Blaulicht-Blog

Kreuzberg: Mann greift vier Passanten an

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Foto: Fotostand / K. Schmitt / picture alliance / Fotostand

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 16. Januar 2022.

Kreuzberg: Mann greift vier Passanten an - Mordkommission ermittelt

Ein Mann hat in der vergangenen Nacht in Kreuzberg vier Passanten angegriffen. Zunächst schlug der 28-Jährige gegen 21.30 Uhr einen 41-Jährigen an der Wilhelmstraße an den Kopf und verletzte ihn leicht. Eine halbe Stunde später schlug er einen 16-Jährigen an der Großbeerenstraße nieder und raubte dessen Geld. Der Jugendliche wurde leicht verletzt und musste ambulant vor Ort behandelt werden. Gegen 23.45 Uhr und 0.15 Uhr stieß er einen Fußgänger an der Zossener Straße und einen 70-Jährigen an der Großbeerenstraße / Wartenburgstraße zu Boden. Er würgte beide Menschen stark, hieß es von der Polizei. Rettungskräfte brachten den verletzten Senior in ein Krankenhaus.

Polizisten suchten die nähere Umgebung nach dem 28-Jährigen ab. Er konnte dann vor einem Museum festgenommen werden. Wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdelikts zum Nachteil des 70-Jährigen übernahmen die 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen zu allen Fällen.

A9: Schwerer Unfall auf der Autobahn - eine Person lebensgefährlich verletzt

Am Sonntagabend ist es auf der Autobahn A9 zu einem schweren Unfall mit einem Auto und einem Transporter gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 18.45 Uhr zwischen den Anschlussstellen Brück und Beelitz (Potsdam-Mittelmark) in Richtung Berlin. Fünf Personen sollen dabei verletzt worden sein, eine davon lebensgefährlich. Die Feuerwehr befreite einen Insassen aus dem Inneren eines der beiden Fahrzeuge. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Die A9 war zeitweise voll gesperrt,

Hellersdorf: Autofahrer kollidiert auf Kreuzung mit Rettungswagen

Am Sonntagmittag ist es auf der Kreuzung Zossener Straße / Alte Hellersdorfer Straße in Hellersdorf zu einem Unfall zwischen einem Rettungswagen und einem Auto gekommen. Ersten Informationen von vor Ort zufolge war der Rettungswagen mit Sonder- und Wegerechten auf der Alten Hellersdorfer Straße unterwegs, als ein VW-Fahrer, der aus der Zossener Straße kam, seitlich in den Rettungswagen krachte. Ob ein Patient im Fahrzeug war, ist derzeit nicht bekannt.

Nach Angaben der Polizei wurde der VW-Fahrer verletzt und in ein Krankenhaus transportiert. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt. Zum Unfallhergang ermittelt die Polizei.

Kreuzberg: Transporter kracht in wartendes Taxi

Auf dem Mehringdamm in Kreuzberg hat es am frühen Sonntagmorgen einen Unfall gegeben. Der Fahrer eines Miet-Transporters soll laut BZ die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben. Er kam von der Fahrbahn ab und krachte in ein wartendes Taxi. Ob es Verletzte gab, ist bislang nicht bekannt.

Prenzlauer Berg: Mit Nothammer und Flaschen auf 18-Jährigen eingeschlagen

Ein Mann ist am Sonnabend in Prenzlauer Berg (Pankow) von ihm flüchtig Bekannten niedergeschlagen und ausgeraubt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, schlugen die drei Männer gegen 15.25 Uhr auf der Bösebrücke mit einem Stein, Flaschen und Nothammer auf ihn ein. Das Trio habe das Portemonnaie, Handy und die Wohnungsschlüssel gefordert. Passanten verständigten die Polizei. Die Einsatzkräfte nahmen die drei mutmaßlichen Räuber im Alter von 16, 17 und 18 Jahren, die zwischenzeitlich von ihrem Opfer abgelassen hatten, noch in der Nähe des Tatortes fest.

Bei dem 16-Jährigen fanden die Beamten den Reisepass, das Handy und die Wohnungsschlüssel des 18-Jährigen. In der Nähe wurden zudem der Nothammer und das Portemonnaie gefunden. Rettungskräfte brachten den Niedergeschlagenen mit Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus.

Die Festgenommenen wurden in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt. Die beiden Jugendlichen wurden im Anschluss ihren Erziehungsberechtigten übergeben, der 18-Jährige konnte seinen Weg allein fortsetzen. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung verantworten.

Lichterfelde: 18-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung

Ein 18-Jähriger ist in der vergangenen Nacht gegen 1 Uhr in Lichterfelde (Steglitz-Zehlendorf) niedergestochen worden. Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin am Sonntag mitteilten, konnten Rettungskräfte den Jugendlichen zunächst wiederbeleben. Der 18-Jährige starb jedoch später im Krankenhaus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Neukölln: Festnahmen nach Schlägerei auf der Pannierstraße

Auf der Pannierstraße in Neukölln hat es am Sonnabend um kurz nach 19 Uhr eine Schlägerei gegeben. Die Polizei nahm mehrere Personen fest. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Friedrichshain: Mann klettert auf Kran und ruft Nazi-Parolen

Polizisten sind am Sonnabend gegen 19 Uhr auf einen Mann auf einem Baukran an der Wanda-Kallenbach-Straße in Friedrichshain aufmerksam geworden. Sie forderten ihn auf, den Kran zu verlassen. Daraufhin habe er die Beamten beleidigt. Auf eine erneute Aufforderung habe er den sogenannten Hitlergruß gezeigt. Zwei Sicherheitskräfte kletterten ihm schließlich entgegen, während der 37-Jährige auf ein Zwischenpodest herabstieg. Sie brachten ihn zu Boden und fesselten ihn. Hierbei soll der Mann den sogenannten Hitlergruß gerufen haben. Schließlich stieg der Mann hinab. Dort wurde er von Beamten festgenommen.

Der 37-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, wo ihm Blut abgenommen wurde. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einem Anschlussgewahrsam wurde er am Sonntagmorgen wieder entlassen. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Hausfriedensbruches, des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

Hellersdorf: Mehrere Diebe festgenommen

Mehrere Männer sind am Sonnabend nach einem Diebstahl in Hellersdorf festgenommen worden. Ersten Informationen von vor Ort zufolge soll das Trio zuvor im Kaufpark Eiche in Ahrensfelde Baby-Nahrungsmittel entwendet haben. Polizisten konnten mit der Hilfe von Mitarbeitern des Einkaufsmarktes die Männer auf der Janusz-Korczak-Straße vorläufig festnehmen. Im Kofferraum wurde Diebesgut gefunden - u.a. die zuvor entwendete Baby-Nahrung. Die Ermittlungen dauern an.

Brandenburg/Havel: Betrunkener Mieter setzt Dach mit Rakete in Brand

Ein betrunkener Mann soll mit Pyrotechnik in Brandenburg/Havel das Dach eines Mietshauses in Brand gesetzt haben. Er soll in seiner Wohnung an der Venise-Gosnat-Straße am Samstagabend Leuchtraketen gezündet und aus dem Fenster geworfen haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Eine Rakete landete demnach auf dem Dach und entzündete dort die Dämmung. Die Feuerwehr löschte das Dach ab. Niemand kam zu Schaden, alle Wohnungen blieben unversehrt.

Polizisten durchsuchten die Wohnung des 34-Jährigen und fanden den Angaben zufolge Drogen. Weitere Pyrotechnik sei sichergestellt worden, deren Herkunft unklar ist. Dem Mann werden unter anderem fahrlässige Brandstiftung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen

( BM/dpa )