Blaulicht-Blog

Bande gefasst: 10 Kilo Cannabis und 68.000 Ecstasy-Pillen

| Lesedauer: 10 Minuten
Blick auf sichergestelltes Ecstasy.

Blick auf sichergestelltes Ecstasy.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 24. Januar 2022.

Großeinsatz der Polizei gegen Rauschgifthändler und -erwerb

Die Berliner Polizei hat einen Drogenhändlerring gefasst. Die Kriminalpolizei durchsuchte bereits am Freitag sieben Wohnungen in verschiedenen Stadtteilen und nahm fünf mutmaßliche Drogenhändler fest, wie am Montag mitgeteilt wurde.

Diese Dinge wurden bei den Wohnungsdurchsuchungen beschlagnahmt:

  • 50.000 Euro
  • 10,5 Kilo Cannabis
  • 68.000 Ecstasy-Pillen
  • 15 Kilo Amphetamin/Ketamin
  • fünf Kilo MDMA
  • 250 Gramm Kokain und
  • 15 Gramm Crystal Meth

Der 40-jährige mutmaßliche Haupttäter, ein mutmaßlicher Mittäter in gleichem Alter sowie drei weitere Tatverdächtige wurden festgenommen. Für den mutmaßlichen Haupttäter gab es bereits einen Haftbefehl wegen vergangener Taten. Zwei weitere Täter erhielten Haftbefehle.

Brandenburg an der Havel: Tödlicher Autounfall

Bei einem Autounfall in Brandenburg an der Havel ist am Montagmorgen ein Mann tödlich verunglückt. Der 62-Jährige sei nach bisherigen Erkenntnissen von der Fahrbahn abgekommen und schließlich mit einer Laterne kollidiert, teilte die Polizei mit. Ersthelfer und Rettungsdienst konnten dem Mann nicht mehr helfen, er verstarb noch an der Unfallstelle. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar, eine medizinische Ursache kann nicht ausgeschlossen werden. Die Straße war für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen vorübergehend voll gesperrt.

Spandau: Autofahrer flieht vor Polizei und verursacht Unfall

Ein Autofahrer hat am Sonntag auf der Flucht vor der Polizei einen Unfall in Spandau verursacht. Wie die Behörde am Montag mitteilte, wollten die Beamten den VW-Fahrer an der Ruhlebener Straße auf Höhe der Einmündung zur Teltower Straße überprüfen, weil er zu schnell gefahren ist. Doch statt anzuhalten, gab der Autofahrer Gas. Während der Flucht missachtete der Autofahrer mehrere rote Ampeln. Zunächst verloren die Polizisten den Raser auch aus den Augen. Doch an der Reichsstraße sahen sie dann den verunfallten VW. Der Fahrer war frontal gegen eine Ampel gefahren und zu Fuß geflüchtet. Der 24-Jährige konnte jedoch in der Nähe festgenommen werden.

Laut Polizei bestritt der Mann, das Auto gefahren zu haben. Bei der Durchsuchung wurden neben dem Autoschlüssel und Geld auch ein Werkzeug zur Zubereitung von Drogen gefunden. Eine freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von null Promille. In einem Polizeigewahrsam wurde er erkennungsdienstlich behandelt. Nach einer Blutentnahme wurde er entlassen. Der VW, der einem anderen Fahrzeughalter gehört und in dem unter anderem ein Messer gefunden wurde, wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

Tempelhof: Nach Uhrzeit gefragt und dann iPhone gestohlen

Am Sonntagmorgen haben Bundespolizisten zwei Männer festgenommen, die einem Reisenden zuvor am S-Bahnhof Tempelhof das Handy entrissen hatten. Das teilte die Bundespolizei am Montag mit. Gegen 3.50 Uhr hatte sich das Duo auf dem Bahnsteig bei einem 31-Jährigen nach der Uhrzeit erkundigt. Als der Mann sein Smartphone aus der Tasche holte, griff es sich einer der beiden Männer und flüchtete mit der Beute gemeinsam mit seinem Komplizen vom Bahnsteig. Der Bestohlene rannte hinterher und informierte Einsatzkräfte der Bundespolizei, die das Duo nach kurzer Flucht stoppten und festnahmen.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls gegen die Männer im Alter von 23 und 27 Jahren ein. Darüber hinaus hielten sich die bereits polizeibekannten Männer unerlaubt im Bundesgebiet auf. Die Beamten fanden das Smartphone und gaben es dem Bestohlenen zurück.

Hohenschönhausen: Polizei überwältigt aggressiven Unfallfahrer

Am Sonntagabend floh der Fahrer eines Audi A3 in Hohenschönhausen vor der Polizei. Dabei kam er auf dem Wartenberger Weg, kurz nach der Unterführung einer Bahnstrecke, nach rechts von der Fahrbahn ab und landete in einem steilen Straßengraben. Der über 100 Kilogramm schwere Mann attackierte sofort die Beamten und leistete heftigen Widerstand - selbst, als er schon am Boden lag. Später wurde er von Notfallsanitätern behandelt. Der Mann wurde zu einem Gefangenentransporter gebracht, wo er sich immer noch seiner Festnahme widersetzte. Er wurde in eine Gefangenensammelstelle verbracht, wo ihm Blut abgenommen wurde. Der große und schwere Mann wirkte benommen.

Zuvor hatte der Mann vorbeifahrende Autofahrer mit einem Schlagstock und blutverschmiertem Gesicht angepöbelt und zum Stehenbleiben aufgefordert.

Die Polizei ermittelt auch, ob der Mann allein im Fahrzeug saß. Der Wagen wurde anschließend sichergestellt. Der Mann muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen - unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verstoßes gegen das Waffengesetz, Bedrohung sowie Beleidigung und Sachbeschädigung.

Kreuzberg: 15-Jähriger hinter Steuer von Mietwagen - Festnahme

Polizisten haben gestern Abend einen Jugendlichen in Kreuzberg festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, benutzte der 15-Jährige kurz vor 19 Uhr einen Mietwagen am Kottbusser Tor, was wenig später durch eine Streife in der Naunynstraße festgestellt wurde. Der junge Fahrer sprang aus dem VW und flüchtete zu Fuß, während der Kleinwagen noch rollte und gegen den Einsatzwagen und einen geparkten Pkw stieß und diese Fahrzeuge beschädigte. Verletzt wurde niemand.

In der Dresdener Straße war die Flucht des Jugendlichen zu Ende. Dort nahmen ihn Beamte fest. Der 15-Jährige leistete dabei erheblichen Widerstand und verletzte einen Polizisten leicht. Der Beamte konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Der Teenager wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung zu einer Polizeidienststelle gebracht und anschließend in die Obhut seiner Mutter übergeben.

Neukölln: Polizisten nehmen Autoeinbrecher fest

Polizisten haben am Sonntagnachmittag einen jungen Mann in Neukölln festgenommen. Ein 39-jähriger Passant hatte nach Polizeiangaben gegen 18.30 Uhr die Polizei in die Sonnenallee alarmiert, da er den anschließend Festgenommenen zuvor bei einem Einbruch in einen Pkw beobachtet hatte. Bei dem 38-jährigen Tatverdächtigen fanden die Beweismittel zu mutmaßlichen weiteren Einbrüchen in Fahrzeuge. Der mutmaßliche Autoeinbrecher wurde im Anschluss einem Dachkommissariat überstellt, das wie weiteren Ermittlungen übernahm.

Neu-Hohenschönhausen: Männergruppe überfällt 28-Jährigen

Eine Gruppe unbekannter Männer hat einen 28-Jährigen in Neu-Hohenschönhausen überfallen und schwer verletzt. Die Männer erbeuteten am Sonntagabend laut Polizei das Handy und die Papiere des 28-Jährigen. Zeugenaussagen zufolge sollen es vier Männer gewesen sein.

Lichtenberg: 35-Jähriger wird lebensgefährlich mit Messer verletzt

Ein 35-Jähriger ist in Lichtenberg von zwei Unbekannten lebensgefährlich mit einem Messer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, baten die Unbekannten den Mann am Sonntagabend an einer Straßenbahn-Haltestelle zunächst, mit seinem Handy telefonieren zu dürfen. Der 35-Jährige gab ihnen das Handy, woraufhin einer der beiden Tatverdächtigen ihm mit einem Messer in beide Oberschenkel stach. Der Mann kam in ein Krankenhaus, die Tatverdächtigen sind weiter unbekannt.

Nikolassee: Auto durch Feuer beschädigt

In der vergangenen Nacht brannten in Nikolassee zwei Autos. Eine 72-jährige Anwohnerin der Beskidenstraße nahm gegen 23.30 Uhr ein Geräusch auf der Straße wahr und bemerkte Flammen an einem BMW und einem VW. Beide Autos wurden durch den Brand erheblich beschädigt. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat beim Landeskriminalamt übernommen.

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall an Kreuzung in Mittenwalde

Bei einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen sind in Mittenwalde (Dahme-Spreewald) drei Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei stießen am Montag an einer Kreuzung ein Auto, ein Transporter und ein Sattelschlepper zusammen. Ein 33-jähriger Autofahrer und zwei Frauen im Alter von 21 und 51 Jahren wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen könnte eine Missachtung der Vorfahrt Ursache für den Unfall gewesen sein, wie die Polizei weiter mitteilte. Bei einem Sachschaden von insgesamt mehr als 10.000 Euro mussten zwei Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Potsdam: Neue DNA-Untersuchungen an Babyleichen-Spuren

Auf der Suche nach der Mutter des getöteten Babys, das vor mehr als zehn Jahren in Potsdam gefunden worden war, hat die Polizei neue Untersuchungen in Auftrag gegeben. Zudem werde das bereits gesicherte DNA-Material der Mutter mit der sogenannten Phänotypisierung analysiert, die Rückschlüsse auf ihr Alter, die Farbe ihrer Augen, ihrer Haut und ihres Haares ermögliche, sagte Dabelow. Das Spurenmaterial sei im Januar an ein externes Labor versendet worden, Ergebnisse seien aber erst in einigen Wochen oder Monaten zu erwarten.

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Bernau: Dieb wird nach Verfolgungsjagd gestellt

Ein Sicherheitsmitarbeiter der Bahnhofspassagen in Bernau hat am Samstag einen Dieb gestellt. Der Security-Mann ertappte den 30-Jährigen bei dem Versuch, einen E-Roller zu stehlen, wie die Polizei am Montagmittag mitteilte. Der Dieb versuchte daraufhin auf seinem Rad - das ebenfalls gestohlen war - in Richtung S-Bahn zu flüchten. Der Security-Mann ließ sich aber nicht abschütteln und stoppte den Mann, bevor er einen Zug erreichen konnte.

Eberswalde: Verfolgungsjagd unter Drogeneinfluss

Polizisten in Eberswalde haben in der Nacht zum Montag eine 55-Jährige unter Drogeneinfluss gleich zweimal aus dem Verkehr ziehen müssen. Die Frau wurde zuerst kurz nach Mitternacht gestoppt. Nach einem positiven Drogentest wurde ihr die Weiterfahrt untersagt. Wenig später entdeckte eine Streife den Wagen erneut auf der Straße - mit der 55-Jährigen am Steuer. Als diese die Polizisten bemerkte, kam es zu einer wilden Verfolgungsjagd, die schließlich in Hohenfinow endete. Führerschein und Fahrzeugschlüssel wurden ihr vorläufig abgenommen.

Rheinsberg: Unbekannte legen Krähenfüße aus

Unbekannte haben Autofahrer im Norden Brandenburgs mit ausgelegten stacheligen Metallteilen, sogenannten Krähenfüßen, die Reifen zerstochen und sie dadurch gestoppt. Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend in einem Kreisverkehr zwischen Rheinsberg und Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin), wie ein Polizeisprecher sagte. Die Metallteile bohrten sich während der Fahrt in die Reifen, die daraufhin ihre Luft verloren.

Betroffen waren soweit bisher bekannt ein 62 Jahre alter Autofahrer aus der Region sowie ein 47-jähriger Mann aus Berlin mit seinem Wagen, die beide glücklicherweise mit ihren Fahrzeugen nicht ins Schleudern gerieten. Einen ähnlichen Vorfall habe es in der Region noch nicht gegeben, hieß es. Die Polizisten suchten die Straßen ab, fahnden aber bisher keine weiteren Krähenfüße.

( BM/dpa )