadtauswärts davon. Die Polizeistreife folgte ihm. Dabei missachtete der Flüchtende immer wieder rote Ampeln, rammte mindestens ein geparktes Fahrzeug sowie an der Attilastraße in Mariendorf ein Polizeifahrzeug, das sich quer auf die Fahrbahn gestellt hatte, um den Wagen zu stoppen. Die Beamten blieben unverletzt, an dem Fahrzeug entstand Sachschaden.

Der Mini-Cooper raste weiter und verließ Berlin schließlich in Richtung Ludwigsfelde (Teltow-Fläming). Inzwischen kamen auch Beamte der Brandenburger Polizei dazu, um den Raser zu stoppen, der mit rund 200 Stundenkilometern unterwegs war. Schließlich entdeckten sie den geparkten Kleinwagen an einer Straße in Ludwigsfelde und nahmen den Fahrer in der Nähe fest. Der 54-Jährige besitzt keinen Führerschein, in dem Kleinwagen wurden zudem Drogen gefunden.

Nach dem Mann wurde bereits gefahndet. Ein Krankenhaus hatte den Mann als vermisst gemeldet. Er wurde in der betreffenden Klinik einem Psychologen übergeben. Der 54-Jährige lehnte es aber ab, dort zu bleiben. Nach der Aufnahme seiner Personalien und einer Blutentnahme wurde der Mann später aus einem Polizeigewahrsam entlassen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, die Ermittlungen dauern an.

Dahme-Spreewald: Betrunkener Autofahrer fährt in Gleisbett - drei Verletzte

Ein betrunkener Autofahrer ist bei einem Unfall im Kreis Dahme-Spreewald auf einem Schienengleisbett gelandet. Der 45-Jährige und Mitinsassen wurden dabei verletzt. Nach Angaben der Polizei rammte der Fahrer am Mittwochabend im Bereich des Bahnüberganges zwischen Lübben und Ragow die Schrankenanlage sowie eine Leitplanke und kam danach im Gleisbett zum Stillstand.

Ein Alkoholtest ergab bei dem Autofahrer einen Wert von 1,45 Promille. Zudem hatte der Mann keinen Führerschein, falsche Nummernschilder am Fahrzeug und keine Zulassung für das Auto, wie die Polizei am Donnerstag weiter mitteilte.

Der Fahrer und die beiden Insassen im Alter von 24 und 34 Jahren wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Zugverkehr war bis in die Abendstunden unterbrochen, da das Auto mit einem Kran aus dem Gleisbett gehoben werden musste.

Temnitzquell: Traktor im Wert von 200.000 Euro gestohlen

Unbekannte haben in der Nähe von Temnitzquell im Landkreis Ostprignitz-Ruppin einen Traktor im Wert von 200.000 Euro gestohlen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war der Traktor nahe der Bundesautobahn 24 zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Neuruppin abgestellt worden. Die Täter kuppelten in der Nacht zum Mittwoch einen Anhänger vom Traktor ab und entwendeten das Fahrzeug. Die Polizei ermittelt und sucht nach dem Wagen.

Oberkrämer: Trickbetrüger erbeutet mehrere Tausend Euro

Ein Trickbetrüger hat mehrere Tausend Euro einer 70-Jährigen aus Oberkrämer (Oberhavel) erbeutet. Als der Betrüger die Frau am Mittwochnachmittag anrief, habe das Display des Telefons angezeigt, dass der Anruf von ihrer Bank käme, teilte die Polizei mit. Der Anrufer gab vor, dass von dem Konto der Frau versucht worden sei, ungewollte Überweisungen in die Türkei zu tätigen. Er gab vor, sie vor einem Betrug bewahren zu wollen. Dafür benötige er eine Transaktionsnummer (TAN), um diese Überweisungen zu verhindern. Der Anrufer erzählte der 70-Jährigen auch, dass ihr Konto aus Sicherheitsgründen zunächst gesperrt werden würde und sie sich keine Sorgen machen müsse. Als die Frau später auf ihr Konto schaute, hatte der Betrüger Überweisungen von mehreren Tausend Euro getätigt. Sie erstattete Anzeige gegen den unbekannten Täter.

( BM/dpa )