Blaulicht-Blog

Neukölln: Mann bedroht Passanten mit Schreckschusswaffe

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Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 18. Januar 2022.

Neukölln: Mann bedroht Passanten mit Schreckschusswaffe

Passanten sind am Montagabend in Neukölln von einem Mann mit einer Schreckschusswaffe bedroht worden. Unter den bedrohten Fußgängern seien auch drei Minderjährige im Alter zwischen zehn und 16 Jahren gewesen. Der 31-Jährige habe zudem die Herausgabe von zehn Euro gefordert. Es wurden keine Personen verletzt, hieß es von der Polizei am Dienstag.

Beamte nahmen den 31-Jährigen und seinen 20 Jahre alten Begleiter in der Nähe fest. Der 20-Jährige wurde später wieder entlassen. Bei der Durchsuchung des Mannes stellten die Einsatzkräfte die Schreckschusswaffe sicher. Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) übergeben. Die Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung und Bedrohung in mindestens vier Fällen dauern an.

Kreuzberg: Feuerwehr rückt zu Wohnungsbrand aus

Die Feuerwehr ist am Dienstagabend zu einem Brand in der Glogauer Straße in Kreuzberg ausgerückt. 50 bis 60 Kräfte seien im Einsatz, teilte die Feuerwehr mit. Demnach brannte es im dritten Obergeschoss eines Hinterhauses. Weitere Informationen lagen noch nicht vor.

Charlottenburg: Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

Ein Mann flüchtete vergangene Nacht in Charlottenburg vor der Polizei, um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Gegen 0.10 Uhr fiel einer Besatzung eines Funkstreifenwagens auf dem Kaiserdamm ein Toyota auf, der dort in Richtung Sophie-Charlotten-Straße unterwegs war. Die beiden Polizisten entschlossen sich, den Fahrer, der mit dem Wagen zwischenzeitlich an der Kreuzung zur Sophie-Charlotten-Straße wendete und in die entgegengesetzte Richtung weiterfuhr, hinsichtlich seiner Verkehrstauglichkeit zu überprüfen.

Auf das eingeschaltete Anhaltesignal reagierte der Mann nicht und fuhr stattdessen mit erhöhter Geschwindigkeit weiter. Über mehrere Straßen flüchtete der Autofahrer schließlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, sodass die ihm nachfahrende Besatzung des Funkwagens Blaulicht und Sirene einschaltete. Bei seiner Flucht missachtete der Raser Vorfahrtregeln und rote Ampeln. An der Kreuzung Witzlebenstraße/Holtzendorffstraße verloren die beiden Polizeibeamten das Fahrzeug aus den Augen.

Kurze Zeit später teile ein Zeuge über den Notruf der Polizei mit, dass er auf der Karlsruher Straße zwei Männer dabei beobachte, wie diese Kennzeichen an einem Personenkraftwagen tauschten und beschrieb die beiden Männer. Fahnderinnen und Fahnder eines Polizeiabschnittes beobachteten daraufhin das Duo und stellten fest, dass es der Beschreibung der vormals Geflüchteten entsprach. Sie nahmen die beiden Tatverdächtigen im Alter von 42 Jahren, die sich mittlerweile mit einem Taxi in Richtung Westfälische Straße fahren ließen, fest. Der auf der Karlsruher Straße festgestellte Fluchtwagen wurde beschlagnahmt und durchsucht. Im Kofferraum befanden sich die Kennzeichen, die zum Zeitpunkt der ersten Feststellung an dem Wagen angebracht waren. Am Fahrzeug waren nun ausländische Kennzeichen befestigt. Die Einsatzkräfte brachten die beiden 42-jährigen Tatverdächtigen in einen Polizeigewahrsam, aus dem sie nach weiteren strafprozessualen Maßnahmen später wieder entlassen wurden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr, des Kennzeichendiebstahls und der Urkundenfälschung führt das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 2 (West).

Lichtenberg: Junge von Auto angefahren

Gestern Nachmittag ereignete sich in Alt-Hohenschönhausen ein schwerer Verkehrsunfall. Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr ein 19-Jähriger gegen 14.50 Uhr die Wustrower Straße in Richtung Prerower Platz. Zum selben Zeitpunkt soll ein zwölfjähriger Junge in der Höhe einer dortigen Schule hinter einem Kleintransporter auf die Straße getreten sein, um diese zu überqueren. Der Autofahrer erfasste den Jungen mit seinem Wagen, wodurch der Zwölfjährige Verletzungen an den Beinen und am Rücken erlitt. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er zur stationären Aufnahme und Behandlung blieb. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Spandau: Autoeinbrecher entkommen der Polizei

In Spandau entkamen gestern Nachmittag Unbekannte einer Kontrolle. Den vorliegenden Informationen zufolge hatte gegen 16 Uhr ein 55-Jähriger die Polizei zur Charlottenburger Chaussee alarmiert, weil er zwei Personen bei einem Einbruch in einen Transporter gesehen hatte. Eintreffende Kräfte konnten das dazu beschriebene Fluchtfahrzeug in der Falkenhagener Straße lokalisieren. Ein Beamter versuchte das Fahrzeug zu stoppen, indem er auf der Straße stehend Haltezeichen signalisierte. Das Fluchtauto reduzierte zunächst die Fahrgeschwindigkeit wurde dann aber schneller und fuhr auf den Beamten unvermittelt los. Nur ein Ausweichen zu Seite konnte schließlich den drohenden Zusammenstoß verhindern. Anschließend entkam das Fahrzeug mit den Insassen in Richtung Elisabethstraße. Der Beamte blieb unverletzt.

Die Ermittlungen zu dem Einbruch in das Transportfahrzeug und zu den festgestellten unklaren Eigentumsverhältnissen zum Fluchtfahrzeug werden durch die Kriminalpolizei geführt. Eine Fahndung zu dem geflüchteten Fahrzeug wurde eingeleitet.

Marzahn: Rollstuhlfahrerin von Tram erfasst

In Marzahn ist am Montag eine Rollstuhlfahrerin von einer Straßenbahn angefahren worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, überquerte die 78-Jährige gegen 15.40 Uhr an der Kreuzung Pekrunstraße / Allee der Kosmonauten / Kienbergstraße mit ihrem Elektrorollstuhl die Gleise und übersah vermutlich die Tram der Linie M8. Der 50 Jahre alte Tram-Fahrer habe mehrmals gehupt. Trotz Notbremsung habe der Zug den Rollstuhl erfasst. Rettungskräfte brachten die Seniorin, die äußerlich keine Verletzungen aufwies, in ein Krankenhaus. Der Tram-Fahrer erlitt einen Schock und wurde ambulant in einem Krankenhaus versorgt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an und wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 3 (Ost) übernommen.

Falkenhagener Feld: Schaufensterscheibe mit Gullideckel eingeworfen - Festnahme

Ein Mann hat in der vergangenen Nacht in Falkenhagener Feld in Spandau mit einem Gullideckel die Schaufensterscheibe eines Lokals eingeschlagen. Eine 41 Jahre alte Anwohnerin, die das beobachtet hatte, verständigte die Polizei. Die Beamten nahmen den 38-Jährigen in der Nähe fest. Bei der Absuche der Gegend stellten die Polizisten einen weiteren Einbruch in einen Kiosk fest. Der Mann wurde erst erkennungsdienstlich behandelt und dann dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 2 (West) überstellt.

Mitte: Festnahme nach Einbruch in Auto

Nach einem Einbruch in ein Auto in Mitte ist am Montag ein Mann festgenommen worden. Zuvor hatten Zivilfahnder gegen 15 Uhr beobachtet, wie ein Duo an der Kommandantenstraße eine Scheibe eines Fahrzeugs zerstörte. Aus dem Pkw nahmen sie Dinge und gingen in ein Haus an der Leipziger Straße. Kurze Zeit später kamen sie mit einer weiteren Person wieder heraus. Fahnder sahen, wie sie eine Handtasche wegwarfen und sich dann in unterschiedliche Richtungen entfernten. Ein 32-jähriger Mann aus der Gruppe ging dann wieder ins Haus.

Die Fahnder konnten die Wohnung des Mannes ausfindig machen. Daraufhin wurden die Räume einem richterlichen Beschluss durchsucht. Dort fanden die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial. Der 32-Jährige wurde in der Wohnung festgenommen. Er wurde an das Fachkommissariat für Einbruchsdelikte in Kraftfahrzeuge der Polizeidirektion 5 (City) überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Hoppegarten und Eisenhüttenstadt: Betrüger geben sich als Angehörige in Not aus

Im Osten Brandenburgs haben Betrüger versucht, Menschen mit einem fadenscheinigen Trick um ihr Geld zu bringen - in einem Fall mit Erfolg. Eine 60-Jährige aus Hoppegarten (Landkreis Märkisch-Oderland) überwies am Montag einem Unbekannten 2500 Euro, wie die Polizei mitteilte. Nach den Angaben vom Dienstag hatte sich der Betrüger zuvor per Messengerdienst als Tochter der Frau ausgegeben und um Geld gebeten, um einen vermeintlichen Unfallschaden zu begleichen. Ein ähnliches Märchen hätten Unbekannte am Montag vier Frauen und Männern aus Eisenhüttenstadt am Telefon erzählt, seien dabei jedoch leer ausgegangen.

Die Masche mit dem angeblichen Unfall verwenden Betrüger in Brandenburg laut einem Polizeisprecher zur Zeit gerne, um vor allem Seniorinnen und Senioren um ihr Geld zu bringen. Man solle darum „immer skeptisch sein“, sich nicht unter Druck setzen lassen und versuchen, Kontakt zu den Angehörigen herzustellen, so der Sprecher.

A10: Zusammenstoß auf Autobahn bei glatter Fahrbahn - ein Verletzter

Beim Zusammenstoß mit einem Laster auf der Autobahn A10 zwischen den Anschlüssen Berlin-Hohenschönhausen und Berlin-Marzahn ist ein 61 Jahre alter Autofahrer verletzt worden. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei in Frankfurt/Oder mitteilte. Der Laster hatte am Dienstagmorgen bei glatter Fahrbahn zudem die Mittelleitplanke durchbrochen. Der linke Fahrstreifen Richtung Frankfurt blieb wegen der Bergung des Lasters mehrere Stunden gesperrt. Der genaue Unfallhergang war zunächst noch unklar. Auf der Gegenfahrbahn bildete sich wohl wegen Schaulustiger ein Stau von vier bis fünf Kilometern.

Tempelhof: Abzugsrohr eines Restaurants brennt

In Tempelhof hat es am Montagabend einen Feuerwehreinsatz gegeben. Informationen von vor Ort zufolge brannte ein Abzugsrohr eines Restaurants am Tempelhofer Damm. Menschen wurden nicht verletzt.

( BM/dpa )