Blaulicht-Blog

Autos stehen in Flammen - Brandstiftung vermutet

| Lesedauer: 6 Minuten
Feuerwehrleute löschen einen brennenden Mercedes in Kreuzberg.

Feuerwehrleute löschen einen brennenden Mercedes in Kreuzberg.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 25. Januar 2022.

Kreuzberg/Charlottenburg/Reinickendorf: Autos in Flammen - Brandstiftung vermutet

In der Nacht zu Dienstag haben in Berlin zwei Autos gebrannt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftungen übernommen. Gegen 22.45 Uhr meldeten mehrere Anwohner der Reichenberger Straße in Kreuzberg einen im Bereich der Motorhaube brennenden Mercedes. Trotz zügig durchgeführter Löscharbeiten der Feuerwehr konnte ein Totalschaden nicht verhindert werden.

Kurz vor halb eins entdeckte ein Passant an der Sybelstraße in Charlottenburg einen in Flammen stehenden Smart und rief die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten den Brand, durch dessen Hitzeeinwirkung zwei weitere Autos beschädigt wurden. Für die Dauer der Einsätze blieben die genannten Straßenabschnitte jeweils eine halbe Stunde gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Am Nassenheider Weg in Borsigwalde (Reinickendorf) brannte am frühen Morgen ein geparkter Mercedes. Das Feuer wurde gelöscht, verletzt wurde niemand.

Köpenick: Polizist nimmt Mann wegen unverzollter Zigaretten fest

Ein Polizei außer Dienst hat am Dienstagmorgen in Köpenick einen 49-Jährigen festgenommen. Der Beamte hatte den Mann gegen 6 Uhr in der Bahnhofstraße gesehen und den Verdacht, dass dieser unverzollte Zigaretten in seiner Tragetasche haben könnte. Er verständigte Kollegen, die bei dem Mann mehr als 20 Stangen unverzollte ZIgaretten fanden. Der Verdächtige wurde nach den erkennungsdienstlichen Maßnahmen in einem Polizeigewahrsam wieder freigelassen.

Märkisches Viertel: Mann nach Streit mit Messer verletzt

Aus einem verbalen Schlagabtausch unter drei Männern (50, 53 und 28) am Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel (Reinickendorf) wurde ein körperlicher: Der Jüngere schlug dem 50-Jährigen mit der Faust ins Gesicht, woraufhin der ihm mit einem Messer in den Bauch stach. Der 53-Jährige griff ein und erlitt an der Hand eine Schnittverletzung. Der flüchtende Messerstecher wurde von einem Polizeibeamten außer Dienst gestoppt und alarmierten Kollegen übergeben. Der 50-Jährige wurde festgenommen, der 28-Jährige notoperiert, der 53-Jährige ambulant behandelt.

Moabit: Zwei 19-Jährige bei Überfall schwer verletzt

Zwei Männer sind am Montagabend nach einem Streit in Moabit (Mitte) schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert worden. Ersten Erkenntnissen zufolge waren die beiden 19-Jährigen gegen 18.45 Uhr mit zwei Männern an der Bremer Straße aneinandergeraten. Im Verlauf der Konfrontation sollen die zwei Tatverdächtigen mit Schreckschusswaffen auf die beiden 19-Jährigen geschossen haben. Ein Angreifer verletzte einen der beiden auch noch mit einem Messer am Hals. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz führt die Kriminalpolizei.

Johannisthal: Junge Menschen rassistisch beleidigt

Ein 14-jähriger Schüler und eine 19-Jährige saßen am Montagnachmittag auf einer Parkbank am Sterndamm in Johannisthal (Treptow), als sie ein stark betrunkener Mann (55) ansprach. Er beleidigte zunächst den Jungen rassistisch und später die junge Frau genauso. Danach schwankte er in Richtung Sterndamm weiter. Dort stürzte er, um danach liegenzubleiben und auf Ansprache nicht mehr zu reagieren. Sanitäter brachten ihn ins Krankenhaus. Gegen den Mann wird nun wegen Beleidigung ermittelt.

Prenzlauer Berg: Auto und Straßenbahn zusammengestoßen

Am Montagnachmittag überfuhr eine 73-jährige Autofahrerin in Prenzlauer Berg (Pankow) an der Kreuzung Gleimstraße Ecke Schönhauser Allee die Haltelinie an einer roten Ampel. Eine Straßenbahn der Linie M1, die gerade aus Richtung Kopenhagener Straße kam, konnte nicht mehr bremsen. Die Fahrgäste in der Straßenbahn blieben bei dem Aufprall unverletzt, die Autofahrerin und ihr 78-jähriger Beifahrer wurden jedoch an Oberkörper und Kopf verletzt. Sie erlitten einen Schock und kamen ins Krankenhaus. Etwa eine Stunde lang mussten Straßen im Unfallbereich gesperrt werden.

Schwedt: 13-jähriger Radfahrer stirbt nach Unfall mit Zug an Bahnübergang

Ein 13-Jähriger ist auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Schwedt (Landkreis Uckermark) von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Junge am Morgen mit seinem Fahrrad an dem Übergang unterwegs, als ein Zug anfuhr. Der Zugführer habe demnach Warnsignale abgesetzt und gebremst, konnte aber erst nach dem Übergang zum Stehen kommen. Der 13-Jährige starb noch am Unfallort. Die Polizei ermittelt, weshalb der Junge den heranfahrenden Zug nicht bemerkte.

Strausberg: 18-Jährigem bei Überfall die Kleidung geraubt

Ein unbekannter Täter hat einen 18-Jährigen in Strausberg (Märkisch-Oderland) überfallen, geschlagen und getreten und ihm seine Kleidung geklaut. Wie die Polizei mitteilte, wollte der 18-Jährige am Montag in eine Straßenbahn einsteigen, als der Unbekannte ausstieg und ihn überfiel. Durch Tritte und Schläge erlitt der junge Mann Frakturen im Gesicht, er wurde in einem Krankenhaus behandelt. Die geraubte Kleidung hatte einen Wert von etwa 700 Euro.

Wandlitz: Mann bricht nach Corona-Demo zusammen und stirbt

Ein Mann ist nach einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Wandlitz (Barnim) zusammengebrochen und später im Krankenhaus gestorben. Der 53-Jährige habe zuvor am Montagabend eine Polizeikette durchbrechen wollen, wie die Polizeidirektion Ost mitteilte. Polizisten stoppten ihn und stellten seine Personalien fest. Danach habe er seinen Weg fortsetzen können. Kurz darauf sei er dann auf dem Weg zu seinem Auto zusammengebrochen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Warum der Mann zusammenbrach, werde nun ermittelt. Die Polizeikräfte hätten Erste Hilfe geleistet, hieß es. Nach Polizeiangaben seien weder Polizisten noch andere Demonstranten beteiligt gewesen. Im Vermerk der Polizei zur Demo wurde nach Angaben der Sprecherin festgehalten, dass der Mann ohne Widerstand gestoppt werden konnte und man seine Personalien aufnehmen konnte. Erst, als er sich wegbewegt habe, sei es zum Zusammenbruch gekommen.

In sozialen Netzwerken tauchte ein Video der rechtsextremen Splitterpartei "Freie Sachsen" auf, auf dem zu sehen ist, wie ein Polizist einen Mann zu Boden schubst. Das Video solle aus Wandlitz stammen. Nach Polizeiangaben zeigt das Video allerdings eine Demo in Bernau und nicht in Wandlitz.

( BM/dpa )