Blaulicht-Blog

Drogendealer festgenommen - Waffe in Wohnung entdeckt

| Lesedauer: 10 Minuten
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße.

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 17. Januar 2022.

Wedding: Drogendealer festgenommen - Waffe in Wohnung entdeckt

Ein Drogendealer ist am Sonntag in Wedding (Mitte) festgenommen worden. Zuvor hatten Zivilbeamte den 35-Jährigen dabei beobachtet, wie er gegen 15.30 Uhr an der Luxemburger Straße Drogen verkaufte. Daraufhin habe man den Mann kontrolliert. In seiner Kleidung seien verschreibungspflichtige Medikamente, ein Handy sowie Geld gefunden worden. In einem Gebüsch seien vier Päckchen – vermutlich Haschischplatten – entdeckt worden, die der Mann vor seiner Festnahme weggeworfen habe. Die Dinge wurden von den Fahndern beschlagnahmt.

Anschließend durchsuchten sie mit weiteren Kräften der 15. Einsatzhundertschaft zwei Wohnungen, die von dem Mann genutzt werden. In beiden Unterkünften wurden weitere Beweismittel gefunden. In der gemeinsamen Wohnung mit der Ehefrau entdeckten die Einsatzkräfte eine scharfe Schusswaffe. Zu der beschlagnahmen Waffe fertigten die Polizisten eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung in einem Polizeigewahrsam konnte der Mann seinen Weg fortsetzen. Die Ermittlungen führt das Fachkommissariat für Rauschgiftkriminalität der Polizeidirektion 1 (Nord).

Neu-Hohenschönhausen: Mann greift Mutter und Sohn mit Metallstange an

In Neu-Hohenschönhausen wurde heute Vormittag ein junger Mann und seine Mutter von einem unbekannten Angreifer mit einer Metallstange attackiert. Den vorliegenden Informationen zufolge hatte der Unbekannte dem 27-Jährigen gegen 10.30 Uhr in der Straße Am Berl aufgelauert und sofort angefangen auf ihn einzuschlagen. Die 59-jährige Mutter des Angegriffenen ging dazwischen und erlitt dabei leichte Verletzungen am Arm. Als Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden, ergriff der Schläger die Flucht. Die erlittenen schweren Kopf- und Rumpfverletzungen des Sohnes zogen anschließend eine stationäre Behandlung im Krankenhaus nach sich. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Lichterfelde: Frau reizende Flüssigkeit ins Gesicht gespritzt - Zeugen gesucht

In der Nacht zu Sonntag spritzte ein Unbekannter einer 21-Jährigen am S-Bahnhof Lichterfelde West eine reizende Flüssigkeit ins Gesicht. Anschließend flüchtete der Mann mit einem Komplizen. Die Bundespolizei sucht nach Zeugen. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Wohnungsbrand in Neukölln: Feuerwehr rettet 20 Bewohner

Bei einem Wohnungsbrand in der Hermannstraße in Neukölln sind 20 Menschen aus einem Mehrfamilienhaus gerettet worden. Die Feuerwehr konnte in der Nacht von Sonntag auf Montag alle Bewohner durch das Treppenhaus in Sicherheit bringen, teilte die Berliner Feuerwehr mit. 10 der 20 Geretteten wurden vorsorglich zur Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Kreuzberg: Menschen attackiert - 28-Jähriger wird Haftrichter vorgeführt

Ein 28-Jähriger soll in der Nacht zum Sonntag in Kreuzberg innerhalb weniger Stunden vier Menschen attackiert haben. Der mutmaßliche Angreifer werde am Montag dem Haftrichter vorgeführt, wie die Polizei mitteilte. Gegen ihn wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

Er soll in der Großbeerenstraße einen 70-Jährigen zu Boden gestoßen und so stark gewürgt haben, dass dieser von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Schon zuvor hatte er in der Wilhelmstraße nach bisherigen Erkenntnissen einen 41 Jahre alten Passanten geschlagen und am Kopf leicht verletzt. Danach soll er einen 16-Jährigen in der Großbeerenstraße niedergeschlagen und dessen Geld geraubt haben. Der Jugendliche wurde dabei leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Wenig später soll der Verdächtige in der Zossener Straße einen Fußgänger zu Boden gestoßen haben.

Potsdam: Per Haftbefehl gesuchter Mann stellt sich der Polizei

Sonntagabend meldete sich ein 49-Jähriger bei der Bundespolizei am Potsdamer Hauptbahnhof und gab an, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorliegt. Die Beamten ermittelten, dass der Mann durch die Stadt Brandenburg an der Havel gesucht wurde. Darüber hinaus suchten auch die Staatsanwaltschaften Berlin und Frankfurt (Oder) mit insgesamt drei Haftbefehlen aufgrund diverser Eigentumsdelikte nach dem Litauer. Die Bundespolizisten verhafteten den wohnungslosen 49-Jährigen, der insgesamt 430 Tage an Restfreiheitsstrafen zu verbüßen hat. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen übergaben ihn die Bundespolizisten zum Transport in eine Justizvollzugsanstalt an die Polizei Brandenburg.


Einen Tag zuvor kontrollierte die Bundespolizei im Berliner Ostbahnhof einen 40-Jährigen aufgrund einer fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung. Hierbei offenbarte er den Einsatzkräften, dass er für Brandstiftungen an mehreren Fahrzeugen im Bereich Nikolassee im Dezember vergangenen Jahres verantwortlich sei. Die Bundespolizei übergab den polnischen Staatsangehörigen, gegen den ein Haftbefehl aus Bayern vorlag, an die Polizei Berlin.

Niederschöneweide: Fahrkartenautomat aufgesprengt - Festnahme

In der vergangenen Nacht wurde in Niederschöneweide ein Fahrkartenautomat aufgesprengt. Durch einen hellen Blitz sowie einen lauten Knall wurden zivile Einsatzkräfte gegen 2.30 Uhr auf die Explosion am S-Bahnhof Oberspree aufmerksam. Bei der anschließenden Begehung des Bahnsteiges stellten sie dann einen zerstörten Fahrkartenautomaten fest, aus dem augenscheinlich nichts entwendet wurde.

Bei einer Nahbereichsabsuche durch zivile Kräfte konnte wenig später ein 39-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden, der bereits vor drei Tagen bei einer ähnlichen Tat am S-Bahnhof Johannisthal in Erscheinung getreten war. Nachdem seine Wohnung durchsucht und dabei unter anderem Munition und Feuerwerkskörper gefunden wurden, brachte man ihn in einen Polizeigewahrsam. Aus diesem wurde der 39-Jährige schließlich der Kriminalpolizei der überstellt.

Mitte: Hotel überfallen - Polizei fahndet mit Fotos

Nach mehr als zwei Jahren fahndet die Berliner Polizei öffentlich nach zwei Männern, die im Dezember 2019 ein Hotel in Mitte mit Waffen überfallen haben. Zu den gesuchten Tatverdächtigen veröffentlichte die Behörde nun zwei Bilder aus einer Überwachungskamera.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Westend: Teesorte nicht vorrätig - Mann bedroht und beleidigt Mitarbeiter einer Obdachlosen-Unterkunft

Ein Mann hat am Sonntagabend in einem Aufenthaltsraum einer Obdachlosen-Unterkunft in der Eichenallee in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) randaliert. Wie die Polizei am Montag mitteilte, soll der Mann aufgebracht gewesen sein, weil eine bestimmte Teesorte nicht vorrätig war. Nach Angaben der Anwesenden soll der Mann mit Besteck geworfen haben, mit einem Brotmesser die 71 Jahre alte Mitarbeiterin bedroht und geschubst sowie einen dort ehrenamtlich arbeitenden 34-jährigen Mann rassistisch und volksverhetzend beleidigt haben. Polizisten trafen den Verdächtigen auf dem U-Bahnhof Westend an und stellten seine Personalien fest. Die Ermittlungen gegen den 32-Jährigen hat der Staatsschutz übernommen.

Charlottenburg: Gartenlaube abgebrannt

In der Nacht auf Montag ist in Charlottenburg eine Gartenlaube komplett abgebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer in der Gaußstraße war aus noch unbekannter Ursache am Montagmorgen ausgebrochen. Die Feuerwehr hat den Brand gelöscht.

A115: Lkw brennt - Feuerwehr im Einsatz

Auf der A115 (Avus) hat am Montagmorgen ein Lkw gebrannt. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Die Autobahn war zwischenzeitlich stadtauswärts ab Hüttenweg bis Spanische Allee gesperrt. Es kam zu Stau.

A15: Zwei Verletzte bei LKW-Unfall

Bei einem LKW-Unfall auf der A15 bei Cottbus sind zwei Menschen verletzt worden. Der 53 Jahre alte LKW-Fahrer und der 55 Jahre alte Fahrer eines anderen LKW wurden am Montagmorgen mit Verletzungen in ein nahes Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Der Unfall sorgte für erhebliche Verkehrsbehinderungen.

Hinter der Anschlussstelle Cottbus-West in Fahrtrichtung Vetschau war ein mit Altpapier beladener Lastwagen ungebremst auf einen LKW der Autobahnmeisterei mit Schilderwagen aufgefahren. Der Lastwagen sicherte zu diesem Zeitpunkt einen mit einem Reifenschaden liegengebliebenen LKW auf dem rechten Fahrstreifen ab.

Die Feuerwehr war nach Angaben der Stadt Cottbus mit insgesamt 30 Mann vor Ort. Für Bergungsarbeiten war die Richtungsfahrbahn nach Berlin bis in die Mittagsstunden voll gesperrt. Auf den umliegenden Straßen kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu Verkehrsbehinderungen. Die Höhe des Sachschadens schätzte die Polizei auf mehrere Zehntausend Euro.

A9: Mann stirbt nach Autounfall

Bei einem Autounfall auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Brück und Beelitz ist ein Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war der Wagen des 66-Jährigen am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr quer auf der Fahrbahn zum Stehen gekommen, nachdem ein Kleintransporter aus bisher unbekannter Ursache auf ihn aufgefahren war. Kurz darauf prallte ein nachfolgendes Auto in seine Fahrerseite. Der 66-Jährige wurde in seinem Auto eingeklemmt und starb noch am Unfallort.

Nach den Angaben vom Montag wurden auch der 46 Jahre alte Transporterfahrer und der 60-jährige Fahrer des dritten beteiligten Autos verletzt, sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Zur Schwere ihrer Verletzungen lagen keine Informationen vor. Die Autobahn in Richtung Potsdam blieb demnach am Sonntagabend für rund fünf Stunden gesperrt.

A15: Laster fährt auf Schilderwagen auf

Ein Laster ist auf der Autobahn A15 nahe dem Anschluss Cottbus-West auf einen Schilderwagen aufgefahren. Zwei Menschen wurden dabei verletzt, wie das Lagezentrum der Polizei in Potsdam mitteilte. Die Fahrbahn in Richtung Berlin musste nach dem Unfall am Montagmorgen zeitweise voll gesperrt werden. Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, war zunächst noch unklar.

Brandenburg: Fahrkartenautomaten gesprengt

Unbekannte haben am Sonntag mehrere Fahrkartenautomaten in Brandenburg gesprengt und dabei einen hohen Sachschaden verursacht. Ein Automat sei am Sonntagmorgen gegen 06.30 Uhr in Plattenburg (Landkreis Prignitz) gesprengt worden, teilte die Polizei mit. Am Sonntagmittag sei am Bahnhof Wustermark (Landkreis Havelland) ein weiterer Automat gemeldet worden, der bereits in der vorangegangenen Nacht beschädigt worden war. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf insgesamt 55 000 Euro. Nach den Angaben vom Montag gibt es bislang in keinem der beiden Fälle Hinweise auf die Täter.

( BM/dpa )