Blaulicht-Blog

Spandau: Mann niedergestochen - Festnahme

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Polizeiauto mit Blaulicht.

Polizeiauto mit Blaulicht.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 21. Januar 2022.

Spandau: Mann niedergestochen - Festnahme

Ein 35-Jähriger ist in der vergangenen Nacht an der Grunewaldstraße in Spandau von zwei Männern angegriffen worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, erlitt er Verletzungen an Rumpf und Armen, die im Krankenhaus behandelt wurden.

Laut Polizei hätten Anwohner gegen 22 Uhr beobachtet, wie ein Mann auf den 35-Jährigen einschlug, während der andere ihm mehrere Stich- und Schnittverletzungen zufügte. Anschließend flüchtete das Duo mit einem Auto. Der Wagen konnte in der Nähe des Tatortes festgestellt werden. Im Fahrzeug befand sich ein 26-Jähriger, der vorher auf den 35-Jährigen eingeschlagen haben soll. Er wurde festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt. Der zweite Verdächtige konnte entkommen. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen, dauern an.

Reinickendorf: Sieben Unfälle bei verbotenem Autorennen

In Reinickendorf wurde am Donnerstagnachmittag ein 17-Jähriger in der Straße Meller Bogen festgenommen. Zuvor hatte der junge Mann bei einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen sieben Verkehrsunfälle verursacht und dabei einen Beamten leicht am Bein verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Auch Fußgänger auf Gehwegen gefährdete er demnach.

Der 17-Jährige, der keinen Führerschein besitzt, soll bei seiner Festnahme Widerstand geleistet und zwei weitere Polizisten an den Armen verletzt haben. In dem Fahrzeug befanden sich nach Angaben der Polizei auch seine 16-jährige Lebenspartnerin mit ihrem Säugling. Beide blieben unverletzt. Die Einsatzkräfte fanden und beschlagnahmten im Pkw rund 250 Gramm weißes Pulver, mutmaßlich Amphetamin, drei Mobiltelefone und einen Baseballschläger.

Personensuche: Wer hat Horst Labudda gesehen?

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem an Demenz erkrankten Senior. Horst Labudda wird laut Polizei seit den Mittagsstunden des 20. Januar vermisst. Er wurde zuletzt gegen 13.30 Uhr in der Wohngemeinschaft Arche Noah an der Feurigstraße in Schöneberg gesehen. Dort verließ der 80-Jährige über ein Fenster im Erdgeschoss des Hauses die Einrichtung und kletterte hinaus auf die Straße. Polizei fragt: Wer hat Horst Labudda gesehen? Bitte klicken Sie hier für weitere Informationen.

Beelitz: Einschränkungen im Bahnverkehr wegen Bombenentschärfung

Aufgrund einer Bombenentschärfung in Beelitz (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ist es zu kurzzeitigen Einschränkungen im Bahnverkehr gekommen. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, handelte es sich um eine Weltkriegsbombe. Für die Dauer der Entschärfung wurde der Bahnverkehr zwischen Beelitz-Heilstätten und Seddin für etwa eine Stunde komplett gesperrt. Nachdem die Bombe kontrolliert gesprengt wurde, konnte der Bahnverkehr um etwa 11.19 Uhr wieder regulär aufgenommen werden, wie es weiter hieß.

Friedrichshain: Auto brennt - Flammen greifen auf weiteren Pkw über

Ein VW hat am Donnerstag an der Kleinen Andreasstraße in Friedrichshain gebrannt. Eine Passantin hatte gegen 17.25 Uhr das Feuer an dem Auto bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen, die bereits auf einen dahinterstehenden Mazda übergegriffen hatten. Es wurden keine Personen verletzt, teilte die Polizei am Freitag mit. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt.

Prenzlauer Berg: Altar-Brand in Kirche - Brandstiftung vermutet

In der Paul-Gerhardt-Kirche in Prenzlauer Berg (Pankow) hat am Donnerstag der Altar gebrannt. Verletzt wurde niemand, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Gegen 19.10 Uhr hatte eine 45 Jahre alte Passantin Rauchschwaden, die aus der Kirche in der Wisbyer Straße drangen, bemerkt und verständigte die Feuerwehr. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Marzahn: Tankstelle mit Waffen überfallen - Mitarbeiter versprüht Reizgas

Zwei Maskierte mit Schusswaffen haben am Donnerstag gegen 19.10 Uhr eine Tankstelle an der Ahrensfelder Chaussee in Marzahn überfallen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, habe das Duo den 31 Jahre alten Kassierer dazu aufgefordert, die Kasse zu öffnen. Während einer der Maskierten Geld aus der Kasse entnahm, betrat ein 48 Jahre alter Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes die Tankstelle und besprühte die Männer mit einem Reizgas. Daraufhin ergriff das Duo die Flucht in Richtung eines angrenzenden Wohngebiets. Der Kassierer und der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erlitten leichte Reizungen der Augen und wurden ambulant am Ort behandelt. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Direktion 3 (Ost) übernommen.

"Explosionsartige Geräusche" - zahlreiche Berliner wählen Notruf

In der vergangenen Nacht haben zahlreiche Berlinerinnen und Berliner wegen lauter Knallgeräusche den Notruf gewählt. Die explosionsartigen Geräusche seien im westlichen Stadtgebiet zu hören gewesen. Die Geräusche konnten durch Einsatzkräfte in Siemensstadt in dem Heizkraftwerk an der Otternbuchtstraße ausgemacht werden. Die Geräusche hatten technische Gründe. Explosionsartige Geräusche - Berliner wählen Notruf: Hier geht es zum Artikel.

Wedding: Extinction Rebellion demonstriert vor Chemiefirma

Die Umweltschutzinitiative Extinction Rebellion hat vor dem Berliner Sitz einer Chemiefirma für mehr Klimaschutz und Artenschutz demonstriert. Einige Demonstranten kletterten am Freitagmorgen auf das Vordach des Gebäudes von Bayer Monsanto an der Müllerstraße in Wedding (Mitte) und zeigten Transparente, andere blockierten kurzzeitig die Straße. Die Polizei sprach von rund 40 Aktivisten. Alles verlaufe friedlich. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Prenzlauer Berg: Mann unter Tram eingeklemmt

Bei einem Unfall in Prenzlauer Berg (Pankow) ist am Donnerstag ein Mann unter eine Tram geraten und lebensgefährlich verletzt worden. Der 57-Jährige wurde notoperiert. Er ist aber mittlerweile außer Lebensgefahr, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Zwei weitere Menschen wurden leicht verletzt. Die Straßenbahnfahrerin erlitt einen Schock. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Berlin und Brandenburg: Unfälle wegen Glätte

Auf den Straßen in Berlin und Brandenburg haben sich auf winterlich glatten Fahrbahnen wieder viele Unfälle ereignet. Mit Beginn des Berufsverkehrs sei es am Freitagmorgen im Stadtgebiet verglichen mit anderen Tagen vermehrt zu Unfällen gekommen, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Das Geschehen habe sich später aber wieder normalisiert. Zumeist sei es bei Blechschäden geblieben. Über die Glätte-Unfälle berichten wir ausführlich in diesem Artikel.

( BM )